Vorsatz

Liebe Blogfreunde, etwas verspätet wünsche ich Euch ein frohes neues Jahr. Es soll ein glückliches und gesundes für Euch werden. Mein erster Text in diesem Jahr ist sowohl Rückblick als auch Vorschau, ein Neujahrstext, der noch richtig im neuen Jahr ankommen und landen muss. 

Ich sende Euch herzliche Grüße, 

Eure Karfunkelfee

  

Für K. und U.

Das zeitweilige Gefühl, die Welt als abstrakter Beobachter wahrzunehmen wächst zwischen den Jahren besonders stark, findet seinen Höhepunkt am letzten Abend des Jahres bis das Silvesterfeuerwerk es zusammen in einem bewegten Augenblick zusammen mit allen anderen Gedanken in das Neujahr schleudert.

Neujahr ist wie sprödes leichtes Treibholz eines auseinander gefallenen Kahns auf den Wellen. Der Neujahrshimmel 2016 sieht aus wie zu oft gewaschen und nicht sauber geworden, die Temperatur ist etwas zurückgegangen. Die Müdigkeit hat insofern gewonnen, als dass sie den stillen Tag gewissenhaft bedeckt, ihn noch ein wenig schlafen lässt, bis weitere neue Tage herauf dämmern.
Langsam beginnen alltägliche Pflichtgedanken vorsichtig ihre Fühler Richtung Motivation auszustrecken. Diese ist noch von Weihnachten schwer verkatert, hängt voll in den Seilen und reagiert äußerst ungehalten auf die ungebetene Störung.
Es dauert ein paar Tage, bis die letzten Wochen im Ausnahmezustand verlebten Feste Weihnachten und Silvester abgebaut sind. Ein paar herumirrende Emotionen haben es hinüber ins neue Jahr geschafft, der Rest ist noch halbtaub von der ganzen Knallerei.
Ein anderes Gefühl ist auch noch da:
Dass Silvester für mich immer schon ein Fest war.

Ein Freund gab mir den guten Rat, um Mitternacht eine Bratpfanne zu nehmen und ordentlich draufzuschlagen. Um dem eigentlichen Silvesterbrauch Respekt zu erweisen und die Dämonen und Teufel auszutreiben. Unter uns schläft ein Baby, ein junges noch. Ein paar andere jüngere Kinder leben auch mit im Haus. Um Mitternacht ist es draußen laut durch die Knaller und Raketen. Die Kinder werden wach davon werden. Doch wenn jemand im Obergeschoss dann zusätzlich auch noch auf einer Bratpfanne herumschlagen würde, würde dies sie vielleicht vollends traumatisieren und in Panik versetzen. Also ließ ich das Gescheppere. Ich ertappte mich allerdings dabei, wie ich den Rest des Tages geräuschvoll in meiner Wohnung herumhantierte und alle möglichen Türen etwas lauter als sonst schloss, aus purem Übermut ab und zu gegen einen Küchenschrank mit den Krücken wummerte und am späteren Nachmittag noch einmal lautstark die wahnsinnig tolle Gospel-Scheibe hörte, die mir die Berliner Freundin Weihnachten mit dem untrüglichen Instinkt zu wissen, was mir jetzt gut tat, schenkte.

Eine Stunde, bevor die Freunde kamen warf ich mich in Schale. Ganz in Schwarz, dem festlichen Anlass Tribut zollend. Silvester feiere ich immer im kleinen Schwarzen. Die Hochhackigen mussten im Schrank bleiben, doch das Gefühl lief auf High Heels und tanzte, das war mir genug. Auch die Freunde hatten sich fein gemacht für den letzten Abend des Jahres 2015. Sie hatten alles mitgebracht und an alles gedacht, damit wir es schön haben konnten. Sie hatten sich um Essen gekümmert, sich nach der Arbeit noch in die Küche gestellt und es gekocht. Ich wurde in so ziemlich jeder Weise beschenkt, wie ich es mir nur wünschen konnte.

