Wer weiß das schon?

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Ich kam von meiner Physiotherapeutin. Diese hatte mir heute versucht meine vor unerfüllten Wünschen, zu viel Ärger und Kummer aufgeplusterte Leber zu entquetschen. Zu diesem Zwecke bohrte sie Daumen und Zeigefinger und zu guter Letzt ihre Handkante zwischen meine unteren hinteren Rippenbögen um die Wirbelsäulen-Ringblockade aufzubrechen, die sich dort seit einem Treppensturz vor zehn Jahren festgesetzt hat und die mir zeitweise die Luft zum Atmen nimmt. Sie fragte mich ob ich mich in letzter Zeit geärgert hätte, traurig gewesen sei oder unerfüllte Wünsche hätte? Das schlüge sich nämlich auf die Leber, die sich dann aufblasen würde. Ich dachte an das Jammertal von der Größe der UdSSR und der Antarktis zusammengenommen in mir drin und verfiel während des Entquetschens und Dehnens meiner Leber sowie der daranhängenden Gallenblase und der Rippenbögen, vermutlich infolge der dabei entstehenden höllischen Schmerzen in nahezu unmäßige verzweifelte Heiterkeit. Während ich versuchte das völlig unpassend in mir aufsteigende Lachen und Gekicher mit Stöhnen und Schreien zu unterdrücken, erzählte ich mir einen völlig durchgeknallten Witz nach dem anderen und schließlich auch meiner Physiotherapeutin, die daraufhin nur umso stärker zudrückte, bis mir endgültig die Luft ausging und mir nicht einmal mehr die einfachsten Kinder-Witze einfielen. Die verzweifelte Heiterkeit indes blieb mir treu, fand nun allerdings keinerlei Ventil mehr, um sich irgendwo auslassen zu können.
Nach der physiotherapeutischen Tortur und um zwei leberentquetschende Übungen für Zuhause reicher, wollte ich mich auf den Heimweg begeben, den nächsten Foltertermin für Freitag hatte ich auch bereits in der Jackentasche. Ich bekam etwas besser Luft und überlegte schon, wo ich einen Tennisball herbekommen könne, auf dem ich zukünftig herumrollen soll um meine vor Ärger, Kummer und Wut aufgeplusterte Leber noch effektiver zu entquetschen, gestattete mir keinerlei Illusionen welcherart Schmerzen mich erwarten würden und freute mich darüber, seit Jahren mal wieder freier durchatmen zu können, weil diese Wirbelsäulen-Ringblockade mich bereits seit zehn Jahren immer wieder dann entlüftet wenn ich so richtig viel Luft gerade wirklich gut gebrauchen kann, außerdem für eine unangenehm fiese Verspannung im Nacken rechts sorgt.
Mit dem Rennrad konnte ich leider nicht zur Praxis fahren, weil es nämlich seit Stunden Bindfäden regnete und auch nach dem Termin nicht beabsichtigte, damit in den kommenden Stunden aufzuhören. Die Leute auf der Straße schauten dementsprechend missmutig aus der Wäsche, so dass ich überhaupt keine Lust hatte, mich auch nur einem einzigen davon auf weniger als mindestens zwanzig Meter Abstand zu nähern. An der Bushaltestelle tummelten sich die üblichen Verdächtigen und besetzten die kleine Wartebank zwanzig Mann hoch. Alle sturzbesoffen. Also alles wie immer. Ich dachte einen Augenblick an die Lebern dieser armen Menschen und spürte förmlich, wie meine eigene Leber begann sich zu ducken und zusammenzukrümmen bei der bloßen Vorstellung eines Alkoholpegels, wie diese Leute ihn zu diesem Zeitpunkt bereits hatten.
Einer kotzte den Mülleimer voll. Mir wurde schlecht beim Anblick dieser Speierei, darum begab ich mich auf schnellstem Wege auf den Fußweg, Richtung Zuhause.
Ich überholte zügigen Schrittes einen kleinen alten gebückten Mann mit einem dieser Rollatoren, der mir von hinterwärts seine Augen in den Rücken bohrte. Meine Leber….ach, lassen wir das!

