Sonst hört das niemals auf

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Sie malt nicht mehr. Sie lacht nicht mehr. Ist still und in sich gekehrt, zieht sich zurück. Sie war mal anders, als sie noch klein war. Heißa, Welt, wo bist Du? schien sie in ihrem Übermut, ihrer Lebensfreude zu fragen. Sie in ihrem grünen Kleid mit den weißen Punkten. Ihre Großmutter hatte es ihr genäht. Es hatte einen weiten Tellerrock. Sie drehte sich solange um sich selbst auf dem gepflegten grünen Rasen in den Grenzen ihrer behüteten Kinderwelt bis sie vor Schwindel lachend umfiel. So war sie einmal. Kurz bevor sich alles geändert hatte. Nun sitzt sie still in ihrem Kinderzimmer und spielt Monopoly mit sich selbst, hört Radio, nimmt Kassetten auf mit immer neuer Musik. Sie spielt mit Barbiepuppen. Manchmal schreit sie laut, wenn sie mit den Puppen spielt. Sie hat einen nervösen Tic, zieht immer ein Auge und den Mundwinkel gleichzeitig hoch. Es lässt ihr Gesicht zu einer verzerrten Fratze werden. Das macht sie, wenn sie sich in Gesellschaft anderer Personen befindet. Niemand kann sich erklären, warum sie das macht. Sie war deswegen bei einem Arzt und bekam eine Hörspielkassette mit autogenem Training. Eine Stimme gibt ihr ruhige Anweisungen. Damit sie den Tic vergisst, sich entspannen lernt.

Die Anweisungen der anderen klingen anders: Lass das! Immer wieder. Mach das nicht! Du machst es ja schon wieder! Kannst Du nicht damit aufhören? Das wirst Du nie wieder los! Jeden Abend vor dem Einschlafen lauscht sie der körperlosen beruhigenden Stimme der unbekannten Frau: Einatmen. Ausatmen. Körperscanning. Sie kennt jeden ihrer Körperteile genau. Sie kann ihren Atem in den linken kleinen Zeh lenken. Bevor sie einschläft, stellt sie sich Farben vor und wenn sie ihre Augen schließt, wünscht sie sich das tiefe Blau der Entspannung, das vor ihrem inneren Auge entsteht, wenn sie sich sehr konzentriert und es herbeiruft. Erst ist das Blau ein kleiner Punkt im Schwarz hinter den fest geschlossenen Augen, dann wird es größer, weitet sich aus, bis es den gesamten inneren Horizont überflutet und mit Blau übergießt. Sie liebt dieses Blau, es macht sie tief und glücklich. Sie mag die Stimme dieser Frau auf ihrer Hörkassette; wie sie ihr befiehlt zu atmen. Es ist eine tiefe und warme Stimme. Sie ist beruhigend und anders als die Stimmen ihrer Eltern, wenn sie ihr befehlen, damit aufzuhören, es sein zu lassen, sich zusammenzureißen. Was ist los? fragen andere. Was ist mit dir los? Früher warst du anders! Es klingt wie ein stiller Vorwurf. Sie kann es sich nicht erklären. In ihrem Geist ist etwas geschehen. Sie liest die unendliche Geschichte von Michael Ende. Sie liest ständig. Alle möglichen Bücher. Doch die unendliche Geschichte von Michael Ende mag sie besonders gern. Sie erklärt ihr etwas.

Etwas, das mit ihrem Geist geschieht, das ihr Angst macht. Sie nennt das, was sich auf ihren Geist legt: das Nichts. Es gibt etwas in ihrem Geist, eine Stelle, die unberührbar ist. Sie kann an jeden Ort in ihrem Geist reisen, nur dorthin nicht. Wann immer sie es versucht, kommt ein scharfer blendender Schmerz und durchdringt sie hell wie ein Messer, das ihr in die Seele gestoßen wird. Ein heller grauer Fleck markiert diese Stelle und legt sich wie ein Pflaster darauf, macht die Stelle unzugänglich. Er wird immer größer, weitet sich aus und beginnt andere Teile ihres Geistes zu bedecken. Es ist wie ein stiller grauer Nebel, es ist das Nichts. Genau dieses Nichts, das Michael Ende in seiner unendlichen Geschichte beschreibt.

