windgestalt

20131023-143058.jpg

du im warmen gelb

fragen nach mir stellst

könntest du dich

richtig sehen

könntest du mich

gut verstehen

doch wie

fast jedes

menschenkind

bist du

für dich

selbstvergessen

an dieser stelle

stumm und blind

*

ich mag es

wie du sprichst

mit worten

radebrichst

als gälte es

die fernen sterne

nur zur zier

neu zu gebieren

neu zu schaffen

zusammenzuraffen

mir zu füßen zu legen

mit dir obendrauf

trotzig und verwegen

so ist das

wenn du sprichst

*

du fragst nicht

nach gewinn

du fühlst dich

zu mir hin

nimmst mich

wie ich bin

erkenntnis und  verstand

dein warmvertrautes land

ich bin eine spur

auf sandig weißer Flur

ich mag die stille

in deinen dünen

helle wanderwindgestalten

sie sind der liebe sühne

*

meine menschnatur

seltsame scheue wilde

zieht unablässig

durch die gefilde

in der einen hand

was sie liebt

in der anderen

speere und schilde

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