Es waren wunderbare Gespräche und seit langer Zeit ein Silvesterabend mit Freunden. Ich hatte beinahe vergessen, wie schön so etwas sein kann, vor allem, wenn man dann obendrein noch dermaßen verwöhnt wird. Mein Herz quoll auf wie ein Weißbrot in Sekt. Es ist eine seltsame Situation für mich; dieser einbeinige humpelnde Zustand, der mich manchmal dazu zwingt, Hilfe annehmen zu müssen. Das Schöne daran ist, dass nur im Zugeben der eigenen Verletzlichkeit echtes Vertrauen wachsen kann. Das ist ein Teil der Lektion, die ich zu lernen habe. Dass ich akzeptieren muss, dass ich manches nicht ändern kann. Dass Dinge immer aus der Vergangenheit heraus in Folge gehen. Dass ich auf die Vergangenheit hätte Einfluss nehmen können und es nicht tat, aus welchen Gründen auch immer.

Über all das dachte ich am Silvesterabend nach und freute mich, dass meinen Freunden meine etwas verrückte Wohnung gut gefiel, sie sich umschauten. Ich sammele Dinge aus aller Welt. Manche kommen auf skurrile Weise zu mir und andere fand ich auf konventionelle Weise. Jedes Ding erzählt stumm seine Geschichte.
Die Silvesternacht war sternenklar, im Südwesten stand Orion, der Jäger. Ich habe jetzt zwei Sternkarten auf meinem Phone. Als Kind war ich stolze Besitzerin einer dieser selbstleuchtenden Sternkarten. Der Himmel und seine Gestirne faszinieren mich.
Auch das brachte mir dieser Abend: Neue Sternkarten zum besseren Navigieren. Rechts unten zwischen Schreibtisch und Wand hortete ich im schmalen Spalt eine einen Meter lange Wunderkerze. Ich hatte sie aufbewahrt für einen unvergesslichen Anlass. Mitternacht umarmten wir uns. Stiller offener Moment.
Etwas später, als es am Himmel etwas ruhiger geworden war, zündeten wir die Wunderkerze an, standen nah beinander und waren doch auch ein jeder gedanklich bei den Menschen, die ihm wichtig sind. Die Engländer nennen Angehörige „relatives“, ich mag diese englische Bezeichnung für nahe Menschen zu denen man einen unmittelbaren Bezug hat, ob nun verwandt oder nicht, unabhängig davon ob sie nah oder fern sind.

Es ist eine transzendentale Zeit, sie ist durchlässig, bevor die Geschehnisse des noch jungen Jahres sie verdichten zu der mit Stunden und Minuten angefüllten Summe der Tage in der ungewissen zukünftigen Zeit. Schon immer hatte Neujahr einen frisch gefallenen Geschmack nach Schnee in meinem Mund. Ich erlebte schon einige „weiße“ Neujahre. Dieses ist ein grünes über das ich mich freue, wenn ich an die Hindernisse von Eis, Schnee und Krücken darin denke. Seit es kälter geworden ist, schweigen auch die Vögel der Nacht wieder, die ich in den vorangegangenen Nächten in einem durch milde Temperaturen vorgezogenen Frühling singen hörte. Heute, am zweiten Tag des Jahres riecht die Luft streng und ehrlich, kalt und nach Winter. Auf der A 33 bei Paderborn hat es am Silvesterabend einen schweren Unfall gegeben. 24 Fahrzeuge knallten bei einer Massenkarambolage aneinander Ein Toter, viele Verletzte. Die Beteiligten des Unfalls sprachen von Blitzeis und einer undurchdringlichen Nebelwand, wie sie hier in der bergigen Gegend in dieser Zeit auftauchen können. So kommt das Neujahr mit all der traurigen Gewalt, die das Leben auch sein kann, wenn es in wenigen Augenblicken zerstört und vernichtet wird.

