abc – denkdank

Liebe blogfreunde,

seit ein paar Wochen verfolge ich zwei blogprojekte, deren Initiatorinnen ich auf diese Weise gern meinen denkdank sagen möchte. Das freie Denken, das mutige Träumen. Was ich bei Gerda und Ulli,  versammelt an Wissen, Erkenntnissen, Bildern fand, ergänzt, erweitert und bereichert meinen Wissensschatz.

Hier startet das Alphabet des freien Denkens bei Gerda

Hier geht das mutige Träumen bei Ulli los

Viel Spaß.und Lesegenuss.

Gruß von der Karfunkelfee

—————————————————————————-

anfängt alles
bei beginn bebildert
chemie
denkt dankt demütig
erfahrungserweitert
folgt friedfertig frische freiheit
grundgroßem gedankengütegut
holt halthaschendes hohheil heran
im innig inneren im
jahrigen jagjohlt jeder ja
kopf küsst kosend klarkönnen
lässt leidlos lehrt liebesleben lust lernt langsam
mut macht mitten mächtigen
namennasen nur noch
offenere ohren
pilgern piekspfeile
quert qualig
reichruh rührend rinnt
sinnlichternd sinnt sehsames so sanft sickern
tragend tosige trautage tieftauen tickend
urige uhren ufer um ufer
vorvoran verfolgt vielvergangenvolles
weichwohl, während weise wissendes wirklichweit wie wahrwarm wählt
x
unbekannt und unendlich
yippieht
zügelziehend zukunftsziel  zufriedenzeit.

—-

„Wer wissen will, fragt.“

Advertisements

Länger als du denkst

50 Liebes-Sonette für Frey’ja

Numero 17

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Für K.K.

Das spricht.
Warm ins Gesicht.
schließe die Augen.
Es kitzelt leisesacht hinter Lidern.
Es spricht.
Schon wieder…

Das lebt.
Hoch auf die Heißhaut.
Die Härchen flimmern höher
Es lebt.
Schon wieder…

Es lacht.
Laut für die Sonnenbraut.
Es prickelt
Schon wieder…

länger als du denkst.

Der reine kalte Duft von Schnee

Liebe blogfreunde,

Heute beflügelte mich textstaub. Es gibt so Texte…
…Du sowas Leises und Feingewirktes liest und denkst: Oh, ja. Bitte davon mehr. Danke sehr.

Liebe Grüße von der Fee✨

——————————–

Da ist die Nähe der verbliebenen Dinge, bemalt mit den zärtlichen Körperlauten, stofflich wie zwischen feine Wäsche gelegt. Als hätten die Dinge den Nachhall, das Glühen kerngespeichert. Sind sie die Trophäen möglichster Nahbarkeit, die Fangstücke gemeinsamer Jagden und der Trost zurück gelassener Einsamkeit, wenn sich das alles allein wieder in die Leere trennen muss wie zigfach zerfasert und wirbelnd in die kalte Nacht der Nichtigkeit. Viel schwebend Leicht verdichtet sich zur schweren Masse der Dinge.

Sie haben aufgehört ein leises abgekehrtes Leben führen zu wollen und sengen heiß vertraut hinter Augen. Unlöschbar gierig verbrennen sie die Haut und duften dabei so laut. Sie erscheinen beliebig berührbar im Unmaß ihrer ständigen Verfügbarkeit. Sachte fallen die lieblichen Dinge und beginnen den vereisenden See schweigend in verschlungenen Spuren zu bedecken mit der weißen Asche, dem Rückstand der Nähe, verführt vom reinen kalten Duft von Schnee.

women’s march (Washington, 21.01.17)

not so shy all you women
your voices are a loud cry
and it’s a dinky thing
who you are
but your blood
but your blood
singin’

The human dignity is invulnerable!

cry women cry
together with others
you will win one more try
force your power
blow up this bad old man’s tower

he is only an illusion
and he is a lie
he is americas lie of inclusion
help your shy little sister
in her true decision
not to die!

your body is
a pot full of warm 
and nobody has the right
to determine it
to render homage to death
and to simulate: I am for life!

women, you hold strong together
one voice, one blood, one meaning
a deep harmonic streaming
in millions overrunning steps

and it is not important
if you are poor or rich
a morally woman or a bitch
and not important
who you are
every alive woman is
many much more
real and important
than an old lurid
reality-tv-star

turning god to dog…

——