Durch den Regen fahren

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Durch den
Regen fahren
aus Pfützen
hoch spritzt
der Dreck
bis unter
die Sattelstütze
von vorn
die Gischt
in myriadenfeinen
Tropfen
ins Gesicht
vermischt sich
hautwarm salzig
mit dem Nebel
über dem Fluss
nass der schnelle
Atem
tropfend in
den vollen
schweren
blätterbehangenen
Bäumen
am Wegrand
greifen Bremsen
nicht
in graugrüner
Tropfenwelt
legt ein Lächeln
dein Gesicht frei
während du
von Spanien
träumst und erzählst.

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5 Kommentare zu “Durch den Regen fahren

  1. „.. am Wegrand greifen Bremsen nicht“ – diese Tatsache hat mir vor Jahren meine einzige Fahrt in einem Blaulichtwagen beschert. ich war mit dem Fahrrad bergauf in einer Kurve gestürzt und voll auf den Kopf geknallt. – Aber alles ging gut und ich durfte wieder zurück zu meinem Fahrrad und langsam nach Haus fahren.

    • karfunkelfee sagt:

      Glück gehabt, liebe Clara…und dass Du danach überhaupt noch fahren konntest…
      Die schmalen Laufräder beim Rennrad haben ja kein Profil…rutscht und flutscht bei Nässe wie geschmiert Ölspur…

      • Du kennst doch den Spruch mit dem Unkraut usw.
        Das in Potsdam war nicht das Rennrad, sondern das normalle Trekkingrad, aber in männlicher Ausführung. Ein Damenrad wäre mir damals viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel zu unsportlich erschienen – heutzutage freut sich Frau, wenn sie auf einen Damensattel kommt *übertreib!“ – Und von einem Herrenrad kann frau ja nicht so elegant abspringen, also lieber unelegant hinplauzen lassen.

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