Politisch unkorrekt

Ich weiß, dass fast dreißig Prozent in UK dieser Entscheidung ihre Stimme enthielten und dass überwiegend Briten ab 64 aufwärts für den Brexit stimmten. Fühl mich traurig, weil so eine Entscheidung gerade jetzt in den schweren Zeiten so bitter trifft, sie sich erst einmal imho wie eine Absage an eine Länderfreundschaft anfühlt und England ist auch Europa und Europa empfinde ich als ein Ganzes – schon immer und lange, schon als die EU noch als Quark im Schaufenster stand. 
Obwohl ich noch nie in England, Schottland oder Irland war, fühlen sich Sprache und Leute vertraut an. Ich arbeitete im Export. Da lernte ich unterschiedlichste Kulturen kennen und auch wie ähnlich manche sich sind und auch wie fremd andere sich sein können.

Jetzt gerade habe ich erst einmal Angst. Ich möchte am liebsten rüber über den Teich und mich da drüben mal eben vergewissern, ob wir noch Freunde sind, England und ich. Hey- I Love your Orange Marmelade, Serien wie das Haus am Eaton Place und  Monthy Pythons flying circus prägten mich nachhaltig! Wir Deutschen sind verunsichert. Dieser Austritt fühlt sich an wie ein Wegtritt. Eine Katastrophe. Eure jungen Leute hingegen bewiesen Vertrauen in diese zugegeben eierige und schwierige EU-Angelegenheit. In sie setze ich Hoffnung, ihnen gehört meine Stimme. Wie könnte ich mich gegen junge Zuversicht stellen, nur weil meine so genannte Lebenserfahrung mich ein ums andere Mal lehrte, dass Vertrauen ein Fehler ist? Es gab die Ausnahmen in denen es sich auszahlte, einander zu vertrauen und aufeinander zu bauen, zueinander zu stehen. Nicht immer ist der Alleingang der richtige Weg und wenn die schönste Unabhängigkeit ein auf tönernes Misstrauen gebautes Haus ist, bleibt sie einsam und schwach. Bei aller Freiheit des Respektes und mit Verlaub, liebe britische Freunde und Nachbarn, bitte bedenkt das. Ihr habt den Frieden in diesen Zeiten etwas ungewisser, unsicherer und unverlässlicher gemacht. Ihr werdet uns in der EU an der Seite sehr fehlen.

Ich wünschte wirklich, es gäbe irgend eine Möglichkeit, diese Entscheidung noch einmal rückgängig zu machen. Es ist mehr als eine politische Entscheidung. Die Fassungslosigkeit und Traurigkeit der Leute auf der Straße zeigen mir das. Wenn fremde Menschen mich ansprechen, so wie gestern dieser Mann auf dem Supermarktparkplatz, ein schon sehr alter Mann, der mich anschaute und fragte, wie lange der Frieden jetzt denn wohl noch stand hielte? Ihm sprang der zweite Weltkrieg förmlich aus den Augen und im Autoradio liefen gerade die Nachrichten. Als das Brexit-Thema zur Sprache kam, bemerkte ich das Weiten der Pupillen im Auge dieses Fremden und seine Angst übertrug sich politisch völlig unkorrekt auf mich. Ich suchte nach einer Antwort und drosch eine Phrase, etwas Besseres fand ich nicht: Der Frieden hält so lange stand wie es ausreichend Menschen gibt, die gemeinsam (dieses Wort intonierte ich mit mindestens fünfzig Ausrufezeichen doch ohne dabei zu zischen und zu spucken) für dieses Ziel einstehen wollen.

Was, wenn noch mehr auseinanderbricht? Was, wenn Frankreich und Holland einknicken, die Rechten ein Referendum fordern? Dies fragte ich den Mann nicht. Und ob wir Freunde seien auch nicht. Sind wir es? Diesen Wunsch will ich über allem anderen leben. Ob mit oder ohne die Brexits dieser Welt. Bei einer Tasse Darjeeling und einem Gurkensandwich. Mit Shakespeare und Bitter Orange Juice und der zugegebenermaßen sehr idealistischen Idee davon, wie Völker zusammenwachsen könnten, wenn sie Verständigung und Gemeinsinn statt darüber zu reden und dem ständig kleinformatig zuwider zu handeln, wirklich vorbildlich leben würden. Doch eine große Form kann nur entstehen, wenn es die kleinsten Strukturen vorgeben und erlauben und solange es Shitstorms, Verfehmdungen und Hexenjagden zwischen all zu vielen Eigenarten, Schwächen und Menschlichkeiten gibt, ist dieser große Gedanke leider unmöglich, da zu sehr von sich selbst eingenommen und daher befangen. 

