Balla Balla

Liebe blogfreund(e) (-in/innen),

Dies ist eine Beitragin zur gegenwärtigen fatalen geschlechterverschwurbelnden Gesamt-Situation. Ich frage mich: Was ist ein Kind? Ich meinte natürlich: der Kind. Ich war eine Kindin. Ganz früher mal hieß es: das Kind. Doch das geschlechtsentgleichte derart in Richtung einfach mal so unterstellte Unbewusstheit, dass eine Menschin kurzerhand beschloss, dies nun ändern zu wollen in Richtung Gleichheit, auch für mich. Ich versuche Spanisch(-in/-innen) zu lernen. Doch nun bekomme ich Problem(-in/innen). Meine App kennt keine Kindin obwohl sie weiblich ist. So eine biest(-in-nen)-ige Chica! Meine Spanische App ist eine Geschlechtsverräterin und sollte direkt wegdiskriminiert werden von meiner Mobiltelefonin. Eben kam die Postbotin. Sah irgendwie männlich aus, aber macht nix. Wird sich schon dran gewöhnen, dass ich sie mit: Gute Morgin, liebe Postbotin begrüße, dabei verschämt errötend ihre hinreißend haarigen Waden anlächelnd, in der Bewaffnung meiner Vollfeminitätin…äh….
Balla Balla? Fragte mich die Postbotin mit dem Vollbart auf dem Kinne, ließ ihre Stinkefingerin über der Schläfe kreisen und ich korrigierte sinnverbildlicht sogleich: Es heißt Ballarin und abgewandelt konsequent dann auch Ballarina.

Soviel zur Tagesungeschehin.

In-nige Grüße von der Fee
(der steckt heute die verschluckte Kasperin schrägquer im Halse)

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60 Kommentare zu “Balla Balla

  1. finbarsgift sagt:

    *schmunzel*
    Liebe Frühlingsgrüße
    from me to you,
    liebe Fee,
    Lu

    • karfunkelfee sagt:

      Keine Sorge, lieber Lu!
      Es greift nicht um mich. Hat mich in den Nachrichten arg befremdet. Eben les ich schon wieder Wichtigeres in der Welt – es hat wo geballat und ganz ohne jeden Humor…
      Sei lieb gegrüßt von der Fee…

      • finbarsgift sagt:

        Es ballat andauernd irgendwo auf der Welt, es ist ein Graus!

        Aber das war sicher schon immer so, nur erfahren wir, allerorts Gefangene im großen Strom des Internetzes, alles was passiert innerhalb weniger Sekunden, ein schier noch erbärmlicherer Graus!

        Alles Liebe, Lu

      • finbarsgift sagt:

        PS:
        Ich hoffe, du arbeitest auch an sinnvolleren Texten?! *hehe*

      • karfunkelfee sagt:

        Mooooment mal…findest Du meinen Text etwa genauso sinnlos wie ich den Begriff „Kindin?“ Fein. Dann hätte das Lachen die Oberhand.

  2. 😀 liebe grüß-innen! schmunzel!

  3. poesiegarage sagt:

    Ich sage nur Genderwahnsinn ohne Halt im Leben.
    Mir scheint es gibt wichtigeres.

  4. Nebennebennebenschauplätzin …. 🙂

  5. dieMondin sagt:

    Was war und was ist…. Die Welt spielt verrückt und keiner kann sagen wohin es trifftet.
    Wahnsinnige Mondinengrüße 😀

  6. Arabella sagt:

    Und was macht der männliche Briefmark?😂😂😂

  7. sternchen sagt:

    ok…ich bin jetzt Sternin 😉

  8. karfunkelfee sagt:

    (…denke an die Rudel pinkberöckter Junggesellinnenmädels mit Bunnyohren am Bahnhof auf Kollisionskurs mit Durchreisenden unter Termindruck. Noch bevor Du einen Protest quietschen kannst, hast Du einen hinter der Binde kleben. Im mildesten Fall ist es nur Wodka und im schlimmsten Fall Obstler……) Ich verdränge unbewusst Begegnungen mit dieser aggressiv-radikalen Randgruppenzusammenrottung durch dynamisches Hakenschlagen über Bahnsteig 9…
    …und verzeichne Erfolge durch Nichtazeptanz…
    bin ich jetzt irgendwie ignorant?
    (schweißtreibendes Nachdenken….)