Diese Art gemischter Gefühle treibt mich durch die stillen ersten Tage des neuen Jahres. Meine Sinne stellen sich bald auf Frühling ein, auf einen normalen mitteleuropäischen, in dem in dieser Zeit vereinzelt Zaubernüsse blühen und erste Schneeglöckchen gesichtet werden können. Doch noch weit entfernt von den Märzversprechen der Krokusse und dem ersten grünen Schimmer über Winterwiesen. Ich möchte spazieren gehen in diesem frischen Beginn, am liebsten raus auf den bekannten Waldweg, zwischen den kahlen Hecken hindurch zur Lichtung mit dem alten Baum. Dieses Jahr muss dieser Spaziergang ausbleiben; das ist das einzige, das mich heute ein wenig bedrückt. Während ich diesen Satz schreibe, denke ich an das Semikolon darin, das ich als augenzwinkernden Gruß und Insider in memoriam tollem Gespräch über die Bedeutung von Satzzeichen hin zu den Freunden sende.

Den unvergesslichen Abend habe ich mit hinübergenommen, er wird mir Wegzehrung auf dem Weg der Heilung sein, den mein Pragmatismus ohne großes Federlesen eingeschlagen hat. Es ist meine Hoffnung, dass es solche glamourösen Abende oder Tage auch weiterhin immer wieder einmal geben wird, Highlight-Gefühle inklusive, das ganz große Kino. So, wie die lebenswerten kurzen Augenblicke kleiner Glücklichkeiten in Form von Worten, einem Stück Schokolade oder einer Zeit der Entspannung, sind Funken der Wunderkerze, die länger brennt als man gedacht hätte. Sie lässt ausreichend Zeit für viele Wünsche und Träume, anders als eine vergängliche Rakete, die im weiten Bogen über den Himmel zischt und einen schnellen funkensprühenden Moment später schon wieder verbrannt auf der Erde liegt.

Ich kann mich gut entspannen, wenn ich die Kinder bei Leuten weiß, bei denen sie sich wohl fühlen und gut aufgehoben sind. Die Ruhe in der Wohnung ist wohltuend, auch wenn das Haus ein hellhöriges ist. Es ist auch schön, einmal nicht ansprechbar sein zu müssen, eine Wahl zu haben, allein sein zu können. Zwischendurch zu schlafen oder etwas Gymnastik zu machen. Eine vorsichtige, die die Muskeln durchtrainiert, das Gleichgewicht erhält und den Nacken entspannt. Sich immer wieder vor Augen halten, dass es im Augenblick nun einmal nicht möglich ist, auf einen Hocker zu steigen und etwas wegzuräumen. Das rastlose Tier in mir wünscht sich Kletteraktion, doch die Vernunft hat einen Verschlag gebaut, der übermutsresistent ist und den Anfällen von Bewegungsdrang und Pflichtgefühl trotzt. Ich frage mich wie lange noch und zähle solange in Gedanken die Wochen bis zur Heilung, bis mich wieder etwas in mir vehement ausbremst und nachdrücklich Ruhe verlangt. Der freie Wille ist nicht zu unterschätzen. Vor allem nicht mit seinen wirklich stichhaltigen und gewichtigen Argumenten, denen ich nichts als meine Ungeduld und meinen zugegeben kindlichen Zappelphilipp entgegenzusetzen habe. Ich beurteile meine derzeitige Situation als kritisch, doch nicht hoffnungslos und halte die Sehnsucht nach der Welt draußen gut im Zaume.
Manches im Leben geschieht scheinbar unlogisch und ohne Grund, doch die meisten Erlebnisse oder Handlungen sind eine logische summarische Folge vorausgegangener Verhaltensweisen, die letztendlich zu ihrem tatsächlichen Eintreffen führen konnten.