Eines Morgens, als sie das grüne Kleid mit den weißen Punkten anziehen will, stellt sie fest, dass es zu klein geworden ist. Die Taille ist nach oben gerutscht und der Rock endet weit oberhalb ihrer Knie. Sie zieht es trotzdem an und will damit zur Schule gehen. Doch ihre Mutter sagt, das ginge nicht, es sei nun zu kurz, man sähe zu viel. Einatmen. Ausatmen. Ihr Atem klebt hoch oben an der Zimmerdecke fest. Sie denkt an die Hörspielkassette mit der Stimme der Frau, die sie beruhigt. Hör damit auf! Du machst es schon wieder! Bemerkst du es denn nicht? Denk dran, das wirst du nie wieder los! wird ihr gesagt. Sie stürzt stumm in ihr Zimmer, zieht das Kleid aus, reißt heftig daran um es über den Kopf zu bekommen und stopft es in den Kleidersack. Das Kleid verschwindet darin wie eine grüne Anklage mit weißen Punkten. Die Kindheit ist vorbei. Sie muss jetzt erwachsen sein. Sofort. Es wäre besser, wenn sie es rechtzeitig bemerkt, sonst hört das niemals auf.

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37 Kommentare zu “Sonst hört das niemals auf

  1. Zeffiretta sagt:

    Sooo gut erinnere ich mich an diese Zeit, ach…!

  2. Arabella sagt:

    Der Abschied von der Kindheit…irgendwann merkst du, die anderen sind nicht nur gut…
    Von da an, ist alles in Bewegung mit dem einzigen Ziel, dass alle wieder (wie in Kindertagen) einfach nur gut sind.
    Eine feine Geschichte, ich danke dir.

  3. finbarsgift sagt:

    Deine Geschichte mit dem vermaledeiten Tick eines Kindes und den Eltern hat mich erinnert an die vielen jungen Menschen mit Stotter-Defiziten, die in unserer Gesellschaft mit perfekten Kwasslern überall, kaum eine Chance haben auf ein erfolgreiches Leben…

    • karfunkelfee sagt:

      ‚Ursachenforschung‘ ist eines meiner Lieblingswörter.
      Symptomatische Heilansätze kommen erst an zweiter Stelle…
      Und Stotterer haben es sehr schwer, ja.
      Nicht in die Augen schauen, wenn sie etwas sagen möchten und auf überhaupt gar keinen Fall verbessern….
      Wissen leider immer noch viel zu wenige…
      Moses, der Israelitenführer soll einer gewesen sein. Isaac Newton auch. Beispiele, die Mut machen können.

      • finbarsgift sagt:

        Ein Stotterer als Bürgermeister oder Vorstandsvorsitzender oder Präsident usw und so fort…nicht mal denkbar, denn in unserer Gesellschaft werden seit einiger Zeit ALLE gecastet, die etwas werden wollen…mit einem solchen Makel fällst du heutzutage immer durch!
        Selbst Moses und Newton hätten da heute keine Chance in eine Führungsposition zu kommen…

      • karfunkelfee sagt:

        Traurig…
        Es ist ein Spiegel der Oberflächlichkeit der Gesellschaft.
        Ich denke gerade an Joachim Ringelnatz.
        Hier, for you, dear friend:

        ‚Die Leute sagen immer:
        Die Zeiten werden schlimmer.
        Die Zeiten bleiben immer.
        Die Leute werden schlimmer.‘

        Joachim Ringelnatz
        (1883 – 1934), eigentlich Hans Bötticher, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler

      • finbarsgift sagt:

        Ja, sehr traurig…

        Und ja, dieser Meinung bin ich auch…
        Der zeitgenössische Philosoph Byung Chul Han nennt sie in einem seiner Bücher: die glatte Oberflächengesellschaft, so glatt wie die Streicheloberflächen ihrer Smartphones…

        Dankeschön für den Ringelnatz, der das auf seine Weise auf den Punkt bringt!

  4. mickzwo sagt:

    So Großmütter sind schon eine Klasse für sich…

  5. Ein solche edles Stück Literatur kommentiert man am besten so, dass man es unkommentiert wirken lässt. Schade eigentlich, denn sonst hätte ich beispielsweise sagen können, dass ich das Mädchen mit den weißen Punkten sehr sympathisch finde. Ich klebe nämlich auch noch oft an der … jetzt zum Beispiel … verflixt!
    So, weiter. Statt dessen könnte ich ja mal die Frage in den Raum stellen, warum die Lektoren der Buchverlage noch nicht über dich hergefallen sind, oder hast du das bisher aktiv zu verhindern gewusst?
    Aber vielleicht ist das auch gar nicht so wichtig, Hauptsache, das hört niemals auf, also dein Schreiben mein‘ ich jetzt natürlich. Einfach klasse!