  9. Bitte mehr davon! (wenn die Kasparin sowieso noch quer im Hals steckt 😉 Als ich mal geschrieben habe, man müsse die Schwester und die Mutter mal konsequent gendern, wurde ich von einem Freund für den „chauvinisten Beiklang“ getadelt. Dir könnte er das zum Glück nicht nachsagen, liebe Fee.
    Es grüßt dich amüsiert,
    Jules

    • karfunkelfee sagt:

      Lieber Jules, wenn ich Tante Gugel frage was „gendern“ ist, schlägt sie mir Genfer oder kentern vor. Also nehme ich an, dass das Gendern seinen Ursprung in der Schweiz fand (genau genommen in Genf, hat aber nichts mit der Konfektion zu tun) und manchmal kentert gendern vielleicht auch, mag sein. Wenn Mutter und Schwester endlich mal konsequente Genderung in Frau und Frau erfahren dürften, wäre die Genderung von Vater und Sohn in Mann und Mann wesentlich einfacher, doch auf solch simple Lösungen kommt die Wissenschaft natürlich wieder nicht. Die sehen das noch irgendwie geschlechtsspezifischer. Wo ich beim Chauvinismus anlande. Erst mal muss ein Chauvinist ja überhaupt irgendwie überlegen sein wollen oder sich so fühlen wollen und möglichst irgendeiner Gruppe zugehören um sich als echter „Chauvi“ zu qualifizieren. Zu was für einer Gruppe solltest Du denn dann wohl gehören? Na, zu den Schreiberlingen höchstens und die Feder ist sowieso immer stärker als die grobe Klinge, insofern oute ich mich gern ebenfalls als Chauffeurin der Worte oder so ähnlich. Ich wünsche Dir mit meinen allzeit und immer eine gute Fahrt und ich amüsiere mich königlich über Deinen Kommi, dank recht schön und Gruß von der Fee

  10. Flowermaid sagt:

    … ganz ehrlich… mich interessiert der Mensch und nicht seine sexuellenvorlieben, die sind wie sie sind ausser bei Menschen, sie Sexualität mit Gewalt verknüpfen und Opfer schaffen…

    • karfunkelfee sagt:

      Heute Nicke ich dauernd nur zu Deinen Worten.
      Gewalt und ihre Opfer….
      Das ist auch immer wieder ein großes Denk-Thema für mich, ja.
      Hier klebe ich nun wieder mal (wie üblich🙄) am Opfer fest.
      ….denn dieses Wort erscheint mir als ein Januskopf mit zwei Gesichtern: ein em unwissenden und einem wissenden…

      • Flowermaid sagt:

        … so ist es… und warum klebst du wenn du darum weisst…

      • karfunkelfee sagt:

        Vielleicht wegen des Victima-Gedankens hinter dem Wort Opfer. Nicht jedes Opfer ist ein Lamm.

      • Flowermaid sagt:

        … darum geht es nicht… kein Lamm will gerissen werden aber seine Natur… setzt Fantasien frei…

      • karfunkelfee sagt:

        Und ewig lockt das Schweigen der Lämmer…puh…

      • Flowermaid sagt:

        .. die Natur regelt sich selbst … der Mensch stellt sich über sie und hat Freude am Töten… es kann so gesellig sein…

      • karfunkelfee sagt:

        Was in mir die Frage lostritt, wie ein Wunsch zu töten überhaupt entstehen kann, wo beginnt er zu wirken? Und an dieser Stelle lande ich zum Beispiel beim unbewussten Handeln durch Nachahmung…

      • Flowermaid sagt:

        … bin keine Psychologin, aber es ich vermute… es ist der letzte Kontrollverlusst dem sich eine beziegungsgeschädigte Seele entgegenstellt…

      • karfunkelfee sagt:

        …ich kann noch nicht mal vermuten, dazu bin ich noch nicht tief genug gegangen. Dazu muss ich mit Begriffen wie Macht, Kontrolle, Beherrschen, Unterdrücken und Begehren beschäftigen….und dem Wahn, der dem Kontrollverlust folgt. Was jedoch nur wieder einen Teil beleuchtet….es ist ein sehr weites Feld …doch Dein Satz passt als eine mögliche Erklärung schon hinein…

      • Flowermaid sagt:

        …nichts er…klärt… Schmerz…

      • karfunkelfee sagt:

        Er erklärt sich durch sein Vorhandensein selbst…

      • Flowermaid sagt:

        … er IST… und klärt erst ein mal nichts…

      • karfunkelfee sagt:

        Wenn mir das Bein brennt, weil ich Brennesseln streifte, hab ich die Kenntnis des IST, doch richtig wird die Ursache warum es so weit kommen konnte, vom Schmerz selbst nicht erklärt, dazu müsste er zurück verfolgt werden bis zu dem Zeitpunkt bevor er entstand…

      • Flowermaid sagt:

        … müsste, könnte… treibt die Heilung nicht voran…

      • karfunkelfee sagt:

        Die Idee der Heilung kann sie vorantreiben….