Dann überholte ich noch einen fluchenden Radfahrer, eine Mutter mit einem tropfnassen vor Griesgrämigkeit brüllenden Kleinkind im besten Trotzalter und zwei Jugendliche, die mir vor die Füße spuckten. Ich dachte an die ungefähr zwei Kilometer, die ich noch Straße zu laufen hätte. Rechts lockte der klatschnasse Wald. Ich überlegte nicht lange und schwenkte von der Straße in den Waldweg ein. Umweg! protestierte mein entrüsteter Verstand (sowie meine Leber), doch ich knebelte beide kurzerhand und betrat ohne weitere Umschweife den matschigen vollgepfützten Weg.
Es ist ein großer Wald. So einer von dieser Sorte, durch den man stundenlang laufen kann, ohne an Zivilisation und ihre Unbillen denken zu müssen. Regentropfen klatschten in mein Gesicht und je weiter ich in das Dickicht der Bäume vordrang, desto leiser wurde es um mich herum. Nun hörte ich nur noch den Regen und vereinzeltes Knacken der Äste. Ich blieb einen Moment lang stehen und atmete tief durch. Um mich herum eine Symphonie aus Tropfenklängen. Patschnasses Moos. Pilzgeruch und der Duft der Nässe im von Tannenzapfen, Kiefernnadeln und Bucheckern übersäten Waldboden. Erdig. Erste leicht bittere Fäulnisnuancen des kommenden Herbstes. All das sog ich tief in mich ein, während ich mich umschaute und alle meine Gedanken aus meinem Kopf in das Nirwana des grünen mich umgebenden Dämmerlichtes schoss. Irgendwohin, Hauptsache weg von mir. Ich wollte nicht denken. In meiner Kindheit spielte ich im Wald oft ein Spiel mit mir: Wie leise kann ich mich bewegen? So, dass kein Geräusch entsteht während ich laufe. Um das hinzubekommen, musste ich mich sehr auf den Weg konzentrieren. Kleine Kalksteine klickerten unter den Sohlen meiner Schuhe, also bewegte ich mich auf dem schmalen Grasstreifen in der Mitte, bis ein anderer Weg abzweigte, der ausschließlich aus Erde und Gras bestand. Diesen schlug ich ein und lauschte dabei dem Tropfenkonzert in den Bäumen. Einige schlugen einen tiefen Ton an, wenn sie aus großer Höhe aus den Wipfeln auf die Erde und in das Untergehölz fielen. Andere klangen leise und hoch, während sie wie in einem Klangspiel von Blatt zu Blatt wanderten. Nur das Geräusch des Regens war vernehmbar und mein Kopf wurde leicht und frei.

Ich lief weiter, einen Fuß vor den anderen setzend, streng darauf bedacht, kein einziges Geräusch zu verursachen, das diese Ruhe hier stören hätte können. Da trat es zwischen zwei Bäumen heraus, sehr überraschend. Es blieb sofort stehen, lief nicht weg, schaute mich aus dunklen feuchten Augen an. Huch, wollte es wohl sagen. Ein Mensch! Und das bei dem Wetter! Was macht der denn hier? Ich hätte wohl am liebsten: Hach! Ein Reh, wie süß, Bambi! denken wollen, doch da ich mir untersagt hatte irgend etwas zu denken, blieb ich einfach ebenfalls stehen ohne nachzudenken und schaute zurück. Das Reh war nah, vielleicht zwei Armeslängen von mir entfernt und rührte sich nicht. Der Wind stand anscheinend so günstig, dass es meinen Menschengestank nicht unmittelbar in die Nase bekam. Allerdings hatte ich seit Samstag kein einziges bisschen Fleisch mehr gegessen, vielleicht stank ich auch aus diesem Grund nicht so erbärmlich wie sonst, weil ich mich rein pflanzlich ernährt hatte. Möglicherweise dachte es auch, dass meine Haarfarbe so ähnlich war wie sein Fell. Oder es dachte überhaupt nicht und war einfach nur überrascht, dass bei diesem Wetter, wo Reh ja eigentlich annehmen hätte können, dass es keinen dieser bescheuerten Zweibeiner in den Wald treibt, eben doch ein solcher darin herumstaksen musste. Was auch immer es dachte oder auch nicht dachte, rannte es jedenfalls nicht wie es diesen Tieren sonst zueigen ist, mit mir zugewandter Blümchen-Kehrseite schleunigst davon, sondern beäugte mich sogar recht interessiert. Es hatte wunderschöne schwarze tiefe Augen und ein recht helles Fell. Vielleicht noch ein junges Tier. Ich konnte es riechen, sein nasses Fell und den Wildgeruch, der warm und leicht scharf daraus aufstieg. Also stand ich wohl gegen den Wind, obwohl überhaupt kein Wind ging. Nur der Regen fiel, der allerdings größtenteils durch die Baumwipfel abgefangen wurde und meinen Kopf nur in wenigen Tropfen überhaupt erreichte. Das Reh zuckte mit der Nase, ging an eine Baumrinde und knabberte ein wenig daran herum. Muss wohl ein klasse Zwischendurchsnack für Rehe sein, denn es sah gelassen und völlig glücklich aus während es vor sich hin mümmelte. Dann wandte es wieder den Kopf und schaute mich an. Ich rührte mich nicht und dachte auch nichts. Gar nichts. Nicht mal der kleinste Gedanke schlich sich an. Sogar meine aufgeplusterte entquetschte Leber hatte ich völlig vergessen. Wie lange wir dort herumstanden und uns tief in die Augen äugten, das Reh und ich – ich kann es nicht mehr sagen, weil mir das Zeitgefühl völlig abhanden gekommen war.