    Gruß, äh, von der Zimmerdecke …

    Michael

    • karfunkelfee sagt:

      Lieber Michael,
      Danke für Deine schönen Worte!
      Sie tun irre gut und ich freue mich sehr darüber.
      Komm bitte jetzt von der Decke herunter, denn ich bekomme sonst einen steifen Hals vom Hinaufschauen zu Dir.😉
      Wäre das aber schön, wenn Deine Zeilen der eine oder andere Lektor von Buchverlagen läse.
      Glaube mir: In diesem Fall leistete ich Dir da oben an der Zimmerdecke glatt mit dem allergrößtem Vergnügen Gesellschaft!
      Wer weiß…vielleicht geht dieser Wunsch eines Tages in Erfüllung.
      Dann platze ich vor lauter Glück…😊✨
      Ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntag wünsche ich Dir…
      Stefanie✨

  6. Markus Kirchmeier sagt:

    Ich hoffe, ich spreche hier mit der „richtigen“ Karfunkelfee…aber bei dieser Textqualität bin ich mir relativ sicher.
    Liebe Grüße von einem Tizian-Kater

    • karfunkelfee sagt:

      Lieber Tizianroter, wie schön, von Dir zu lesen!
      Freu mich…
      …und ja: bist richtig bei mir im Karfunkelfeeblog gelandet.
      Willkommen…✨
      Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag.
      Ganz viele liebe Grüße💫

  7. Welch schöner Text. Sehr berührend meine liebe Fee. Auch wenn sich auch hier alles sträubt und das Kleid eigentlich für immer passen sollte. Übrigens hängt es hier. Das Blaue. Mit den weißen Punkten. 😉
    Liebe Grüße durch die Nacht zu dir ♥

    • karfunkelfee sagt:

      Danke für Deine Worte…
      Ja, zu gepunkteten Anziehsachen habe ich ein besonderes Verhältnis…ich mag …Punkte…
      Und Blau sowieso…:)
      Nächtliche Grüße zurück…zu Dir…✨

  8. wildgans sagt:

    Manchmal spürt man etwas durch die Blogs hindurch, eine winzige Spur der Verzahnung oder so…? Ist da was dran?
    (An der Zimmerdecke schweben – Abspalten?)
    Gruß von Sonja, die gepunktetes liebt, sogar auf Tassen und Luftballons

    • karfunkelfee sagt:

      Liebe Sonja,
      Ja. An dieser ‚Verzahnung‘, wie Du es treffend nennst, ist etwas dran.
      Du bringst mich mit Deinen Beiträgen oft auf weiterführende Gedanken, auf Ideen oder Einfälle.
      Früher trafen sich die Künstler, erzählten sich ihre Gedanken und tauschten sich aus. Sie reisten zueinander, besuchten sich und suchten sich zu finden. Heute ist das noch genauso, nur heute ist es dank dem Internet einfacher und bequemer geworden, als zu reisen, Briefe zu schreiben, es ist schneller geworden, bis ein Gedanke den anderen aufgreift und weiterführt, umsetzt in Beiträgen, bebildert, betextet oder in Musik ausgedrückt.
      Manchmal entdecke ich zwischen Blogs solche ‚Verzahnungen‘ und dann freue ich mich, weil es wieder einmal irgendwo zwischenmenschlich funkte.
      Punkte sind etwas Feines, ich mag sie überall…nur nicht hinter den Enden von Beziehungen. Das ist so schade, wenn dahinter Punkte gesetzt werden müssen, es sei denn…dort stünde nicht nur einer, sondern drei fortlaufende, die dann ja schon wieder eine ganz andere Bedeutung haben.
      Punktum…
      Danke für Dein Dasein, Deine Worte, über die ich mich stets freue…😊✨

    • karfunkelfee sagt:

      P.S. Es sei noch hinzuzufügen, dass ich persönliche Begegnungen noch weitaus mehr mag als virtuelle. Doch oft wohnt man weit auseinander oder es mangelt anderswodran, sich nicht real begegnen zu können und da empfinde ich die virtuellen Vernetzungen als Segen und Bereicherung.😊

  9. Endlich bin ich dazu gekommen, diesen Beitrag zu lesen. Ich befürchte einen „schlimmen Hintergrund“, denn woher hat dieses Mädchen diesen Gesichtsmuskeltick, zumal sie in jungen Jahren jung und unbeschwert war. Hat da irgendeiner seine Finger und mehr nicht im Zaum halten können? – Ich bin da unheimlich empfindlich auf diesem Gebiet – ich glaube, meiner Tochter wäre so etwas im Familienkreis nicht angetan worden, ich wäre wie eine Löwin dazwischen gegangen und hätte für das Kind gekämpft.
    Gute Nacht – und es ist noch vor Mitternacht!!!

