Anima

Dies alles fing ich im Möwenschrei:

die Sandläufer auf

dem Salz deiner Haut

den bewegten Horizont

als Meeresgischt um meine Füße

Daseinssüße ein Wellenlaut weit

mein enges Kleid um meine Hüften

schwingend wie das Wasser selbst

der ozeanisch weite Geist

mit sandgeläuterten baren Füßen

fließen in kleinen Strudeln

auf deinem Land

sind meine Haare der Wind

wie er sich zeitweise fängt

in der Wärme deiner

ihn umschließenden Hand.

—-

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12 Kommentare zu “Anima

  1. Ulli sagt:

    der orzeanisch weite Geist … wunderbar, auch alles andere, aber diese Zeile ganz besonders, weil ich die Weite im geist so liebe!
    gerade lausche ich noch deiner feinen eingestellten Musik, passt!
    liebe Sonntagsgrüsse
    Ulli

    • karfunkelfee sagt:

      Ich hab ein bisschen Fernweh, daran liegt das…
      Ich mag dieses Wellenrauschen, die Brandungen dieser Meere so sehr…den unbegrenzten Blick. Eine Art von Leere, die erfüllend ist ohne etwas nehmen zu müssen. Faszinierend!
      Lieben Dank für Deine feinen Worte von Stefanie-Fee ✨

  2. finbarsgift sagt:

    Ach ist das schöööön, liebe Fee!

  3. Flowermaid sagt:

    … im Geiste höre ich eine feine Stimme zur Musik, deine Poesie intonieren…

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