Wandertag

Begegnungen mit wackerwilden Westfalen, einem gehorsamen Münsterländer, der Irminsul, der bloggerei, meinen Kindern und dem Teuto. Alles echt und genau so geschehen. Ähnlichkeiten mit Personen, Tieren und Bäumen sind beabsichtigt und auch so gewollt.

Gestern war so ein blaustichiger Sonntag. Ich dachte, ich könne mal hoch in den Wald. Morgens kam dieses Irminsul-Gedicht heraus und das war ein schwieriger Text. Ich fühlte mich hinterher ausgelutscht als hätte ich Steine geschleppt oder so. Nun steckte ich meine unegalen Füße in die neuen gebrauchten Wanderstiefelchen. Grüne natürlich. Na, eine Welt- Wald- und Wiesenfee, klaro, oder? Ich war sehr geil von meinem erfolgreichen Gebrauchtklamotten-Geiz und fühlte mich endlich mal so ökonomisch wie ich das gern viel öfter hätte und so selten mal für mich zufriedenstellend hinbekomme.
Die Siebenmeilenstiefel passen wie angegossen, das Laufen darin verträgt sogar mein linker Fuß, der seit meinem Beinbruch schwer zu leiden hat, denn ich habe Knick-Senk- und obendrein, als sei Ersteres nicht schon fürchterlich genug, auch noch Spreizfüße. Wie ich auf meinen degenerierten Flunken fast fünfzig Jahre lang sorgenfrei herumlaufen, -hüpfen und -tanzen  konnte ist dem Orthopäden bis heute ein Rätsel. Er fragte mich, wie ich überhaupt zu seiner Praxis gekommen sei? Ich fragte ihn wie ich ohne Rolator wieder nach Hause gelangen solle? Wir waren sehr ernst miteinander.

Meine über alles geliebten hohen Absätze kann ich nur noch auf kürzeren Wegen tragen. Kilometer reißen kann ich auf den Teilen vergessen, ordentlich Strecke machen auf High Heels ist Geschichte.
Auch daran dachte ich gestern wehmütig, als ich den Weg hochstapfte  und mich fragend, wie seltsam und auch rätselhaft Poeme entstehen. Frey’ja, das ist doch alles abgewetzt, diese ganze alte Geschichte von den Asen, oder? Es gibt so einen sauertöpfischen Knilch in my brain, der mich gern ärgert. Er kann ein schlimmer Moralist sein und er hat null Humor. Wie kam dieses Fremdsteuerdings bloß in meinen Kopf hinein? Er fleddert meine Texte, er behauptet, das sei alles Kokolores und total geisteskrankes verschwurbeltes Zeuch, wer denn sowas überhaupt lesen wolle, ich solle lieber mal meine Ablage machen und meine Ordner neu beschriften und meine Archive aufräumen…


Dauernd streite ich mit dieser Spaßbremse herum. Leider gehört er zu mir. Er hat irgendwie seine Berechtigung und ich nehme ernst was er mir sagt, auch wenn ich ihn echt meistens zum Kotzen finde. Diesen Bösebesserwisser. Diesen Krampfkopf, Klappspaten.… Er fragt mich übrigens genauso wie ich ihn, warum wir überhaupt miteinander auskommen müssen? Doch wir haben uns über die Jahre miteinander arrangiert. Er ist sehr empfindlich. Leider denkt er umgekehrt sehr oft, ich sei hart wie Kruppstahl und stark wie ein Ochse, während er mimosig sein darf und nur seine Kritikwürdigkeit und Argumente pflegt.