Es können Minuten gewesen sein oder eine Stunde – ich kann es nicht einschätzen. Wir standen dort rein vom Gefühl her eine ganz schön lange Weile im tropfenden Wald herum und staunten uns gegenseitig an. Irgendwann drehte sich das Reh langsam um und trottete in aller Ruhe in die Richtung in den Wald zurück, aus der es gekommen war. In mich kam nun auch endlich wieder Leben zurück und auch ich lief so leise wie ich zuvor unterwegs gewesen war weiter, ohne über die Begegnung weiter nachzudenken. Erst als ich zuhause angekommen war, noch frei im Kopf, mit deutlich entquetschter und entspannter Leber, machte ich es mir bequem und dachte, ich solle diese Begegnung im Regenwald mal aufschreiben. Nun durften auch wieder Gedanken in meinen Kopf und wie eine Horde ungebärdiger Kinder kamen sie allesamt angepoltert. Mit schwarzen Waldfüßen, roten Backen, herrlich entspannten Lebern und Wirbelsäulen sowie regenfeuchten Augen. Oder waren die Augen noch aus einem anderem Grund feucht?
Wer weiß das schon.

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18 thoughts on “Wer weiß das schon?

  1. akpancho sagt:

    Liebe Stefanie,guten Morgen.
    Wirklich sehr schön was Du da erlebt hast.
    Das mit Deiner Leber natürlich nicht, das tut mir leid. Hoffentlich wird`s am Freitag nicht wieder so schmerzhaft. Verzweifelte Heiterkeit – das klingt gut. Kann ganz gut helfen manchmal… Aber dann die Begegnung im tropfnassen Wald. Die beiden Überraschten. Ich kann`s mir wieder sehr gut vorstellen. Hat mir viel Freude beim lesen bereitet.
    Dankeschön; und einen schönen Tag für Dich.
    Liebe Grüße, Andreas

    • karfunkelfee sagt:

      Guten Morgen, lieber Andreas.
      Es gibt viele Völker, die der Leber, unserem wichtigsten Entgiftungsorgan im Körper, große Bedeutung beimessen und sie anders beachten und behandeln. Sie fängt nicht nur körperliche Gifte ab, sondern auch alle seelischen Gifte.
      Ein Idiom aus Deutschland: Was ist dir denn über die Leber gelaufen?
      In meinem Fall kommt eben noch diese Wirbelsäulen-Blockade dazu, durch die sie abgequetscht wird, doch dagegen kann man was machen, man muss wie bei so vielen Dingen im Leben eben nur wissen wie. Sich Gelassenheit zu erarbeiten erscheint mir da schwieriger und der Schalk, den irgendein weiser liebender Schicksalsgeist mir in die Wiege mitlegte, ist mein wichtigster Freund, sogar und auch besonders dann, wenn er mal verzweifelt ist.
      Ich hatte das Glück, in meinem Leben immer mal wieder besondere Begegnungen mit Tieren erleben zu dürfen, in denen ich deutlich spürte, dass wir Erdbewohner, so unterschiedlich wir auch äußerlich sein mögen, miteinander verbunden sind wie Steine eines Felsens.
      Diese Begegnungen machen mich respektvoll und dankbar.
      Weil ich kein Freund des Zufalls bin, sehe ich sie alle als bestimmt und vorgesehen an. Sie zeigen mir etwas, ich lerne daraus und in Situationen, in denen ich Wege für mich suche, alles in mir auf reinen Eindruck schalte und mein ewig plapperndes Ego knebele und auf einem Stuhl festknote damit es endlich mal die Klappe hält, geschehen sie und ich schreibe sie auf, so wie diese hier.
      Danke für Deinen Wunsch, Freitag wird es schon besser sein. Überzeugung ist nicht alles, aber ganz schön viel!
      Herzliche Grüße von Stefanie✨

