Dialogübung mit Christoph – Gesucht/Gefunden

Liebe Blogleser,

Aufmerksam machte mich Frau Knobloch mit einem Text, den ich beim ersten Lesen berührend fand, dann mitbekam, dass einige hier Christoph suchen, auch westendstories, bis ich mich selbst fragte, wo der werte Vermisste stecken könnte.
Ich wollte Jutta fragen, fand aber keine passende Frau, die Jutta hätte sein können und die einzige Jutta, die ich kenne, war mal ein Mann und hieß Andreas. Die kann es nicht sein..
…oder etwa doch…???
Also begab ich mich in der Fussgängerpassage auf die Suche nach Christoph. Ich habe ihn gefunden, Frau Knobloch. Er ist bemerkenswert, bitte lesen Sie selbst…

Hier die Links zu den Blogfreunden und ihren spannenden Texten:

https://bittemito.wordpress.com/2014/12/05/christophloschaosgeschichte/

http://westendstorie.com/2014/12/05/christoph-ich-traf-ihn-ich-muss-es-loswerden-sofort/

Liebe Grüße
von der
Karfunkelfee
❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️

IMG_6095.JPG

(Bild: Martin Kippenberger, veröffentlicht hier: http://www.artnet.de/magazine/martin-kippenberger-in-der-tate-modern-london/images/4/)

Nein, wir kennen uns nicht. Sind uns noch nie begegnet.
Sie könnten Christoph heißen, so, wie Sie aussehen.
Wie…Sie heißen gar nicht Christoph, sondern Klaus?
Nein, ruckediguh, es tut mir Leid, Streusalz ist im Schuh; mit Kläusen ist mir nicht gedient, höchstens mit Nikoläusen…

Aber Sie da, nun bleiben Sie doch mal stehen.
Hallo…
Heißen Sie Christoph?
Nicht?
Okay.
Sie dürfen weitergehen.

Sie…da? Schwarze Augen – Einkaufstüten…Christoph…?
Nicht?
Ach, Ali, okay…falscher Kulturkreis…
Entschuldigen Sie bitte…
Gül und Bülbül seien immer mit Ihnen…

Aber Sie…wenn Sie kein Christoph sind, weiß ich’s auch nicht!
Sie heißen Christoph?
Das ist ja irre…
Von der Beschreibung her könnten Sie es sein, ja.
Kuckense mich mal an.
Nee.
Nichso…
Tiefer…
Nee…
Jetzt schielen Sie ja vor lauter Anstrengung…
So…ja so…oooh…
Wo kommen Sie denn her, Christoph?
Rein zufällig aus Richtung Lipperland…?

Aus Oberursel, aha…ja, hier ist auch kalt und Sie, ah…wie?
Sie nehmen an einem Seminar teil, nein, Sie leiten es, ah ja. Weiterbildung ist immer gut.
Oha…Ich glaube, Sie sind doch nicht der, den ich suche…der ist irgendwie noch anders…
Nein, kann ich nicht erklären, ist top secret…
Nein, ich ermittle nicht verdeckt.
Nein, ich arbeite nicht bei Interpol…
Ich helf nur wem Christoph zu suchen,
weil dieser verschwunden ist, einfach so.
Können Sie sich das vorstellen?
Wie die Dame im Zug bei Alfred Hitchcock.
Ein Christoph verschwindet…

Was der so macht, wollen Sie wissen?
Er macht die Gegend unsicher, das ist einer, der mit Blicken zielen und punktgenau ins Herz treffen kann wie ein Heckenschütze aus der Deckung seiner Einkauftütenburg…
Wie, Sie sind Chirurg?
Aha, ja…
Sehr interessant…
Dann kennen Sie sich aus mit diesem höchst eigenartigen Inwändigen bei Menschen, das man auswendig so schlecht erklären kann…
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Seminar, ja, ich muss auch weiter…Sie wissen schon…
Christoph suchen…
Ein schönes Gespräch, ja.
Ich denke, ich habe einen Christoph gefunden.
Grüßen Sie Jutta, wenn Sie sie sehen.
Nein, es ist nicht wichtig, wer Jutta ist.
Oder etwa doch…?

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12 Kommentare zu “Dialogübung mit Christoph – Gesucht/Gefunden

  1. Guten Morgen liebe Fee 😉
    nun sitze ich hier und rätsel vor mich hin, wer wohl und wo wohl Christoph ist und woher mein plötzliches Interesse kommt, das heraus zu finden. Ich kenne ihn doch gar nicht, nicht ein bisschen.

