excalibur

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himmelwagt
traut sich
excalibur
wolkenschwert
aus blauem
un-stein zu ziehen
kondensstreifentränen
über berge
haltlos fliehen
in streifenweiß
zerfasernd
sedimental
wolkengemasert

ehrenpreis
tief verborgen
in waldes trost
augenblaue kleine
blüten
wollen dir
den mut vergüten.

dein weiches herz
wahrer reichtum
in deinem
inseldenken
wird zuverlässig
deine kraft in
deine hände
lenken
excalibur
wird
dir gebühren
das schwert
erkennt
in deiner
hände
führen
deinen
königswert.

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16 Kommentare zu “excalibur

  1. Es hätte von meiner Tagesform abgehangen, ob ich daran auch das Excalibur-Schwert gesehen hätte oder etwas Friedfertigeres.
    Liebe Grüße zu dir!

    • karfunkelfee sagt:

      Ich hatte kein Bild des Krieges im Kopf. sondern ein Bild des Erkennens der Bestimmung auch des Trostes überall ein Reich zu finden.
      ein Schwert bedeutet für mich nicht unbedingt Krieg,
      es kann auch eine Insignia sein
      etwas das zu dir gehört
      ein verlängerter Arm
      natürlich denken viele beim Schwert gleich an den Kampf
      Excalibur ist ein besonderes Schwert
      es steht für eine Art Zugehörigkeit
      eine Berufung…
      letztendlich sollte dieses Schwert dem König Artus
      dazu dienen, dass er sein Reich friedlich beherrschen kann
      durch seine Zauberkräfte
      es durfte nur gezogen werden
      wenn es wirklich zum Einsatz kommen sollte,

      dies erinnert mich an die Schwerter der Samurai
      die ihre Katanas ebenfalls nur aus der Scheide ziehen durften
      wenn sie es auch wirklich gebrauchen wollten…
      ansonsten diente es nur
      repräsentativen Zwecken

  2. autopict sagt:

    Schön gesehen, Blick nach oben, excalibur fliegt, aber nicht in den See, wird weiterziehen, an anderer Stelle wieder auftauchen, neu geformt, neu erkannt, neu vertont, immer wieder.

    • karfunkelfee sagt:

      Das hast du schön in Worte gefasst.
      tatsächlich stand auch diese Idee dahinter.
      es hat mich schon immer fasziniert
      wollte schon immer ein Gedicht darüber schreiben
      tja, und heute Morgen…
      hing das Ding doch glatt über den Teuto…
      na sowas, dachte ich…
      so kein Zufall aber auch…😉

      • autopict sagt:

        Das interessante ist doch, mit den Sternen macht man dasselbe, oder hat man dasselbe gemacht und wir übernehmen das mal so. Die Wolken sind noch formbar und unsere dabei Kreativität auch. Aber eigentlich ist der Unterschied nicht so riesig, warum nicht jede Nacht neue Sternbilder erfinden?
        😉

      • karfunkelfee sagt:

        neue Sternbilder erfinden?
        das passiert mir wahrscheinlich öfter als mir lieb ist, ich fürchte allerdings, dass das daher kommt, dass ich mich in Sternbildern nicht so gut auskenne…doch sind sie beständig…die Wolken hingegen fordern in ihrer Veränderlichkeit die Phantasie immer wieder neu heraus
        😉

      • autopict sagt:

        Man muss die Grenzen der Realität mit Phantasie überwinden um dann zu sehen dass manche Realität Ergebnis einer anderen Phantasie ist und der eigenen nicht übergeordnet ist, sondern nur von phantasiefreien Menschen anerkannt wurde.
        😉

      • karfunkelfee sagt:

        was genau IST die Realität?
        Kollektives Sehen
        synchronkognitive Wahrnehmung?
        or is it
        just a Dream within a dream?
        (Poe)

        👻

      • autopict sagt:

        Die Realität, hm, vielleicht das was schmerzt. Da bekommt der Begriff „virtuelle Realität“ eine ganz neue Bedeutung?
        *denkdenk*

      • karfunkelfee sagt:

        Schmerz ist aber ein reales Signal. Ursachenforschung, Selbstversuche, sich treu zu bleiben zu versuchen in dem, was Du meinst, Deine Realität ist.
        Für Dich
        Was ist sie für die anderen?
        Alles subjektiv?
        Einloggen in eine fremde
        Realität. Abstrakt, nicht zum Anfassen, rein geistig
        das, was ich anfassen kann, ist real?
        geistige Berührungen auf virtueller Ebene sind auch real, wenn ich abstrakt damit umgehe.

        denkgrübel…

      • autopict sagt:

        Manches mal scheint nichts real, ein ander mal alles. Vielleicht ist es das…

  3. finbarsgift sagt:

    schön erkannt, da am himmel droben,
    nicht viele hätten das gekonnt, muss dich loben…

    und natürlich MUSST du zeilen dazu feilen,
    sehr gut gelungen, muss wieder enteilen…

    • karfunkelfee sagt:

      vielleicht hätte wer anders anderes gesehen und erkannt, hätte eine Blume, eine Lilie vielleicht in der Wolke erkannt…?
      wer weiß…?

      Für Dein Hierlesen, Deine Worte
      jedenfalls vielen lieben Dank.

  4. finbarsgift sagt:

    schreib bitte wieder…
    ich VERMISSE deine einträge so sehr!

  5. Wunderbar. Ich sehe den Ehrenpreis am Himmel wachsen, Veronicastrum virginicum, auch Kandelaberehrenpreis. Ein friedliches Gewächs, hummelumsurrt.

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