Vertraut

Dunkler Raum bringt Fragen auf, beklagen Geschehnisse echoten
Antworten begehrten Zugang
blieb verwehrt
Begehrt verwehrt und abermals erklärt:

In Dunkelheit Verschwinden unaufhörlich
blieb inmitten Herden alter Weiden
kaum Zeit angemessen und bescheiden
Abschied zu nehmen
mitzuleiden
nun…
spukten unvollständig
dafür umso entleibter in Memorabilien
erliebten sich treu bebilderten sich
trieben immer wieder neu
wilderten sich am jeweils letzten weiter
hangelten nach
mehr Brot mehr Fleisch mehr Lohn
welche Fron!

je Gedankenklon je unwirklicher
schon etwas unschärfer
die Reproduktion der Erinnerung
im Schrecklichen wie Schönen
die Verwerfungen der Sprache
ihre erhobenen Worte trauern leer
eins ums andere
vor dem Tageslicht
beschleunigt Herz
Schlag auf Schlag
wäre Widerstand zwecklos
doch rechtens nach Goethe
versteht in Nöten
verflechtet mit Erfahrung Unwissenheit
erlaubt mehr Verlieren weniger Finden

…kann ich im dunklen sehen…?
…kann ich die stufen der treppen noch blind ahnen wie ein kind?
an was an wen mich noch binden?
Stunden schlagen laut vertraut sich traut
der Raum schweigt taubend
träumend mir mein Verloren
immer wieder
neu geboren
—-

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5 Kommentare zu “Vertraut

  1. Arabella sagt:

    Für dich soll’s heute rote Rosen regnen🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🍀🍀🍀🍀🌹🌹🌹🌹🌹

  2. Wunderwunderschön punktiert☆°

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