    Es scheint tatsächlich hoch ansteckend zu sein, wie eine virtuelle Tröpfchen Übertragung. Wenn ich heute bloß Zeit hätte, die ich nicht hab, dann würde ich mich sogleich auf die Suche machen, um mehr über Christoph`s Werdegang und sein Verschwinden zu erfahren.

    Frage mich jetzt nur noch, ob ich auch morgen noch die Spur verfolgen kann, ober ob er da schon über alle Berge und Täler entschwunden ist. Liebe Fee, wenn du die Jutta triffst, gibst du ihr bitte meine Kontaktdaten? Das wäre lieb ❤ Ich habe die unsichere Sicherheit, sie könnte mir bestimmt weiterhelfen.

    So! Nun entschwinde ich für heute erst mal wieder und wünsche dir einen wunderbaren Tag und gefüllten Stiefeln vor der Türe ;_9

    Liebe Grüße
    Heike

    • karfunkelfee sagt:

      Es ist hoch ansteckend und es ist eine Wonne, damit siech zu sein, ich kann es Dir versichern…:)

      Ich werde Jutta, wenn ich ihn, pardon, sie sehe, Deine Kontaktdaten weitergeben. Sie wird sich sicherlich freuen, so, wie ich sie kenne und höflich, wie sie ist, wird sie fragen wer Du bist und warum Du sie grüßen lässt. Allerdings ist sie zurückhaltend und eine eher vorsichtige Natur.
      Doch freuen wird sie sich und unbekannterweise freundlich zurückgrüßen sicherlich auch.

      Ich bin gespannt, welche Ergebnisse Deine Suche nach Christoph liefern wird und grüße herzlich in Richtung Nikolausstiefel.
      Ich bekam auch was vom Nikolaus:
      Einen Nikolaus, aus Keramik, der sehr sympathisch meine Deko ergänzt.
      Mein Sohn und seine Freundin hatten die Idee.
      Eine sehr schöne Überraschung heute Morgen.

      • Liebe Fee 😉

        dann hätte ich wohl doch besser meine Stiefel vor deine Türe stellen sollen. Vielleicht hätte ich dann auch etwas darin gefunden. Bei mir war da gar nichts drin … Hätte mich ja schon über einen selbstgeschriebenen Zettel gefreut auf dem dann gestanden hätte: „Atsch, du bekommst nix“. Noch nicht einmal das hat man mir gegönnt.

        Ich überlege tatsächlich, ab nächstem Jahr meine Hoffnung auf ein Nikolausgeschenk in den Wind zu schreiben und ihn auf einer Windboe davon gleiten zu lassen. Wenn das dann nichts hilft, schreibe ich den Wunsch beim Finanzamt ab und versuche wenigstens dort ein paar Tropfen Mitleid ausgezahlt zu bekommen. *lächel*

        Liebe Grüße
        Heike

      • karfunkelfee sagt:

        Kein Nikolausgruß?
        Den bekam ich auch.
        Beide Geschenke ganz unerbeten und -gefragt.
        Das sind die besten.
        😊

        Lass mal die Windboe wo sie ist, macht nur Wind, das Finanzamt ist nikolausresistent und zur Gänze sentimentalitätenfrei und Geschenke wünschen, einfach so, kann lustig sein, auch, sich selbst welche zu machen, wenn sonst niemand an Dich denkt.
        Am besten: sich was schenken und die anderen mit dazu einladen.
        Das nächste Mal könnte es dann etwas im Stiefelchen geben…vielleicht.
        Wenn nicht, sag mir Bescheid, ich sag Knecht Ruprecht Bescheid und dann gibt es Saures nach Halloween.

        Ich hab mich besonnen und rannte zwei Stunden im Wald herum.
        Danach ging es mir besser.
        Obwohl mich in punkto Besinnlichkeit immer noch ordentlich der Hafer sticht…

        ….rrrrrrrr…..😉

        Herzliche Grüße
        (auch und besonders an Christoph)

  2. Liebste Karfunkelfee, schön, daß Sie mitsuchten. Die Suche nach Christoph nahm hier ihren Anfang:
    reichelt.com/2014/12/03/chistoph-ist-verschwunden-literarische-hinweise-dringend-erbeten/

    Dem Schwarzkieseltiefblick, dem haben Sie treffliches Bild gegeben. Genau so war er. Herzlich grüßt Ihre Frau Knobloch, röckeraffend durch die Blögge eilend.