Unbefangenheit ist ein Privileg der vom Leben noch weitgehend ungeprägten Jugend. Sie sich im Älterwerden über den schlechten Lebenserfahrungen und Eitelkeiten zu bewahren, ist eine hohe Lebenskunst. God s(h)ave  the Queen. Ich könnte hier jetzt musikalisch perfekt Pomp and Circumstances von Elgar beitragen. Doch den fände  ich unangemessen. Wir haben hier nämlich gerade jede Menge Circumstances, allerdings leider ganz ohne Pomp, dafür mit jeder Menge Fiderallala. Dieser Beitrag ist politisch total unkorrekt. Ich habe mir jetzt doch in aller Freundschaft mal Luft machen müssen. Und das alles ohne Misstrauensvotum und Referendum, liebe englische Nachbarn und Freunde. Allerdings nicht in der Weltsprache Englisch. Doch wenn nur einer von Euch nach einer translation fragen würde, weil ihn interessiert wer ich bin und was ich sage, setze ich mich sofort hin, stehle mir alle Zeit die ich brauche und bemühe mich um eine Übersetzung ins Englische. Die wird dauern, das ist unbequem, ich muss viel nachschlagen in Cassell’s Dictionary, doch das wäre mir schnurzpiepe. (Was heißt schnurzpiepe auf Englisch???) Ich würde es trotzdem machen. Weil England es mir wert wäre.

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31 Kommentare zu “Politisch unkorrekt

  1. Tausend sagt:

    Hat dies auf Warum nicht? rebloggt.

    • karfunkelfee sagt:

      Ich freu mich…✨

      • Tausend sagt:

        Ich finde es selbst schwer, etwas dazu zu sagen. Politische Folgen kann ich kaum abschätzen. Beunruhigend finde ich die radikalen Tendenzen, wohin man sieht. Kommunikation, Einigung, gemeinsam Wege finden, das scheinen die Ideale irgendeiner ungreifbaren Vorzeit zu sein.

      • karfunkelfee sagt:

        Ich stimme Dir zu. Mir macht die Meinungsmache und die Empfänglichkeit bequemer Geisteshaltungen am meisten Angst…Und gerade weil das so ist, versuche ich Worte zu finden, die dieser Angst etwas entgegenzusetzen haben…das ist nicht einfach, doch mich ihr klagend zu ergeben, sehe ich nicht ein. Sprachlosigkeit, Selbstdarstellung und Wichtigtuerei gibt es allerorten. Ich mag keine Positionierungen, doch manchmal sind auch sie wichtig um radikalen Tendenzen entgegenzusteuern. Eine kleine Stimme nur, doch eine, die die Vorzeit mit einbezieht und damit das volle Gewicht, das eine Freundschaft in Sympathie durch Erfahrung auf die Waage bringen kann. England ist definitiv Schwergewichtsklasse dank Tyson Fury.😉

      • Tausend sagt:

        Das ist gut. Vielleicht ist das die einzige Art, sinnvoll über so große Themen zu sprechen. Ich neige zum Schweigen. In Gesprächen über politische Themen kramen viele sofort ihr unantastbares, alleinseligmachendes Allwissen hervor und schlagen wild um sich mit hohlen Behauptungen. Differenziert über irgendetwas sprechen geht kaum. Auf der logischen Ebene erreicht man kaum einen.

      • karfunkelfee sagt:

        So ist es, genau so…leider…
        Ich bin die Panikmache auch leid. Da wird gezielt gesteuert und manipuliert, dem möchte ich mich entziehen. Ich mag nicht bespielt werden, ich bin keine Politologin. Doch ich bin eine Schreiberin, eine Texterin und Autorin und als solche empfinde ich es als eine Verpflichtung, mich zu bemühen um eine grenzüberschreitende Verständigung. Für politische Essays fehlt mir der Sachverstand, mit Sachlichkeit und Logik ist leider nicht immer alles zu lösen, doch mit dem Herzen schon. Das erkennt den tieferen Sinn und Gehalt des Vielen um das es in dieser England-Angelegenheit wirklich geht. Ich würde lieber schweigen…doch es schweigen schon zu viele die etwas sagen, bewegen und ändern können und es spekulieren zu viele in Prognosen. Es wäre ein falscher Weg sie zu ignorieren und auch ein falscher Weg polemischen Positivismus in die Welt zu blöken. Zurück gelehnt im Sessel englischen Tee trinken und abwarten was die Zeit bringt und wie viel Wasser die Themse hinunterfließt zu beobachten kann ich aber auch nicht und rüberjuckeln und den Schotten und Iren zu sagen, dass sie für mich zwar eigenständig und -artig wie nur sonstwas sind und für mich aber dennoch ein Teil von UK…trau ich mich nicht. Oder doch? Das wäre doch mal was. Die Karfunkelfee mit ihrem Gedankengut und Beitrag zur Idee des deutschen Weltfriedens mitten auf dem Trafalgar Square. 😎