Nur der Wald bringt zustande, diesen Fiesepeter auch mal zu Hause lassen zu können, weil er nämlich unsportlich ist und meine Gedanken freizugeben. Über die Irminsul habe ich in den vergangenen Tagen einiges gelesen. Laut einer alten Sage soll sie auf dem Tönsberg gestanden haben bevor sie verschleppt wurde und seither verschollen ist. Sie einte die unterschiedlichen Mentalitäten Deutschland, das war Sinn und Zweck dieses heiß begehrten Artefaktes, das auch: Germanenherz genannt wird. Ein schönes Wort, finde ich.
Irminsul musste also schon aus heimatpflegerischen Gründen unbedingt mit zu Frey’jas Liebes-Sonetten, ich boxte schon länger mit diesem Text herum. Der Stoff ist mir in Zeiten wie diesen wichtig, in denen offene Verständigung und auch Verständnis gefragt ist und durch das virtuelle Zeitalter etwas zustande kommt, das ich als Überverständigung bezeichnen will. Ein Zuviel, das geredet wird und immer weniger gesagt wird. Dies, weil Informationen so leicht zugänglich sind und Kommunikation durch das Internet grenzenlos und allzeit verfügbar ist. Das schreiberische Gegenüber ist so ganz zu betrachten wie es von sich preisgeben kann und will. Denn Offenheit macht verletzlich.


Wunderbare Luft. Der Schwarzspecht ist unterwegs. Ich liebe diese Wege, laufe sie bereits seit meiner Kindheit. Jedes Würzelchen gründet in Trautland. Im Eisgrund hörte ich lästerliches Gefluche mit Gott und Arschloch und so. In einem Atemzug. Ich rannte gleich hin und sah einen vorn kurz und hinten lang blond Wuschelgelockten in lässiger türkis-lilaner Wochenendtracht einen silbernen Kombi anschieben, der im Matsch feststeckte. Tja, Senne-Matsch. Der hat es in sich. Die zierliche Pferdeschwanz-Frau saß im Auto und quälte sich offensichtlich, den zackigen Kommandos ihres Begleiters Folge zu leisten. Ich schlug vor einen Stamm vorzulegen, damit die Reifen mehr Grip drunterkriegen. Ich hatte im Gebüsch ein Stück Birkenstamm liegen sehen. Erst wollte der Wackermann meinen Rat versuchen, doch dann winkte er ab. Sei sehr nett, doch ob das funktionieren würde? Ich sah erst Zweifel und dann stapfte er wieder zu seinem Kombi und mühte sich weiter. Eher langweilig sowas zu berichten, oder? Da prügelt sich niemand. Doch dramatisch ist so etwas ja auch, das pralle Drama Leben in Friedenszeiten eben.


Ich lief weiter bergan. Da hörte ich hinter mir etwas herantrommeln und dann schoss ein braun-weiß-gefleckter Münsterländer an mir vorbei, voller Saft und Lebenslust. Seine Leute liefen ein Stück hinter mir, doch ich wanderte sehr zügig und der Abstand vergrößerte sich zusehends.
Der Hund hatte irgendwie einen Narren an mir gefressen und ich an ihm. Ich fand ihn umwerfend und das bemerkte der Schlawiner. Er zeigte mir begeistert, was er für ein Wahnsinns-Superhund war. Herrchen hinter ihm pfiff. Erst auf den Fingern und als das wenig nützte, mit der Pfeife, was meinen Ohren auch weh tat. Der Hund reagierte anfangs prima, folgte dem Gepfeife, doch als ich dann nach links abbog und die Leute die Richtung rechts einschlugen weniger prima, weil er nämlich mir folgte statt seinem Herrchen und auf die Hundepfeife buchstäblich pfiff.
Ich redete mit ihm, so von Mensch zu Hund. Hey, sagte ich, Du bist echt wahnsinnig toll, Hund. Doch leider musst du jetzt zurück zu deiner Familie. Also lauf jetzt schnell! So Viecher können unglaublich aus der Wäsche kucken. Dieser Hund verstand was ich sagte aufs Wort. Er schaute sich noch zweimal um und dann lief er brav zurück. Das nahm ich mit weiter auf meinen Weg und ich freute mich ehrlich über so viel unverhoffte und unbedarfte Zuneigung.