    • Ahhhrgg, juttareichelt.com natürlich! Wenn man schon hudelt, haperts noch zusätzlich!

      • karfunkelfee sagt:

        Jaaa…schon gut, danke…hab sie gefunden und werde auch noch einen Kommentardank hinterlassen. Ich wünsch ihr viele spannende Christoph-Geschichten

    • karfunkelfee sagt:

      Liebe Frau Knobloch,
      Ich ahnte, dass Jutta noch wichtig werden könnte in dieser Geschichte.
      Vielen Dank für den Link, ich habe mich Frau Reichelts Blog an die Fersen gefolgt. Nein, mit ‚meiner‘ Jutta hat sie gar nichts zu tun, so viel steht mal fest und ihre Idee ist klasse, den Dialog zu schreiben, es mir vorzustellen, war ein Schreiben, wie es mir sehr gut gefällt.
      Klasse, ihr Leutz mit den Schreibprojektideen, geht auch an westendstories.
      Dickes Dankeschön.

      Ihr Christoph war sehr berührend, Frau Knobloch, so einen kenne ich auch. Die Augenfarbe ist vielleicht anders, nicht schwarz, doch es kommt auf den Ausdruck an, nicht auf die Farbe…😊

      Adventliche Grüße aus dem Walde, von dem komm ich heut‘ her und muss Ihnen sagen:
      Er war total unweihnachtlich.
      Himmlisch…😎

  3. Also, auch wenn es hier auf Jutta viel weniger ankommt, als auf Christoph, möchte sich die ganz reale Jutta doch gerne bedanken für diesen wunderbaren Christoph-Dialog! Herzliche Grüße!

    • karfunkelfee sagt:

      Jutta ist zweifelsohne eine wichtige Schlüsselfigur, ohne deren Aktivitäten Christoph nie verschwunden, nie gesehen und vor allem nie gefunden hätte werden können.
      Er ist uns, glaube ich, inzwischen allen ans Herz gewachsen und ich verfolge mit Spannung die Sichtungen und Spekulationen.
      Christoph ist wie Area 51:
      Ein Mysterium…

      Ich freu mich über Juttas Kommen, sie mag ihn, sie fragt nach Christoph, wie wir alle…das ist sehr sympathisch und schön…

      Wenn er nur wüsste, was er mit seinem Verschwinden für einen Wind im virtuellen Blätterwald gemacht hat…
      er würde bestimmt schnell zurückkommen wollen…😊

      Herzlichst,
      die Karfunkelfee

      • Liebe Karfunkelfee, ich habe mich sehr über deinen Kommentar gefreut! Als ich vor einem guten Jahr mit dem Bloggen begann, wollte ich damit mehr als an mein eigenes Schreiben, an meine Schreibwerkstätten anknüpfen. Das erwies sich dann als gar nicht so einfach – und nun ist es großartig, dass ganz unverhofft eins zum anderen kommt und tatsächlich etwas Neues entsteht, an dem ganz viele mit so unterschiedlichen Ideen und Tonlagen beteiligt sind. Das ist einfach toll! Herzliche Grüße!

      • karfunkelfee sagt:

        Als ich 2008 mit meinem ersten Blog startete und die ahnungslose Welt in Kenntnis darüber setzte, dass die Karfunkelfee so real ist wie Rübezahl, ahnte ich noch nicht, wie bereichernd dies werden würde.
        Es gibt immer wieder Rückzugsphasen, Pausen, um wieder Abstand zum Bloggen zu gewinnen.
        Doch darüberhinaus entwickelten sich Brieffreundschaften und auch reale Freundschaften.
        Auch so kann die virtuelle Welt sein.
        Inspiration und Gleichheit,
        Verständnis für Schreibpersönlichkeiten und ihr spezielles Werk findet sich nicht an der nächsten Straßenecke, es muss sich erstmal suchen und finden und dafür ist ein Blog ein wunderbares Medium.

        Schreibprojekte finde ich sehr spannend, viele Geister, bewegt von einem gemeinsamen Thema.

        Ich freue mich sehr über die Worte, das Lesen, den Besuch in meinem Blog und sage:

        Auf hoffentlich Wieder-Sehen,

        Einen lieben Gruß
        von der Karfunkelfee

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