ist

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ist vergisst ist

misst

frisst bist

triste frist

 

ist im ist

lassen

trist trist…

 

ist will ist

fassen

vergisst

ist

 

ist will ist

in massen hassen

trist trist grüßt

 

ist will ist

listig

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mist!

 

 

ist will ist

fassen

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lassen

ist vergisst

mist in

tristen gassen

ist will prassen

 

ist im ist  

im fassenlassen

fließt.

 

 

 

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10 Kommentare zu “ist

  1. autopict sagt:

    Rätselhaft und interessant zugleich. Je öfter ich es lese, desto anders wird es.
    Interessant wäre es wohl, wenn und v.a WIE DU es lesen würdest!
    Aber wieder klasse. Zum dran hängen bleiben.

    • karfunkelfee sagt:

      Ja, ein ganz schön komisches Ding, was ich da herausgebracht habe, aber es wollte einfach komprimiert werden, bis nix mehr ging, ich wollte mal sehen, wie weit ich es verdichten kann, bis aufs Äußerste.
      Soll ja als Impuls wirken, in alle Richtungen denkend, doch in erster Linie die Blockaden lösen, die Prioritäten, Wertvorstellungen und Positionierungen. Damit es …fließen kann im ist.

      Hm…rätselhaft…? Echt…?
      Na, sowas….

      • autopict sagt:

        Vielleicht ist rätselhaft das falsche Wort.
        Ich habe da eine Lieblingsplatte, als ich die zum ersten Mal hörte, brach ich mitten bei Track 2 ab. Um 10 Minuten später wieder zu starten. So ging das eine Weile. Ich war fasziniert und verstört zugleich. Seit über 15 Jahren ist sie nun meine persönliche Nr. 1.
        So geht mir das hier auch. Ich muss mich da noch ranarbeiten, und das mache ich auch, weil ich weiß, irgendwie eben, dass das klappt.
        So!

      • karfunkelfee sagt:

        Nein, rätselhaft ist Dein Wort und dann passt das auch für Dich so.
        Bei Jazz hab ich das. Habe mir über Weihnachten die neue Platte von Mozdzder-Danielsson-Fresco, Polska, gegönnt und hadere jetzt mit Track 7 herum…;)
        Track 7 polarisiert, musst Du wissen. Er hackt im Stakkatto herum und die Musiker wirken, als würden sie sich beim Spielen die Haare raufen
        und ihre Instrumente auf gekonnte Weise nur zufällig berühren.
        Und genauso zufällig berührt mich dieses Musikstück.
        Irgendwo in seinem scheinbaren Durcheinander berührt es mich.
        Hm…

        Also höre ich es wieder und wieder. Manchmal erledigt es sich nach einer Weile und der Daumen geht runter oder hoch.
        Wenn er hoch geht, wird dieses Stück ein Lieblingsstück. Wenn er runter geht, höre ich es vielleicht noch ab und zu,
        aber nicht mehr so oft.
        Doch interessant und faszinierend finde ich die Musik, die mich herausfordert und etwas in mir reibt oder triggert, gefühlsmäßig.
        Und da bin ich erstmal, auch vielleicht, weil ich selber schreibe, für alle Gefühle offen, muss es sein, selbst Abneigung, damit ich das in Ruhe sortieren kann und dann schauen, wo der Schwerpunkt liegt.
        Die Krönung: Wenn ich es schaffe, mir ein solches schwieriges oberschwieriges Stück zu erschließen, so wie einst den Feuervogel von Strawinsky, dann flieg ich damit los und es ist zeitlos und begleitet mich fortan.
        So, wie Pink Floyd, Shine on crazy diamond..ach, nein, schlechter Vergleich, ich korrigiere…in den verrückten Diamanten hab ich mich auf Anhieb verknallt und die Liebe blieb bis heute…;)

  2. So Leid es mir tut, ich kann damit nicht viel bis wenig bis gar nichts anfangen. Es kommt mir so vor wie ganz moderne Malerei, zu der ich teilweise auch nichts sagen kann.