    • karfunkelfee sagt:

      Wenn eines meiner Kinder sich so gegensätzlich verhielte zu vorher, wenn es plötzlich zuckte im Gesicht…ich gäbe keine Ruhe, bis ich dahinterkäme, warum das so ist…da denken wir beide ganz genau gleich.
      Wüsste ich wer es gewesen ist, der etwas getan hätte, das dazu führte, hätte dies Konsequenzen. Sowohl rechtliche als auch menschliche. Und er könnte heilfroh sein, wenn ihn Justitia vor mir in die Finger bekäme…

      Liebe Grüße

  10. Ich habe Ihre Einträge verkehrtherum angefangen nachzulesen, weiß gar nicht, ob noch eine solche Textwucht meiner Pupillen harrt, doch hier muß ich einen punktgenauen Gruß hinterlegen. Ich besitze seit diesem Jahr erstmals wieder ein Panni-Pünktchen-Kleid… Die Anschaffung hat von der Kindheit bis jetzt gedauert.

    Rundäugige Staungrüße, nochmals die Ihre.
    PS: Täusche ich mich, oder habe ich die Kellergeschichte schonmal hautaufwellend gelesen?

    • karfunkelfee sagt:

      Pünktchen…sowas Schönes…ich kaufte mir dieses Jahr aus der Tschechoslowakei einen türkisen Bikini mit weißen Pünktchen. Allein, wie ich mich mit denen internett dank Google-Translator hübschigst-höflich durch das virtuelle Bestellformular parlierte, ist eine Story wert…
      Der Bikini war es wert, ich suchte im ganzen World Wide Web nach dem Modell. Nur wegen der Pönktchen…und weil er doch türkiiis ist, meine Lieblingsfarbe!
      Die Tschechen sind einfach klasse, wir waren zeitweise lost in translation und alle konnten nur Tschechisch – bis auf mich!
      Die Kellergeschichte schrieb ich vorgestern auf, die musste dringend an die frische Luft, stank nach altem Keller-Mief.
      Jetzt geht es der Geschichte schon besser und Luft kriegtse auch wieder…
      Nein, es ist eine neue, Werteste, aber ein altes Thema, das ich so oder so textlich immer mal wieder aufnehme, bis alles rausgeschrieben ist, was im Dunkel noch vor sich hinmäandert und stocken will.
      Seien Sie lieb gegrüßt!
      Und fangen Sie ruhig von hinten nach vorn an zu lesen, das ist AchtundAchtzig…Freu mich, DASS Sie lesen, however…🌹
      Danke…

      • Ja, die alten Themen, die uns manchmal nachtmahrig anspringen oder in dunklen Kellergefilden rumlungern… Licht ist meistens, was am besten hilft. Ich habe in Bautzen das Grauen gespürt, es hat sich mit eigenem Erleben gepaart irgendwie, der entstandene Bastard fletscht mich noch immer speicheltriefend und knurrdrohig an. Doch ein Lächelndmacherlebnis hier in der Jetztliebheimat wies es in seine Schranken. Licht und Schatten, das uralte Thema…
        Feinstgrüße und frohleichtes Geradel, ich schiebe bei jedweder Steigung schulterblattdrückig mit, Ihre Käthe, innenlächelnd.

      • karfunkelfee sagt:

        Liebe Käthe,

        Licht und Schatten: Beides gehört zum Leben mit dazu und ich glaube, ein jeder hadert zuweilen mit den alten Kellergespenstern. Doch es gibt ja im großen Haus der Seele auch einen Balkon, einen blühenden Hinterhof, einen duftigen Garten. Ab und zu räumt man den Keller auf und manchmal gruselt es ein wenig vor der Dunkelheit die dort herrscht. Doch dann sich bewusst zu machen, immer mal wieder, dass dort nur alte Sachen liegen, Gerümpel, Spinnweben und ein bisschen Mäusedreck vielleicht…bringen die Sicherheit zurück, dass man selbst der Kellerbesitzer ist und den Schlüssel in der Hand hält, um Türen damit zu öffnen und nach getaner Arbeit wieder zu verriegeln. Dann hinauszutreten in den Schatz des hellen Lichtes, des Gartens oder auf den Balkon, im Stillen Glück, dass man auch diese Oasen jederzeit aufsuchen kann, um sich von der Arbeit zu erholen.
        Mein Bild, wie ich es mir schaffe, um gut darin leben zu können.
        Mitsamt einem ausbaufähigem Dachboden (Atelier…??) und vielen vielen Gästezimmern im Haus, die Besuchern offenstehen sollen.
        So und nicht anders will ich das haben.
        Jetzt gehe ich in die Sonne und Ihren lieben starken Worte – die nehme ich mit. Haben Sie einen wunderbaren Samstag mit feenhaften Momenten, innig, verträumt und wunschgemäß verzaubernd!
        Herzlich verbundene Grüße von Ihrer Karfunkeligen✨

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