Meine Knochen können brechen, meine Seele ist verletzlich, ich bin die Untergebene der Gesetze meiner endlichen Lebenskraft, wie sehr ich mich dagegen auch auflehne. Schmerz ist ein Aufruf darauf besser Acht zu geben, was Körper, Geist und Seele brauchen, damit es ihnen gut gehen kann. Bei jedem Menschen sind diese Bedürfnisse anders. Zu oft opfere ich mein besseres Wissen über den Erhalt körperlicher und geistiger Gesundheit dem Pflichtgefühl zur Arbeit, einer fremden Moral oder sonstigen Sach-  und Zeitzwängen anstatt meiner inneren Stimme zu folgen, ihr fraglos und vertrauensvoll Statt zu geben, wann immer das möglich ist. Es war Selbstüberschätzung und daraus resultierendes menschliches Versagen, analysiert das bessere Wissen und es hat wie immer Recht, auch wenn mir das gründlich gegen den Strich geht.

So liegen im neuen Jahr als zentrales Thema vor mir die großen und weiten Felder der grundsätzlichen Geduld und Annahme. Ich hänge damit am fliehenden Puls der Welt. Zeit, mich damit intensiver zu befassen, sowohl gesellschaftspolitisch als auch persönlich und privat. Ich stehe draußen auf dem Balkon mit der Sternkarte auf meinem Phone. Der Himmel heute ist bedeckt und es regnet. Doch meine Sternkarte zeigt über den Wolken die Position des Orion und nun weiß ich noch zuverlässiger, wo sich der Jäger gerade befindet, selbst wenn ich ihn einmal nicht sehen kann.

Das neue Jahr ist noch nicht ganz bei mir angekommen. Silvestergefühle sind mir noch nah, noch hänge ich mit einem Fuß im Altbekannten und der andere springt in die radikale Veränderung. Mit jedem Schritt und jedem neuen Tag spüre ich, wie sich die Distanz zum alten Jahr vergrößert und sich das Gefühl von Masse unterm Fuß verdichtet. Die Erdung steht kurz bevor. Dieses Jahr keine Kopflandung. Ein Vorsatz.

——

  

 

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33 Kommentare zu “Vorsatz

  1. Ein ganz hervorragender Text zum Jahresbeginn, liebe Fee! Viele Deiner Betrachtungen beschäftigen auch mich auf ähnliche Weise in diesen Tagen, allen voran der Gedanke, noch mehr als bisher der eigenen inneren Stimme nachzuspüren.

    Alle guten Wünsche für Dich in diesem neuen Jahr!
    Herzlich Constanze

    • karfunkelfee sagt:

      Liebe Constanze, ich danke Dir und wünsche Dir ein Jahr voller glücklicher Momente bei bester Gesundheit. Dieser Text forderte mich ganz schön heraus. In mancher Hinsicht ist er Öffnung hin zur Beweglichkeit in einem positiven und zuversichtlichen Vertrauen auf das Kommende.
      Glück macht gesund…:)
      Ich freue mich, dass Dich ähnliches bewegt wie mich. Es ist eine Art Schulung, ein Resetten, eine Defragmentierung, endlich mal ohne Auswertungen und Schuldzuweisungen.
      Im Zweifel für den Angeklagten, schreit das Volk in mir…
      Alle guten Wünsche für Dich,
      herzlich, die Fee ✨

  2. mickzwo sagt:

    Glück und Segen Dir, mick

  3. bruni8wortbehagen sagt:

    Du hast aus einer dummen Geschichte – der vermalledeite Bruch – etwas Gutes gemacht. Eine Zeit der Besinnung!
    mit einem Abend, der Dich verwöhnte, bzw. mit Freunden, die Dich verwöhnten und Dich ins Neue Jahr geleiteten.
    Das hört sich für mich wundervoll an und an den Sylvestergefühlen darfst Du gerne hängen, wenn Deine Schritte weiterhin immer kräftiger werden, die Du durch die neuen Tage machst.