  2. Ulli sagt:

    Schnurzpiepe habe ich nicht gefunden, ach … lach … aber das: A fat lot I care! A fat lot I care, ob du nun politisch korrekt schreibst oder nicht, wenigstens in diesem Fall, du hast geschrieben und du machst dir Luft und das ist gut so und dafür danke ich. Auch ich versuchte mich in einer Annäherung an diesem vermalledeitem Thema auf meiner Seite.
    Was heisst vermalledeit auf englisch?
    heartly regards
    Ulli

    • karfunkelfee sagt:

      Liebe Ulli,

      ‚A fat lot I care ‚ klingt klasse, das hab ich mir sofort unter die Schreibschwingen tätowiert. Denn ‚What I can get fat I care …‘ Haben wir schon viel zu sehr. Vermaledeit heißt laut Cassell’s: curse oder execrate. Er kennt sogar das Verb vermaledeien. Doch übersetzt es nicht mit : to damn.
      Ich nehm mal curse, das flucht mir zwar too much, doch es klingt wie Kurs und das ist genaudas was wir dringend bräuchten…
      Vermaledeit noch eins…
      You are warm welcome, as ever and ever,
      Yours anglophilosophistische Wordfinderfairy (blingbling)✨

  3. Ronny sagt:

    Ihre Orangenmarmelade ist aber auch wirklich furchtbar….
    Dafür hätten sie den Austritt schon verdient….

  4. Ich sann gerade Zeitchen über den Unterschied von „wood“ und „would“ nach, meinte aussprachlich jedoch, daß ich Dir auf jeden Fall mein bonfortionöses Englischwissen antragen würde bei der Übersetzung, dearest fairylein. Ach…

    • karfunkelfee sagt:

      Das eine ist hölzern und das andere ein fpiep….damnpiep…Konjunktiv von ‚wird‘. Danke, meine Liebe. Jetzt fehlt uns nur noch ein versöhnlicher Engländer zu unserem Glück. Er darf kein Schotte und Ire sein und er muss über 64 Lenze zählen.
      Er muss eine translation von mir haben wollen.
      Ein Freund schlug vor, mit meinem Pamphlet auf sozialen Plattformen um mich zu streuen. Das würde meine Chancen auf translatende Circumstances erhöhen. Na, ich sag Dir Bescheid, wenn der Engländer aufkreuzt.
      Denn mein Beitrag ist schwierig zu translaten. Ich denk an Wörter wie schnurzpiepe und verdrehe ergeben die Augen.
      Mit London Grammar hilfst Du mir dann (ja bittebite…???)…ich bin nämlich eingerostet, oh weh…die Fee…

      Kein Ach.
      Stattdessen Dank
      und hach…✨

      • London Grammar?! Kein Problem!!! If every thing going so simple bonfortionös…

        Aufgeweichte Grüße von überm Knapp des Hermann-wood, immer die Deine.

      • karfunkelfee sagt:

        Ich wusste, auf Dich ist Verlass! Den steil zufliegenden Ball hast Du volles Brett genommen und passgenau weiter gekickt und zwar genau in die Richtung, in die ich das Ding weitergekickt wissen wollte. Genau diese Gruppe, dieser Song fehlte mir hier gerade noch…
        Danke…✨

      • Liebes, es gibt Steilvorlagen, die selbst ich Icksbeinchen erkenne und sofort zwischenpfostiere.

        Zufriedensiebenschläferige Grüße, die Deine, tagwerkmüde zugeneigt.

      • karfunkelfee sagt:

        Tagwerkmüde…ist eines dieser Worte von Dir, die einen durchaus komplexen Konditionszustand sozusagen komprimieren auf vier Silben. Kurz und knackig. Es ist Siebenschläferregenwetter und ich höre Klaviermusik im Regen. Ozeanisches Plänkelspielwetter.
        Oh oh der Siebenschläfer…
        Zugeneigt zurück…✨

  5. Flowermaid sagt:

    … die Briten waren immer Briten und eine Inselgruppe, da kann Festlandsgeographie und Politik noch so rudern…

    • karfunkelfee sagt:

      Von einem der eingeborenen Insulaner, Quelle Tante Wiki.
      For you:
      No man is an island, entire of itself; every man is a piece of the continent, a part of the main. If a clod be washed away by the sea, Europe is the less, as well as if a promontory were, as well as if a manor of thy friend’s or of thine own were. Any man’s death diminishes me because I am involved in mankind; and therefore never send to know for whom the bell tolls; it tolls for thee.
      „Niemand ist eine Insel, in sich ganz; jeder Mensch ist ein Stück des Kontinents, ein Teil des Festlandes. Wenn eine Scholle ins Meer gespült wird, wird Europa weniger, genauso als wenn’s eine Landzunge wäre, oder ein Landgut deines Freundes oder dein eigenes. Jedes Menschen Tod ist mein Verlust, denn ich bin Teil der Menschheit; und darum verlange nie zu wissen, wem die Stunde schlägt; sie schlägt dir selbst.“

      (John Donne)

  6. karfunkelfee sagt:

    …wie..sag bloß Du magst keine englische Orangenmarmelade? Keine Wildschweine in Schokominzsoße etwa auch nicht?
    Das klingt schwierig, jedoch nicht unvereinbar. Ich nehm dann die Orangenmarmelade, im Gegensatz zum Wildschwein ist sie eine Leib-und Magenphilosophie in delicate jelly, eine Marmelade fürs Leben sozusagen…
    Mach ich hier grad Schleichwerbung für englische Orangenmarmelade….?
    Oh yes..i sink so…
    sing a thing …
    Ringelding vermaledeites!
    I think so.
    So…

    • Ronny sagt:

      Mit Marmeladen bin ich recht konserativ.
      Habe letztens aber in der Tat mal Orangemarmelade
      zubereitet. Ohne Wildschwein und ohne Schokominzsoße,
      versteht sich.
      Ich bin mir sicher, dass sie getreu Dr. Oetker gebacken wurde.
      (Nicht zu verwechseln mit Dr Mabuse).
      Dennoch… war der Geschmack so furchtbar, dass ich sie
      der Biotonne anheim empfehlen musste…
      Leider fand sich kein Engländer in der Nähe, der sie mir hätte
      abkaufen können. (Ich hätte sie auch verschenkt)

      Nun ja. Wenigstens bin ich um eine Erfahrung reicher.

  7. bruni8wortbehagen sagt:

    Niemand ist eine Insel, auch ganz selten mal ein Brite *g*

    Da ich vorhin bei Ulli war, mag ich jetzt nicht nochmal sehr lange kommentieren, aber ich denke, liebe Fee, unsere Ängste sollten wir im Zaum halten und es geht!, dazu ist vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt mehr oder auch weniger Anlaß genug, also was solls, sehen wir mal und beobachten genau, was jetzt alles passiert, ändern können wir es eh nicht.

    Liebe Grüße an Dich von mir

    • karfunkelfee sagt:

      Liebe Bruni,

      Ich denke noch über gute Worte nach. Ullis Beitrag habe ich sehr gern gelesen. Dazu schreibe ich ihr noch etwas. Denn ich möchte gern alle Seiten dieser Entscheidung sehen und verstehen. Ich kann keine tollen Lösungen anbieten, ich kann keine tollen politischen vollkorrekten Abhandlungen und dauernd herumschimpfen bringt meinen Säure-Basen-Haushalt durcheinander. Wenn man dauernd sauer ist, übersäuert man. Also mache ich etwas ganz anderes, nämlich das was ich am besten kann: Sympathiebekundungen. Verbindende Kunst. Hand rüberreichen, über alle Fragen hinweg. Ich bin mindestens so unabhängig wie Schottland und Nordirland zusammen und auch so hartnäckig und leidenschaftlich in Liebesangelegenheiten. Dabei bin ich Nordrhein-Westfälin und deutscher Freigeist und Querkunstdenker. Ich würde gern etwas verändern und streng mich an…ein Klitzekleiner Fußsohlenkitzler, so wie Micha Ullmanns Abendstern würde ich gern sein,m, das wäre schön, das wäre fein, denn die finde ich, wie du weißt echt riesig…

      Die Angst im Zaum halten…also…ich hatte mal so einen durchdrehenden Gaul am Zaum. Der war verdammt stark, stieg wie verrückt, zog mich vom Boden hoch als sei ich ein Klacks! Da ahnte ich, dass man Angst nur mit Disziplin nicht halten kann. Man muss verstehen, warum sie so zornig ist. Dann erst kann man ihr ins Ohr flüstern, dass der Hafer schon längst wartet und süßes Wasser auch. Der Gaul beruhigte sich. Ich hab nicht locker und den Zügel aus der Hand gelassen, hab das Viech mürbe gestreichelt und umgarnt. So geht das mit Angst manchmal (aber leider nicht immer) auch ganz gut…

      Liebe Grüße aus der Nacht zu Dir✨

  8. bruni8wortbehagen sagt:

    Wäre es anders, wärst Du nicht die Fee, die ich nun so lange schon kenne *lächel*

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