Unterwegs schoss ich Fotos. Meine blogroll habe ich gelöscht. Fällt es wem auf? Ich sollte es ein wenig erklären, oder? Dieses umwerfend blaumagische Licht auf den Bergen und dann verreckt mein Akku bei 20 Prozent? Ich fluchte lästerlich und versuchte Gott aus dem Spiel dabei zu lassen. Verpucht noch eins! Wetterkatze! Fluchtiges Mist-Wetterbrett! Das ist ur-lippisches Gefluche. Mein Schwiegervater war ein waschechter Lipper. Als ich ihn einmal fragte was ein Wetterbrett sei oder eine Wetterkatze, wusste er mit diesen Fragen überhaupt nix anzufangen. Solche Fragen kann auch nur ein Städter stellen, merkte er lieber launig an und pflückte weiter Äpfel.
Ich dachte, mit meiner blogroll könnte ich das genauso handhaben. Doch irgendwie hätte ich ja schon gern gewusst, was denn jetzt ein Wetterbrett ist oder eine Wetterkatze. Weil mich diese Wissenslücke nun bis an mein Lebensende wurmen wird, liefere ich eine Erklärung ab für das Verschwinden meiner blogroll: Sie war völlig durcheinander und ich hatte längst den Überblick darüber verloren. 


Mir fehlt die Zeit, das Ding so zu pflegen, dass sie stimmt und alle Links richtig funktionieren. Ich weiß zwar wie eine blogroll angewandt wird, doch stromere lieber auf anderen Wegen im blogland herum. Mein Leseverhalten ist unstet geworden, das muss ich allerdings zugeben. Kommt sicherlich daher, weil ich auch einigen internationalen blogs folge. Die Gefahr einer Zerfaserung besteht, weiß ich. Doch andererseits folge ich dem, was das Gefühl mir sagt, was mich anspricht, womit ich arbeiten kann oder was mich schlicht bezaubert, weil umwerfend geschrieben oder bebildert oder sonstwiewas. Freunde bleiben Freunde, ist eine reine Frage gegenseitigen Interesses. Mit oder ohne blogroll.


Dann stand ich also da oben auf dem Berg, an meinem Platz. Hinter mir die uralten Baumviecher, diese stämmigen Persönlichkeiten, Blattriesen, ich bin schwer verliebt in Bäume. Es sei mir bitte nachzusehen, wenn ich dauernd von ihnen herumschwärme. Das Schöne an diesem Ort ist, dass er so still und friedlich ist. Hier ist nur der Wind und alles andere treibt weit fort. An manchen Tagen kann ich bis zum Sauerland hinsehen. Ich wollte am liebsten auf dem Hermannsweg bis zum Tönsberg weiterlaufen, zur alten Kapelle, dem  vermuteten Standort der Irminsul. Doch die Dämmerung kam schnell näher und dann wäre es eine Nachtwanderung geworden. Gestern bin ich um die dreizehn Kilometer gelaufen, bis zum Tönschen und zurück wären es zwanzig gewesen. Das war mir zu riskant und Essen kochen für die Kinder musste ich ja auch noch.


Ein sehnsüchtiger Blick zwei Berge weiter links. Die Aussicht war grandios, wenn auch leicht nebeldunstig, so dass der Blick nicht ganz bis zum Sauerland hinreichte. Ich wollte ein Bild schießen, doch mein Akku war mucksmausetot. So viel zur Handymanie. Ich bin sicherlich ein Mensch, der viel mit dem Ding anstellt, schon, damit ich so viel Kontakt wie möglich mit meinen Kids haben kann.
Das ist mir das Wichtigste. Die Beiden sind ständig unterwegs. Über mein Handy tickere ich sie mir wieder zusammen und hole das Minirudel an Mutters Pötte zurück. Allerdings ist es mir genauso wichtig, die elektronische Fussfessel auch mal sterben zu lassen. Es ist mir sozusagen irgendwie ein inneres Bedürfnis gelassen zuzusehen, wie das Ding immer schwächer wird und schließlich ganz ausgeht und erlischt weil es nämlich nur eine dumme piepsige Maschine ist und ich der dieses Ding kontrollierende Mensch bin. Das ist das Erbe vom Terminator in mir, ich habe die Botschaft dieses Films sehr verinnerlicht.

