wortwunder

zwischenzeitig zwietönen
feiert freifrohes frönen
kliklamüserndes klamottenklönen
schönstes schönen
leidiges löhnen

greift gedicht gerüst
wägt wort wie wohlgewicht wie weltgericht
tiefer tönen tragisch töne
zwar zwingt zwischenzeilig zwist
wo wohl wehe wöhne
versöhnt verschiedenes vergisst
dieses dumme dröhnen
spaltet splisst starkes stöhnen
bewerkelt bewundert bemisst
vorher vielleicht verpöne
feiges fieses frisst
grönes grönland gewesen

lieber liebes lesen
winzigwarmer wortwunder
kluge kunde

Zum besseren Verständnis:
Der abgebildete Protagonist auf dem Foto heißt Karl Käfer. Er ist von Beruf Leseratte und leidet an einer manisch-depressiven Identitätsstörung mit dissoziativen Ausprägungen, die ihn außerdem in fünfzig verschiedene Persönlichkeiten aufspaltet. Im Moment hält er sich für einen Käfer. Einen Marienkäfer, genau genommen. Im Tierheim wollte niemand den armen verknautschten Kerl. Darum habe ich ihn adoptiert. Marienkäfer bringen nämlich Glück.

Gruß von der Karfunkelfee

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14 Kommentare zu “wortwunder

    • karfunkelfee sagt:

      oooooh……..für dich solls rote Herzchen regnen! wie schön….natürlich gehört zu Karl, dem Käfer auch der passende Song, sogar dann, wenn Karl eigentlich eine Leseratte ist und auch genauso wie eine aussieht. Er macht die Käferidentität an den Punkten im Fell fest und zählt die Ohren als Flügel, und den Schwanz als fünftes Bein mit. Dass dann immer noch eins zu sechs Beinen fehlt, akzeptiert der intolerante Käfer Karl aber nicht, sondern
      behauptet, der Mondmann habe ihm ein Bein ausgerissen. Ich wage nicht, dir zu erzählen, wo er mir das Loch für das fehlende Bein präsentieren wollte! Sowas Unverschämtes aber auch!
      Ich sagte zu Karl : Das mit dem ausgerissenen Bein hast du geklaut, nämlich aus „Peterchens Mondfahrt“, das ist ein Zitat von Herrn Sumsemann Nr. 5 und der war Maikäfer und Geiger von Beruf. Nun könne man denken, ich hätte Karl, die verkäferte Leseratte jetzt überzeugt, aber nein!
      Weit gefehlt, denn dann kommt er mit dem Argument, dass er ein Käfer sei, weil er musisch begabt sei und überhaupt mit außerordentlich kreativem Ausdruck Bücher lesen könne.
      Wer könne das denn schließlich schon??? Nur einer, der geigende Maikäfer in der näheren Verwandtschaft hat. Er selbst kenne, mit Ausnahme von sich selbst, keine einzige Leseratte. Also könne er faktisch auch keine sein, sonder viel eher ein Käfer, eben weil er Kreativleser ist und somit künstlerisch begabt im Ausdruck. Argumentierte Karl, nicht völlig unlogisch….

      Dieses intellektuell herausfordernde Multi-Personen- Wesen baumelt an meinem Schwimmrucksack herum und jetzt spiele ich ihm den Song von Karl dem Käfer vor. Da wird er ganz schön baff sein, also danke!

  1. Art of Arkis sagt:

    Ein witziges Knuddel-Stofftier hast du da …. Lieben Gruß

    • karfunkelfee sagt:

      Karl gehört zu meiner kleinen Sorgenfressersippe. Nach und nach stelle ich mal diese Elitetruppe vor. Kinder finden sie auch toll, vor allem die Eumel. Und die sie stets begleitenden Gummibärchen.
      Lieben Gruß zurück

  2. Flowermaid sagt:

    … für mich sprüht er nur vor Wortverspieltheit in nicht immer nur rosigen Blasen…
    😉

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