    Alles braucht ein Weilchen, Heilung von Seele braucht länger, Knochen sind da weniger feinfühlig und tun getreulich ihre Heilepflicht *lächel*

    Liebe Grüße an Dich, liebe Fee
    von Bruni

    • karfunkelfee sagt:

      Körper und Seele nehmen sich die Zeit für Heilung, die sie brauchen, ob gebrochenes Bein oder Herz, unterscheidet sich beim genauen Hinsehen wenig voneinander. Beides braucht Geduld und Vertrauen in Selbstheilungskräfte, das Tempo ist vorgegeben und dem ist sich unterzuordnen. Die Heilung lässt sich vorantreiben und unterstützen, indem man sich kleine erreichbare Etappenziele setzt, guter Dinge bleibt und das Glück hat, Freunde zu haben, die durch ihre Gesellschaft Freude bereiten und für Ablenkung sorgen.Schöne Erinnerungen sind die Wegzehrung der Seele.
      Danke für Deine klugen Worte und liebe Grüße von der Fee ✨

      • bruni8wortbehagen sagt:

        Schöne Erinnerungen sind die Wegzehrung der Seele! Oh ja!

        Besser kann man es doch gar nicht sagen, liebe Fee

  4. Jetamele sagt:

    Viel Glück dabei, bei der Umgehung der Kopflandung. 😉 Von Herzen. Und beim Horchen auf die innere Stimme. Oft weiß sie mehr als wir.
    Ist aber nicht immer laut genug.
    Liebe Grüße.

  5. Arabella sagt:

    Gern lese ich bei dir und höre dir zu.
    Manchmal kann ich den Vulkan broddeln hören.
    Gut so, das ist Leben.
    Beste Grüße zu dir meine Lieblingsdohle.

    • karfunkelfee sagt:

      Vulkan passt….
      Manchmal gar nicht so einfach, den Deckel draufzulassen, wenn das Überdruckventil zur Zeit defekt ist und der Lieferant fast zehn Wochen braucht, um den Schaden zu reparieren…
      Aber das ist das Leben….stimmt!
      Liebste Grüße von der Lieblingsdohle.
      Hupf…hupf…..✨

  6. Meine Liebe, bergauf rodeln macht schwerathmend, aber für heute ist alles gesagt. Es ist ein so tiefinniger Text, man kann Sie darin erkennen.
    Ich sende lichtkristallne Grüße in die Nacht, es wintert und bald sucht der Orion wieder unseren Blick.
    Tagwerktürabschließende Grüße, die Ihre.

    • karfunkelfee sagt:

      Gestern Abend begann es zu regnen und heute Morgen war das weiße Gefissel auf den Straßen schon wieder weg. Heute dafür blauer Himmel. Ich bin ziemlich dankbar, dass ich heute nicht durch Schnee zum Termin krücken muss….
      Ich wünsche Ihnen einen strahlenden Wintertag, liebe Käthe. Nach Orion schaue ich heute Abend und denk an Sie.
      Kaffeeduftende Grüße in den Morgen von Ihrer Karfunkeligen✨

      • Ich breche gleich gen Orion auf, ganz snobistisch per Taxikutscher. Bitte drücken Sie dem batterieherzkeilriemenzwitscherndschwächelndem Opelopa die Daumen, aber erst wenn Sie krückensicher in Ihrem Feengemache ruhen.
        Yingyangige Grüße, immer die Ihre.

      • karfunkelfee sagt:

        Ich ruhe. Krückensicher im Feengemach.
        Wenn ich weiterhin so viele Treppen wie heute hoch- und wieder runterstemmen muss, bekomme ich noch Oberarme wie Popeye.
        Ich stell mich mal auf Balkonien und halte Däumchen…Zugeneigt, die Ihrige Karfunkelige

      • Hat geholfen, meine Liebste! Der Opinkelopa schnurrt wie ein Zufriedensattkaterchen und trug mich heute bereitwillig durch den Eisregen! Juchuh!
        Und ich soll Sie von zig famosen Menschen grüßen. Viele floskelfragten nach dem Rutsch und ich erzählte warmmurmelig von diesem Ausnahmesilvester. Zigfachgutbesserungssegen Ihnen!
        Vielkerzenflackergrüße, Ihre Käthe, orionschwesterlich zugetan.

