Im Winter

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Windworte, eines so anders fremdverständlich wie das andere.
Die Birken hielten heute Nacht nicht länger fest, sie ließen auch das Letzte los, nun klirren ihre Zweige ohne Resonanz.
Die grauen Wolken schluckten den Mond auf und haben einen dicken Wanst.

Der Weg ist schmal geworden, die Mittellinie blätterverwischt. Es geht sich vorsichtig die Füße setzend im Frühmorgendunkel.
schweigt die Siedlung noch, nur der Wind fegt um die Ecken, ist nordisch kalt geworden, flüstert sich heiser unter den Schal in die gut geschützten warmen Ohren.

Kind kickt Pfütze weg, erschrocken spritzt sie zur Seite, spiegelt verzerrt und beunruhigt den Himmel, die Bäume, verliert vor Schreck für den Moment einer Weile, alle ihre Wasserfarben, schäumt in kleinen Wellenkronen und wird zum kleinsten Binnenmeer.
Ein Ozeantraum.

Die langen Kieferntannenzapfen sind fest geschlossen, es wird weiteren Regen geben.
An den Hainbuchenhecken
behütet von den toten harten Blättern, die neuen Knospen.
Hinter ersten frühen Fenstern kleine zaghafte Weihnachtslichter, verschlafen verschlossen die Gesichter dahinter, im Winter.

Intern: falsche Knöpfe

WordPress macht mich fix und fertig.
Ich tippe alle Texte in das Handy. Oder diktiere. Ich kann nur über den Reader auf die Blogs zugreifen.
Eben wollte ich einen Kommentar bearbeiten und Like meinen eigenen Text. Sowas von peinlich, ich nahm es direkt heraus, fluchte wie ein Fuhrkutscher.

Zwei Minuten später die Mail von WordPress. Die finden mich jetzt eingebildet, dabei bin ich bloß in etwas ausgebildet , aber ist ja auch verständlich.
Es ist mir immer noch unangenehm und ich habe WordPress die Sache erklärt.

Honi soit, qui mal y pense.

Diesen Text würde ich eh nicht liken, ich mag nicht alle Texte, manche sogar gar nicht. Und dieser letzte Text war schwer und traurig, behandelt ein sensibles Thema.
Like?
Nein, gewiss nicht und sowieso nicht.

So. Ich hoffe, ich konnte das erklären, mag keine Missverständnisse und glaubt mir:
So ein Handydisplay ist klein, es ist umständlich und wordpress:
Euer Reader ärgert mich dauernd.

Verbessert ihn bitte.
Ich komm auch liken.
Puh…

Grüße,
Die Karfunkelfee