      • akpancho sagt:

        Liebe Stefanie,
        der Schicksalsgeist hat Dir davon eine ganze Menge mitgegeben. Schön das Du Herr`n Schalk zum Freund hast. Ich lese gern was und wie Du schreibst.
        Und das mit den Tieren…ja, manchmal schaut mich meine Katzen Prinzessin so an als ob sie über mich alles weiß,sie hat mich durchschaut und kennt mich vielleicht soger besser als ich. Aber auch ich lerne und sehe ihr an der Nasenspitze an was sie möchte.Denke ich.Hoffe ich.Weiß ich nicht. Manchmal jedenfalls.😉
        Aber Du hast recht,irgendwie sind wir alle Teil vom ganz großen.Und sollten darum alles um uns herum, ob Tiere oder Pflanzen, mit Respekt behandeln.
        Liebe Grüße und schönen Abend für Dich.

      • karfunkelfee sagt:

        Katzen sind Tiere, die sich wenn sie gesund sind, der Domestizierung durch den Menschen weitestgehend zu entziehen schaffen- was sie mir sehr sympathisch macht.
        Durchschauen lassen sie sich nicht gern, doch manchmal gestatten sie einem, dem die mehr vertrauen als anderen, einen Blick in die Katzenseele.
        Sie honorieren Deine Zuwendung ohne sich anzubiedern und sie haben eine sehr eigene Weise Dir zu zeigen, dass sie Dich zu schätzen wissen.
        Deine ‚Katzenprinzessin‘ könnte in dieses Bild passen, scheint mir.
        Danke für Deine tierischen Einblicke und Deine gehaltvollen Worte und Gedanken!
        Liebe Grüße zu Dir und auch Dir einen schönen Abend!
        Hier regnet es schon mal wieder…💦🏊🐳
        Bäh…😎
        Liebe Grüße,
        Stefanie✨

      • akpancho sagt:

        Liebe Stefanie,
        eigentlich ist sie keine richtige Prinzessin sondern eine Überlebens-Künstlerin.So mit Mäuse fangen und Abenteuer in Wald und Flur.(nicht zu verwechseln mit „dem Flur“😉 ) Ich glaube zu erkennen das sie recht zufrieden ist mit sich und mit mir.
        Liebe Grüße, Bonnie und Andreas

      • karfunkelfee sagt:

        Klingt nach einer echten Kämpferin. Nun ist sie mir noch sympathischer!
        Wenn sie dann gern zu Dir kommt um den Feierabend nach dem Abenteuer Überleben mit Dir gemeinsam zu genießen, kannst Du Dir sicher sein, dass sie sich wohl fühlt. Solche Katzen ’suchen‘ sich ihre Menschen aus, denn sie haben eine Wahl.
        Liebe Grüße zurück (auch unbekannterweise an Bonnie, die Schnurrbartlady)
        Stefanie✨

      • akpancho sagt:

        Ja danke, sie hat genickt und gelächelt😉

  2. Stark!
    Man könnte auf die Idee kommen, dass Rehe nicht durch den Menschengeruch in die Flucht getrieben werden, sondern durch die Menschengedanken. Vielleicht ist hinter dem Denken Raum für alle! Darüber muss ich mal nachdenken ….