Gestern allerdings war ich schon etwas traurig. Denn es war ein blauer Sonntag, ein blauer Tag, so wie auf dem Bild in meinem Avatar. Ich habe ein paar Bilder machen können, bevor mein Handy seinen Geist hämisch in Schwarz verglimmend bei zwanzig Prozent aufgab und mir somit eine lange Nase drehte. Das ist die Rache der Maschine. Doch das akzeptiere ich natürlich. Bin bemüht um eine sportliche Einstellung zu den Dingen. Heute hatte also das Handy gewonnen.


Die Dämmerung setzte früher ein als ich dachte, wohl auch weil es bedeckt war. Allerdings lockerte sich die Bewölkung und der Mond schien, so dass ich im Wald gut klarkam. Ich bin schon des öfteren nachts im Wald unterwegs gewesen, mag Nachtwanderungen, sie fordern meine Augen heraus, das tut den vom Licht verwöhnten Glupscherchen ganz gut. Der Wald ist etwas Echtes, Körperliches und Berührbares in meiner Wirklichkeit, in der das Erdachte durch das Schreiben und Job eine große Rolle spielt. Darum suche ich immer wieder den gesunden Abstand zu den Geistwelten.

Die Luft war neu anders und als ich da oben stand, hörte ich die erste Amsel dieses Jahres unten im Eisgrund singen. Obwohl ein Kilometer zwischen uns lag, trug mir der Wind ihren Gesang zu als säße sie nur zwei Bäume weiter. Die Stimmung im Wald war erwartungsvoll, anders ist es kaum zu beschreiben. Auch die Luft riecht jetzt anders als noch im Dezember oder Januar. Bald schon werde ich frühmorgens von Vogelgezwitscher geweckt werden, das wurde mir gestern vom Wald versprochen und wie jedes Jahr freue ich mich wie vrruckt darauf, dass es losgeht, das Schießen, das Treiben, Blühen und Duften, diese geballte Ladung Lebelust. Die alte fein gemachte Dame aus dem Altersheim, der ich manchmal im Park begegne, sagte mir in einem Gespräch, sie wollte immer am liebsten noch einen Frühling erleben. Sie sagte nie, sie wolle einen Winter, einen Herbst oder einen Sommer erleben. Sondern immer nur einen nächsten Frühling.

—-

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22 Kommentare zu “Wandertag

  1. Arabella sagt:

    Wer braucht Blogrolls…
    Herzliche Grüße

  2. wildgans sagt:

    Burschikos und schwurbelschön, der Text. Die Fotos dazu, hach….

  3. Obwohl du hier nicht mehr mitmachen kannst wie ich lese, liebe Fee,

    ist das wohl eine schöne Wanderung gewesen. Ich lese gerne solche Unterwegs-Reflexionen, die bei dir so schön verwoben sind mit launigen Erinnerungsfetzen und äußeren Wahrnehmungen. Was der „Irminsiul“ ist, habe ich grad mal nachgelesen. Jetzt weiß ich das auch. Bei dir steht das Germanisch-Altsächsische gleichberechtigt neben dem leeren Aku deines Mobiltelefons und den verstreuten Nachrichten über eine chaotisch gewordene Blogroll. Tool. Ich habs gerne gelesen.

    • karfunkelfee sagt:

      Lieber Jules,

      Nein, beim Stöckelschuhlauf müsste ich leider passen, doch tanzen geht noch gut und Strecken unter fünf Kilometer bewältige ich auch noch, wenngleich alles ab zwei Kilometer schon herausfordert.

      Du bist auch so ein Unterwegsberichterstatter und Du regst mich an zu Eigenem, hab Dank!. Es macht viel Spaß so zu schreiben, es einfach fließen zu lassen, frisch gepresst aus der Erinnerung sozusagen.
      Ja, na klar steht das alles nebeneinander und ist auch miteinander irgendwie verschwurbelt, Altsächsisch und Germanisch und Mobiltelefonakkus mit durcheinander gestrudelten Informationen und über allem thront Irminsul und versucht irgendwie den Überblick über das Chaos zu behalten….
      Ich freu mich, dass Du da warst und dass es Dir gefiel!