      • karfunkelfee sagt:

        Wunderbar. Hier knistern auch die eisbedeckten Zweige, ein seltsames Geräusch. Danke für die wunderbaren Grüße, ich grüße unbekannterweise alle Famoslinge herzlichst zurück, Ihnen für die Heilwünsche dankend. Orion ist hinter einem Schleier aus Eis und Nebel. Doch er ist spürbar da. Funkelnde Grüße aus der Eiszeit, Ihre Karfunkelige, immer an Sie denkend

  7. Schöner Eindruck einer ganz besonderen Atmosphäre!
    Ich habe mir für dieses Jahr nur drei kleinere Ziele gesetzt („Vorsätze“ klingt für mich zu wenig nach Umsetzen), aber das Jahr soll unter dem Motto „experience“ stehen. Gedeutet in alle Formen und Richtungen. Ich bin mal gespannt, was sich so ergibt.
    Wunderschöne Neujahrsgrüße von der Falknerin ✨

    • karfunkelfee sagt:

      Du hast ein schönes Motto für das neue Jahr. Da ich ein lernfreudiger Mensch bin, sind die „experiences“ für mich unumgängliche Hausaufgaben und dieses Motto leitet mich selbst in Zeiten, in denen andere Themen Prioritäten setzen wollen. Ich wünsche Dir spannende, abenteuerliche, erkenntnisreiche und vor allem viele glückliche „experiences“. Liebe Neujahrsgrüße zur Falknerin✨

      • Das ist wichtig, zu versuchen, den Überblick zu behalten und nicht den Fokus auf die für einen wichtigen Dinge zu verlieren. Vielen Dank und liebe Grüße!

  8. Flowermaid sagt:

    … du hättest jetzt Zeit zu schauen was für eine Freundin du dir sein könntest…

  9. Clara HH sagt:

    Als erstes, liebe Fee, freue ich mich nachträglich darüber, dass du mit so lieben Freunden in deiner Umgebung feiern konntest, also keine Treppen hinken musstest – und dass sie dich so vorzüglich versorgt haben. – Offensichtlich kannten einige deine Wohnung noch nicht – und dreist, wenn sie sie kannten, gibt es bestimmt immer Neues zu entdecken.
    Schön, dass die lautstark gesungenen Gospelchöre deine Seele erfreut und einen Schritt zur Genesung begleitet.
    Das Foto von der Wunderkerze ist sehr schön – früher war das der einzige Lichterluxus, den wir zum Feuerwerk beigetragen haben. Warum ich keine Wunderkerzen in der Schublade hatte, weiß ich gar nicht. Besonders die langen finde ich auch gut – aber solche langen Ömmel habe ich noch nie gesehen.
    Wenn diese Babys oder Kinder ein ähnliches SChlafverhalten wie mein Sohn als Kind hatte, konnte ihnen nichts schaden. Jedes Jahr hat er Silvester verschlafen – wir haben ihn aber auch nicht wachbekommen. Im Ferienlager gab es Tränen, als er eine Nachtwanderung verschlafen hat. Und später hatten wir mal einen starken Sturm auf dem See und dem großen Segelboot – die Masten verhakten sich ineinander, aber er schlief und maulte und maulte am nächsten Morgen, weil er es gern erlebt hätte.
    Und jetzt gehe ich schlafen. Ich werde auch noch eine CD über Kopfhörer genießen und dann entschlummern.
    Gut’s Nächtle!