    Gruß von Michael

    • karfunkelfee sagt:

      Ähnliche Gedanken wie Dir kamen mir schon mal des öfteren. Das Denken ist das Werkzeug des Verstandes, das Gefühl das des Herzens.
      Beides arbeitet Hand in Hand, beinahe jeder Gedanke wird von einem Gefühl begleitet. In manchen Situationen empfiehlt es sich jedoch, das Denken einfach mal zu lassen und sich an das Gefühl auszuliefern. Das ist keine leichte Übung für einen Kontrollfreak wie mich, doch eine sehr schöne- wenn sie, wie gestern, gelingt.
      Menschengeruch treibt viele Tiere in die Flucht. Wir müssen wirklich erbärmlich stinken.😉
      Ich glaube, durch den Regen wurde das zum einen verdeckt und zum anderen weil ich gegen den Wind stand. Ich konnte das Reh durchaus riechen, es stand ja nahbei.
      Gedanken sind eine Form von Energie, oder?
      Dachte ich gestern auch drüber nach.
      Grüße zurück
      von Stefanie✨
      Dachte i

  3. Sie wissen viel mehr, als Sie denken, meine Liebe.
    Ahnen Sie, ahnen Sie energischer…
    Waldläufergrüße von hie nach da, die Ihre.

    • karfunkelfee sagt:

      Denken ist nicht unbedingt Wissen.
      Ahnungen entspringen den Gefühlen, auf die Gefühle höre ich lieber als auf Gedanken. Gefühle bringen Bilder, Stimmungen und Klänge, Gedanken die Sprache sie zu fassen und zu beschreiben…
      Waldläufergrüße von einer zur anderen….
      Ihre Karfunkelige✨

      • Eben drum schrub ich es so, meine Herzliebe.
        Ihr inneres Wissen umfaßt mehr als Ihr Denken sich bewußt macht. Uns allen ist das gegeben, aber nur einige können damit umgehen. Sie wohl. Was Sie aus Ihren beschriebenen Bildern uns herauslesen lassen, ist mehr als unsere Augen selbst sehen könnten, stünden wir in diesem Moment an Ihrer Stelle.
        Nochmals die liebsten Grüße, Ihre Käthe, innig zugeneigt.

      • karfunkelfee sagt:

        Wissen Sie…wo manchmal die Möglichkeit fehlt, wen an die Hand zu nehmen und stille mit ihm zu stehen und Gefühl zu teilen, können Worte wie auch Bilder oder Musik ein durchaus tauglicher Behelf sein, weil sie wo berühren, wo kein Finger einer Hand und auch nichts anderes an den Saiten eines Herzens zu zupfen vermögen.
        Die Kommentare hier unter meinem Textchen sind wie tiefer Klang für mich.
        Regentröpfchengrüße…berührt und bewegt,
        Ihre Karfunkelige✨

      • Genau so und keinen einzigen Scheißherzchenschlaghops anders, meine Liebe!
        Einen guten Abend Ihnen und Ihren Lieben, mir kribbelts im Moment außenhäutig, ein Potzblitzprotz raste durch die Stadt…
        Von Herzen zugetan, die Ihre.

      • karfunkelfee sagt:

        Hier potzblitzte es auch gewaltig, doch weil ein Gewitterchen beschloss, über uns herumzukrawummen. Ich wollte erst Rennrad fahren, doch nach Inaugenscheinnahme des Kumulustürmchens, das da herandräute, beließ ich es bei der Absicht und schwang lieber Hanteln. So, nun ver-komplimentiere ich meine widerporstigen Jungspunde in den überfälligen Matratzenhorchdienst.
        Herzlichst zugeneigt,
        Ihre Karfunkelige✨

  4. „Um mich herum eine Symphonie aus Tropfenklängen.“ – das ist doch so viel schöner als Wege, wo frau mit Blicken durchbohrt wird und wo man ihr respektlos vor die Füße spuckt.
    Ich beginne mich langsam vom Wochenende zu erholen und könnte so einen „Anti-Denk-Spaziergang“ gut gebrauchen.
    Liebe Grüße zu dir!

    • karfunkelfee sagt:

      Ja…die anderen waren mir zu respektlos. Wenn das so ist, verkrümele ich mich, das war schon immer so und die Natur hält immer Trost bereit. Ich lasse mir lieber von Bäumen vor die Füße spucken und mich von Tierblicken ‚abchecken‘ 😉✨

      Lieber Nachtgruß zu Dir…

  5. finbarsgift sagt:

    Etwas verspätet gelesen, liebe Fee, aber dafür umso intensiefer in der Nacht *lacht*

    Zauberschönes WaldundReh-Erlebnis, zauberhaft in Worte gefasst…

    …und die Sache mit dem Tennisball ist mir wohlbekannt *lächel*

    Herzliche Grüße zur Nacht vom Lu

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