Zeit für ein Liebeslied

IMG_5227.JPG

Zeit für ein
Liebeslied haben
suchen
nach passenden
Worten
an bedeutungsvollen
geheimen Orten
fliegt es
bomberschwer
im Bauch.
Wie viele Tonnen können Schmetterlinge wiegen,
als alle Worte schwiegen,
wie dankbar kann
Frieden sein,
wenn das Schlachtfeld
noch raucht?
Der Gang
selbst zu zwein
geht sich
dennoch allein
manchmal
Richtung Canossa.
Er nimmt die
Vergangenheit
demütig
hin, seine Ziele
sind mit den
Wünschen und Träumen
nach Nähe
im Zeitstromtreiben
Richtung Zukunft
geflossen.
Mensch bleibt Mensch.
mutig unverdrossen
Wort um Tat
Idee und Rat
Hand in Hand
unverwandt
Liebe als Band
im veränderlichen
Sand
der Zeit.
Wir sind bereit.

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4 Kommentare zu “Zeit für ein Liebeslied

  1. Zuerst dachte ich, es sei nur ein harmloser Baum, in dessen Rinde Dumme ihre Hinterlassenschaften eingekratzt haben und den Baum verletzten. Das ist keine Liebe wert, dass ein Baum darunter leiden muss. – Aber als ich dann das letzte Zeichen ganz unten sah, wusste ich, dass es nicht nur ein Dummer war, sondern ein Idiot, der seine Spuren hinterlassen hat.
    Ein wenig haben mich dann deine Worte wieder besänftigt.
    Gute Nacht!!!! Schlaf gut!

    • karfunkelfee sagt:

      Nein, Clara, dieses Bild wählte ich mit Bedacht.
      Das Swastika ist auch eine alte keltische Rune. Ursprünglich ein wohl meinendes Symbol, das ein Wahnsinniger für die pervertierte Umsetzung seiner Alpträume missbrauchte.

      Es wird Zeit, das Gute wieder darin zu erkennen. Etwas Schönes damit zu verbinden…auch…
      …dem allgegenwärtigen Hass…
      …etwas Positives und Lebensbejahendes entgegenzusetzen.

      Der Baum hat die eingeritzte Verewigung überstanden, sich selbst geheilt und die Symboliken wuchsen mit dem Stamm nach oben…

      Liebe soll glücklich machen, nicht bereitwillig fremdes Leid in Kauf nehmen, das stimmt.

      Danke fürs Lesen und Deine Nachgedanken
      herzliche Grüße
      von der Karfunkelfee

      • Liebe, liebe Fee, DIR glaube ich jede Silbe deiner gut gemeinten Absicht, das Gute in der Welt endlich zu erkennen. Doch ich glaube nie und nimmer, dass die Person, die das in den Baum geritzt hat, auch nur im entferntesten was von Swastik oder Swastika wusste, es als das ursprüngliche Keltensymbol eingeschnitten hat in den Baum.
        Und wenn wir ein Symbol für das Gute suchen wollen, dann bestimmt nicht dieses, an dem so unendlich viel Leid und Blut klebt – ich habe diese Zeit nicht wirklich erlebt, dennoch sträuben sich mir alle Nackenhaare beim Denken daran. In Kürze naht ja der geschichtsträchtige 9. November. Frage die Nachkommen derer, die in der Kristallnacht all ihr Gut, vielleicht sogar ihre Gesundheit oder ihr Leben verloren, ob sie je in ihrem Leben in diesem Symbol auch das Gute erkennen könnten.
        Vielleicht bin ich da „engstirnig“, aber auf jeden Fall möchte ich ehrlich sein und ehrlich bleiben.
        Hier schüttet es – ein gutes Alibi für mich, nicht aus dem Haus zu müssen.
        Herzlichst Clara

      • karfunkelfee sagt:

        Nein, Clara und dies ist etwas, da hast Du leider Recht:
        Wenn etwas derart mit Leid belegt ist, gibt es keine allgemeingültigen Umkehrungen mehr von schwarz auf weiß, es bleibt für alle Zeiten beschmutzt…

        Ich bin nur Enkelin, doch aus den Erzählungen meiner Kriegs-Großeltern und Nachkriegseltern wurde deutlich, was die Progromnacht wirklich bedeutet hat. Es war ein gnadenloser Aufruf an den Hass selbst und er kam.

        Engstirnig…nein.
        Nenn es perspektivisch, hinweisend., kritisch hinterfragend.
        Als engstirnig empfinde ich starre Denkmuster, die nicht mehr nachfragen wollen, weil es unbequem sein könnte oder welche, die nur von sich selbst auf andere schließen….

        Bleib bloß ehrlich, Du…😉

        Herzlichst zurück,
        die Karfunkelfee

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