        Ideen sind Impulsgeber…

      • Flowermaid sagt:

        … ich denke unbewusst ist es nie…

      • karfunkelfee sagt:

        …siehste, da eben wage ich nicht zu denken…denn was uns ein weiter Schritt erscheint ist für einen Täter mit gestörtem Verhalten oder verzerrter Wahrnehmung vielleicht nur ein kleiner…und ich denke an die Massenmörder, die kein Reueempfinden zeigten…weil sie zumindest glaubhaft vorgaben, unbewusst gehandelt zu haben.
        Doch Vorsicht, jetzt wird’s gewaltig püschologisch und da simple ich fachlich amateurhaft…

      • Flowermaid sagt:

        … Fee… welche Sorge hast du… ich bin morgen auf einem Popkonzert mit meiner Tochter…

      • karfunkelfee sagt:

        …Blumenmädchen, ich musste erst einmal Deinen Kommi finden, der hatte sich versteckt!
        Wo seid Ihr denn gewesen und hfftl. nicht bei Rock am Ring…
        Sorgen sind wie ungeduldige Kinder und ich behandele sie wenn möglich auch genau so.😉✨

      • Flowermaid sagt:

        … ich spiele gerne mal verstecken… wir waren im Stadtpark bei ‚Rag’n Bone Man‘ … aber er hat es nicht gerockt… ich hoffe die Leute am Ring waren nicht so enttàuscht wie wir vom singenden Bibelkreis… das mit den ungeduldigen Kindern merke ich mir, danke Fee ⭐

  11. Dasin istin derin Wahnsinnin, sagtin diein Poetinin, sehrin guterin Textin vonin Dirin!

    Liebein Grüßein
    vonin Constanzein

    • karfunkelfee sagt:

      Viel Weiblichkeitin in Deiner Satzin.
      Eine Wochin lang diese krude Deutschin und alles kräht verzweifelt nach männlichen Determinanzen um die Sprache wieder zu freizugeben

      …liebe Grüßinnen auch zu Dir/-in…?
      Oh oh…

      von der Fee
      (Zur Glückin femininanunana)

  12. Clara HH sagt:

    Zu typischer Clara-Nachtzeit beschere ich dir hier den 50. Kommentar. Du siehst mich vollkommen verwirrt – bist du nun eine Fee oder eine FeeIn, ein die Karfunkelchen oder ein das Karfunkelchen.
    Ich werde mich bald weigern, sämtliche Artikel zu verwenden, damit alle Leute genau so verwirrt werden wie ich.
    Liebe Nachtgrüße zu dir von mir

    • karfunkelfee sagt:

      Herrlich bist Du! Fast so schlimm wie ich ganz ganz früher mal als ich noch bis nach 23 Uhr schaffte aufzubleiben. Neuerdings Schlaf ich abends sehr oft sogar schon vor 23 Uhr ein. Ich dachte immer, älter werden braucht weniger Schlaf, bei mir scheint es genau umgekehrt zu sein….ich Schlaf mich meiner Endlichkeit entgegen oder so…;-)
      Ich fände es viel lustiger Frauen als Männer und umgekehrt zu bezeichnen und so zu tun als habe man keine Ahnung. No entiendo, soy Español. Die sagen alles anders bis auf La mujer und El hombre. Aber La Lune und El Sol. Die meisten Fehler mach ich beim lernen echt bei der Zuordnung der Artikel. In der allgemeinen Verwechselung kann man schon mal was durcheinanderbringen. Ich bin eine Fee, kein Feerich, die haben spitzere Ohren und sind auch so anatomisch unwesentlich zwar, doch ein bisschen anders geformt.
      Leute verwirren ist immer toll….
      Sie schütteln dann die Köpfe als kämpften sie mit Scharen von Fliegen.
      Ich schlief natürlich wie der oft zitierte Stein. Herrlich traumlos.
      Ich wünsch Dir Sonne!
      Deine Karfunkelfee🌈✨

  13. autopict sagt:

    Nach dem Lesen bin ich jetzt ganz schön Balla Balla.
    Sehr abgefahren. Wünsche dir eine gute Nachtin….
    😉

    • karfunkelfee sagt:

      Die Nachtin duftet nach Regen am Abend und ist sehr still.
      Es macht einen Heidenspaß abzufahren.
      Fein hast Du den Mohn verdichtet.
      Ich schrub was zu.
      Danke für Deine Bewohlwollung, die tut fein und lieben Gruß✨

  14. gluecksfreunde.de sagt:

    Hahaha herrlich! Hatte gerade ein kurzes Gespräch über meinen Beruf… Coachin 🤣 daher lass ich Grüße da! 😊❤️🤘Kati

    • karfunkelfee sagt:

      Eine Coachin bist Du. Und ich vermute irgendwie höchst spekulativ, dass es sich bei diesem Gespräch etwa um die Verweiblichung des Coaches handelte?
      Vielleicht sollte man die männlichen und weiblichen Artikel ganz abschaffen und alles einfachheitshalber neutralisieren. Das Coach. Das Beruf.

      Liebes Gruß
      und schönes Abend wünscht das Fee 🙂

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