Weißegal (überarbeitete Version, Gedicht aus 05/ 2008)

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zuletzt bleibt
zwischen wohnwänden
nicht das was du warst

eintauche ich
tief
streiche dich
mit jedem weiteren pinselstrich
bis es deckt
ich –
nackt verfleckt
mit einem papierhut
auf dem kopf
tanzend.

draußen heißer sommer
mein schweiß nicht deiner
du –
amorphe wirklichkeit
weißt mir nicht ewig
haut und haar

keine frage
der kleine gläserne drache
gehörte mal dir

5 thoughts on “Weißegal (überarbeitete Version, Gedicht aus 05/ 2008)

  1. autopict sagt:

    … bis es deckt… und die Originalfarbe kommt doch immer wieder durch, ein schöner Vergleich.
    (Nur über den heißen Sommer bin ich verstolpert, aber das liegt an mir😀 )
    Juppheidi, heida, trallala!🙂

    • karfunkelfee sagt:

      Na klar…sowas ist doch immer nur kosmetisch zu betrachten, durch andere Menschen wird man geprägt, wenn man sie liebte, bleibt etwas zurück und auch immer das Schöne und das, was vom anderen, das später geschieht auch unbefleckt und weiß bleiben darf.
      Ach, ja, heißer Sommer…juppheidiheida…✨😊

  2. finbarsgift sagt:

    Wie beeindruckend schön,
    auch deine überarbeitete Fassung…

    Es ist TOLL, dass du frühere Poesie von dir
    nun endlich auch hier einstellst:
    (japanische) Ästhetik pur…

    Herzlichen Dank dafür und
    liebe Wintergrüße von mir

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