  4. maribey sagt:

    Er fragt, wer das lesen wolle? Ich! Und die anderen hier. Ja. Besondere Worte, sind das, die aus deiner Feder fließen.

    • karfunkelfee sagt:

      Dann ist das ein guter Erzähl-Weg…danke! So gesehen, passieren täglich kleine Begegnungen. Auf den ersten Blick erscheinen sie zu wenig eindrucksvoll und erst im Nachhinein zeigen sie eine Normalität, die mehr ist als sie vorgibt zu sein…
      Diese Worte holt die Liebe zum Teuto aus mir hoch. Es ist und bleibt ein Zauberwald und ich freue mich sehr auf die ersten Bilder mit Hell-Grünschimmer…

      Ich danke Dir!

      • maribey sagt:

        Dem Kleinen im Alltag diesen besonderen Zauber schenken, genau das ist schön. Ein Spaziergang kann einfach ein Spaziergang sein oder ein Spaziergang, der dich sagen lässt, du bist verliebt in Bäume (das ist einer der tollen Sätze in deiner Erzählung.)

  5. karfunkelfee sagt:

    …weil’s ein so ehrlicher Satz ist…mag sein…

    …dieses Kleine im Alltag ist imstande einen kompletten Tag samt folgender Nacht durchzuheizen, das ist abhängig von der Intensität des Kleinen…:o)

  6. bruni8wortbehagen sagt:

    Ein feiner Wandertagtext von Dir
    und Freya und die Asen sind niemals abgwetzt, wenigstens für mich nie und die Irminsul ist mir mal irgendwo als Welteneiche begegnet, ich weiß aber nicht mehr, wo 🙂

    Liebe Grüße von mir

    PS Wer trägt schon High heels … 🙂

    • karfunkelfee sagt:

      Liebe Bruni, nein, für mich bleiben die Asen auch everyoung und ich mag diesen wilden Haufen ziemlich gern weil sie so menschlich sind. Eine Welteneiche? Das ist interessant…ich kenne nur die Weltesche = Yggdrasil, mit der Irminsul symbolisch gleichgesetzt wird oder auch als Weltachse bezeichnet. Ach, Du, die High Heels sind Fußmörder, das stimmt. Doch solche Fiesematentenfüße wie ich kannst Du auch durch Veranlagung bekommen und bei mir war es die Mutter…

      die Stöckels mag ich schon…doch eben nur ein Kurzweilchen und dann brauchen die Füße Pause und wollen ohne Schuhe…

      Zum nächsten Interview schlage ich dann im Mini-Rock mit Zusteig-Wanderstiefeln auf und behaupte dann ich sei ein Trendtreter, das sei in dieser Saison echt voll über.., „in“ hätte sich längst überholt und out sei geradezu fossil….

      Liebe Grüße und herzlichen Dank zu Dir…

  7. Willi sagt:

    Hm. Herrlich. Und die Ur-Lipper fluchen gerne? VG Willi

    • karfunkelfee sagt:

      Das ist eine schwere Frage, Willi. Ob alle Lipper fluchen und das auch noch gern , würde viel Zeit brauchen, weil dafür eine statistische Erhebung im ganzen Land erstellt werden müsste um Vergleichswerte zu ermitteln wie oft Bundesbürger im Vergleich zu Lippern fluchen. Wer soll das bezahlen? Das Ergebnis wäre in jedem Fall ein falsches. Weil alle Bundesbürger fluchen würden, dass die statistische Erhebung ihnen steuerliche Nachteile verursacht. Darum ist sie leider unmöglich zu realisieren und der lippische Fluch bleibt ein ungelöstes Rätsel der Menschheit.
      Viele Grüße✨

      • Willi sagt:

        Wollte ja nur wissen, ob es an meinem Teil OWL-Genen liegt, dass ich auch mal gerne fluche 😉 VG Willi

      • karfunkelfee sagt:

        Vielleicht liegt es ja auch einfach an diesen Ungebilden, Sach- und Umstandszwängen, sowie Widrigkeiten und Missgeschicken, die Du gern mal weg fluchst? Diese Pöbelbrüder piesacken nämlich Bundespürger überregional und mentalitätenunabhängig, hörte ich…aber naja…diese alte schlimme Lügenpresse…man weiß ja garnicht was man überhaupt noch glauben soll….