    • Karin sagt:

      Liebe Clara,
      jeder Autor schreibt für sich an ein DU, das können Dinge, Erlebnisse, Eindrücke, Menschen, er selbst sein und wir finden uns oder wir finden uns nicht in seinen Worten wieder. So ist es mit aller Literatur, manche ist für uns ewig verrätselt, zu anderer haben wir spontan Zugang.
      Wenn wir zugeben, daß uns ein Text fremd bleibt, ist das ja keinesfalls Kritik an dem Werk, wir können dem Autor in diesem Moment nur nicht folgen, es liegt also am Leser. Den Mut haben, dies von sich selber zu sagen, finde ich großartig.
      Und der Autor soll uns auch nicht sagen müssen, was ihn zu diesem Text trieb, denn mit der Frage: was will uns der Autor damit sagen, wurde den meisten Schulkindern die Lust am Lesen ausgetrieben.
      Literatur ist nie sinnlos und selbst wenn sie auf den Markt geschmissen wird, um Geld mit bestimmten Themen zu machen (Sex sell’s), nur manchmal erschließt sich uns eben der Sinn nicht.
      So ist es auch mit der modernen Kunst: ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht bei Ausstellungen zu moderner Kunst eine Führung mitzumachen, dann ist manches Kunstwerk verständlicher, allerdings fühle ich mich von manchen Künstlern vergackeiert und wenn ein Jeff Koons mit seinen Figuren reich wird, weil russische Oligarchen seine Figuren sammeln, dann soll er das; für mich ist es keine Kunst….Kunst ist die Technik seiner Materialverarbeitung, aber das haben seine Mitarbeiter zu verantworten und nicht er.
      Auch da muß und sollte man den Mut haben, seine ehrlich Meinung zu äußern…ist wie bei des Kaiser’s neue Kleider …..
      einen lieben Gruß nach Berlin und harren wir neugierig weiter, mit was sich unsere Dichterin beschäftigt, so vielseitig wie im Moment hat sie lange nicht geschrieben und wie ich die Fee kenne, werden wir auch noch Texte zu lesen bekommen, die nicht leicht für uns zu nehmen sind.
      Karin

      • Danke für deinen langen Text, liebe Karin. – Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung der Wüstengeschichte im anderen Blog.
        Mit Gruß von Clara

      • karfunkelfee sagt:

        sah ein fee ein zaunpfahl stehn
        winken mit gewichte
        konnts’t du’s clärchen winken sehn
        mit fröhlichem gesichte
        dass die fee den zaunpfahl nehm‘
        schreibt mit ihm die geschichte…

        🙂

        Nachtijall, ick hör dir trappsen….trapps…trapps…

        ….trapps….

        ….trapps…

        …flötpfeif…

        ….der dritte teil ist noch nicht ganz reif…

        ….ich knaps noch…haps..an zu langem paps…

      • Ich schreibe auch gerade an einer Geschichte mit 52 Teilen – beim 32. bin ich schon.
        Aber die werden nicht so lang und vor allem nicht so tiefgründig wie deine Geschichten.

  3. karfunkelfee sagt:

    Liebe Clara,

    Bevor Du einen Knoten ins Gehirn bekommst, ungefähr so wie ich, als ich fertig war und danach das Ding sah und las und las und dachte: geht nicht, geht nicht geht gar nicht! und die andre Stimme, beharrlich lachte:
    aber geht doch…!!!.
    hilft nüscht, will die Form so seltsam sein, denn jede Füllzeile radierte sich wie von allein, von Geisterhand wieder aus, Adjektivisches wollte aus mir überhaupt nicht mehr raus und so…personalpronomte es im präsens und tobte vor sich hin. schlimm schlimm…ich bin…
    Doch irgendwie ist doch dahinter vielleicht doch versteckt ein Sinn….?;)

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