    • karfunkelfee sagt:

      Liebe Clara, Dein Sohnemann hatte einen traumhaften Schlaf – also meine Kinder haben Silvester bis zum vierten Lebensjahr verpennt, jetzt wäre daran nicht mehr zu denken. Hat denn Dein Silberregen funktioniert? Habe ich dran gedacht, als ich Mitternacht draußen stand. Ich mag Wunderkerzen sehr. Sie sind leise, machen nicht so viel Dreck und Müll und sie haben diesen einzigartigen Geruch, den nur Wunderkerzen haben. Das ist einer, der an Weihnachten und Tannenbäume erinnert. In meinem Fall eine sehr glückliche Assoziation, denn bis heute brennen am Weihnachtsbaum meiner Eltern echte Kerzen und auch Wunderkerzen. Nur früher war definitiv mehr Lametta! :))))
      In meiner Wohnung lässt sich viel entdecken, die Sachen bitten um Betrachtung. Doch ich unterstelle ja höchst unwissenschaftlich manchen Dingen etwas in der Art wie eine Seele.
      So, ich muss los….hoffe, Du hast gut geschlafen…Morgengrüße von der Fee

      • Clara HH sagt:

        Gleich und sofort ging eine Mail an dich.
        Ich kann mich noch gut erinnern, dass wir einen Baum mit Kerzen und Wunderkerzen hatten – und daneben immer ein Eimer Wasser, der zum Glück nie eingesetzt werden musste.
        Später gab es dann die Doppelbestückung – Lichterkette und für besondere Momente Kerzen.
        Der feste Schlaf des Sohnes hat mich in seiner späteren Schulzeit noch viel Schlaf gekostet. Ich habe durch die Wand durch seine Wecker gehört, die auf Tellern oder sonstigen Sachen standen, um richtig laut zu sein.
        Ich wollte schon lange weg sein!

      • karfunkelfee sagt:

        Deswegen habe ich das aber nicht erwähnt. Ich wollte wissen, ob es funktioniert hat. Danke, ich habe es schon gelesen und geantwortet.
        Tja…ICH bin nach wie vor der zuverlässigste Kinderwecker in unserem Kleinunternehmen. Wenn alle anderen versagen, ist ja immer noch Mama da, die rechtzeitig Alarm schlägt…
        Jetzt aber los…;)

      • Clara HH sagt:

        Im Ernstfall habe ich auch eingegriffen – Mama will ja nicht, dass Sohn durch die Prüfung fällt. – Aber irgendwann ist er wirklich von allein wach geworden.

  10. Wolfgang sagt:

    Liebe Fee,
    ein bomfortionöses und kopflandungsfreies neues Jahr wünsche ich Dir und danke Dir für die Gedanken, die Du wundervoll mit Worten wieder- und weitergegeben hast.
    LG – Wolfgang

  11. autopict sagt:

    Die Harmonie des Silvesterabends als Wegzehruzng fpr das neue Jahr. Toii.
    So muss das sein. Sorry, ich habe heuite gescnäpselt.
    Wpünsche schonen Dientaag soder aso.
    Meiner jerrn Ist das lsitig hier ich finde i die Tasten nciht.
    Holladri und so.

    • karfunkelfee sagt:

      Herr…Schnäpselpict.. wenn mich nicht alles täuscht…das bist Du doch unverkennbar, der da gerade angetüdert seine Schreibmaschine auf meinem Blogzaun balancierend versucht Segens- und Heilwünsche zu formulieren. Ich nehme Holladri, wenns Recht ist. Das quietscht so schön, wen man reinbeißt.
      ….Krückenschwenkende Neujahrsgrüße…

      • autopict sagt:

        Ja heissasa, ich kann es nicht verleugnen, balanciere auf dem Zaun mit einem Bein, oh Schreck, gleich fall ich den Schrebergarten, den Zarten…
        Beiß mal kräftig, dann quietscht es nochmals…
        🙂

      • karfunkelfee sagt:

        Hauptsache, die Vorderzähne halten es aus, Du weißt doch, das letzte Jahr hat mich ordentlich lädiert…
        Komm, ich reiche Dir die Krücke und helf‘ Dir balancieren…

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