  8. Clara HH sagt:

    Jetzt, wenn alle Leser schon drei Artikel weiter sind, komme ich. Heute konnte ich meinem Auge auch einen langen Text zumuten. Seit vorigen Freitag träufle und creme ich das rechte Auge, weil es sich bindehautentzündet hat – ekelig!
    Die Fotos sind sehr schön.
    Da mein Handy zweimal in 24 Stunden geladen werden muss, habe ich grundsätzlich eine „Ladestation“ im Rucksack, denn die Mindestfunktion telefonieren muss schon aufrecht erhalten werden.
    Als KG hatten wir in der Ausbildung einen Orthopäden, der uns derart die Highheels, damals schlicht noch Stöckelschuhe bezeichnet, vermiest hat, dass ich eigentlich nie welche getragen habe. Die übliche Kombination von KnickSenkSpreizfuß habe ich dennoch, aber nicht ganz so ausgeprägt, und keinen Halux valgus oder wie diese Hammerzehen heißen.
    Das mit dem Münsterländer kann ich mir so richtig lebhaft vorstellen. Der fand seine beiden vielleicht langweilig und suchte Ablenkung.
    Jetzt warte ich auf die DHL und mein angekündigtes Päckchen. Ich habe mir für die Badezimmertür, die so etwas von langweilig in ihrer beigen Farbe aussieht, zwei Ganzkörperkondome bestellt, einen Aufkleber über die gesamte Tür von innen und einen für die Flurseite. Mal sehen. Die angebotenen Maße passen nicht so richtig und vielleicht stört es sehr, wenn ich oben und unten und rechts und links entsprechend viel abschneiden muss. Ich bin richtig aufgeregt – Altweiberaufregung!!
    Mach es gut, und tschüss, meine liebe Fee, sagt
    Clara

    • karfunkelfee sagt:

      Du lässt Dir Zeit und das ist genau gut so. Ich freu mich ja wenn Du kommst, doch ich weiß auch genau wie lang meine Texte sein können. Also alles mehr als gut. Wie bin ich denn? Ich hab Deine ganzen Jordanien-Bilder noch nicht in Ruhe angucken können geschweige denn kommentartechnisch bewürdezutiteln. Das werfe ich mir vor. Andererseits weiß ich viele Dinge von Deiner besonderen Reise, so unbebilderte Kleinigzeiten, Du weißt schon. Wir machen das schon irgendwie, ich mit meinen Zeitfresserchen und Du mit Deinen körperlichen Schlappmomentchen, die ich genauso kenne. Du brauchst gut lesbare Großschrift und ansonsten kurzknackig und möglichst in lila…

      Ist Dein Auge wieder heile? Ich verschon Dich mit indischen besserwisserischen Klugscheiblerischen Nationalworten, ach, doch, komm, hier ein beturbanter Inder für Dich, Bartmurmelnd:
      Wenn Du ein krankes Auge hast rühre drei Tage nicht daran wie es der Landmann mit seiner Frucht tut und alles wird gut!

      Diese kleinen Stromspender-To-Go sind toll, hab auch zwei. Mein Handy ist nämlich auch eher weniger ausdauernd…wie Du gelesen hast.
      Die Stöckelchen sind leider wirklich schlimm für Füße. Dabei strecken sie so schön die Waden! Aber ich sehe das ein und organisiere sexyflache Rennsemmeln für den Alltag und ab und zu…
      Och….
      Aber nur ganz selten.
      Tanzen geht noch supi…🙄

      Hast Du was von Altweiber getextet? Uh, der Sommer kommt erst noch.
      Wird ein großer. Beige Badezimmertüren sind ein Nö-Gö, ein e Vernichtigung der Well-Näss-Oase. Mach’s Dir bunt.
      Ganzkörperkondom für Türen.
      Prustend…

      Und Herzlich, Deine Fee✨

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