Tausendundeine Wellnässgeschichten, heute: Das erste Mal

Im Leben kommt irgendwann immer ein erstes Mal. Ich ging schon immer gern in die Sauna, seit ich zum ersten Mal bei über hundert Grad in einer finnischen Blockhaussauna saß, umwickelt von einem Badehandttuch unter lauter nackten schwitzenden Leuten und nicht wusste, wie ich ohne zu implodieren in der Handtuchzwangsjacke die kommenden acht Minuten Aufguss weiterhin atmend überstehen sollte. Ich war erst siebzehn Jahre alt und gschamig ohne Ende, so eine, die sich am Strand umständlich unterm Handtuch und Papas Bademantel umkleidet. So eine, die glaubt, dass ihr der Busen abfällt, wenn den ein Unbefugter zu Gesicht bekommt.

Meine gleichaltrige Freundin hatte gerade jenen neuen Freund, eine große Sache war das für sie, die erste große Liebe. Ihr Freund erschien mir bereits wie ein uralter Mann, denn er war schon unvorstellbare vierzig Jahre alt und ich wollte mir lieber nicht vorstellen wie er nackig aussah. Meine Freundin wollte in ein großes Spaßbad zum Saunieren und ausgerechnet ich sollte sie als moralische Unterstützung unter lauter Nackten begleiten. Ich war entsetzt und fasziniert zu gleicher Zeit. Also packte ich kurzerhand meine Schwimmtasche und machte mich bereit. Um fünfzehn Uhr rollte die Kutsche vor und ich lernte ganz nebenbei auch jenen mysteriösen neuen Freund meiner Freundin kennen. Er sah gar nicht so alt aus wie ich mir vorgestellt hatte und machte einen äußerst sympathischen Eindruck. Nur sein Geflirte ging mir auf den Keks. Ich war zu jener Zeit noch unvergeben und betrachtete alles Männliche als höchst obskur und mysteriös, will sagen, ich hatte von Liebe und solchen Dingen keinen Schimmer. Der Einzige, der es sich einmal traute, mir verwegen zwischen die Beine zu grapschen holte sich eine Maulschelle von der ihm vermutlich noch heute der große Kopf wackelt und seither betrachtete ich Männer mit Charme wie Bagger und beschloss sie auch wie Bagger zu behandeln: Schnell vorbei und weg, bevor die große Schaufel kommmt…

Die große Liebe meiner Freundin war ca. 1,75 m groß und hatte blondes, bereits etwas schütteres Haar. Er neigte zu tiefer Sonnenbräune und hatte Leberflecken auf seinen Armen. Seine blauen Augen waren von Lachfältchen plissiert, er war mitnichten ein Unattraktiver für sein methusalemisches Alter. Die Therme war gut besucht, meine schwimmeraffine Meeresnatur sog gierig den Chlorgeruch in die Nüstern. Er kündigte das Wasser an und ich bin eine totale Wasserratte. Wir gingen dann auch erst einmal schwimmen und ich tobte mich eine ganze Weile Bahnen ziehend aus. Ich traute mich nämlich nur noch äußerst selten in ein Schwimmbad und alleine zog mich gar nichts hin. Das hatte auch sehr gute Gründe, doch die erzähle ich vielleicht irgendwann einmal, jetzt und hier jedenfalls nicht.

Der Freund trug eine knappe türkis und blau gestreifte Badehose mit Kordelzug. Daran erinnere ich mich und ich glaube, der Bikini meiner groß gewachsenen dunkelhaarigen Freundin war rot und weiß gestreift, sicher bin ich mir aber nicht mehr so ganz. Ich trug meinen Sport-Badeanzug von Solar mit dem goldenen Schwimmabzeichen. An den Seiten war er orange und rot gestreift. Sportlich, sportlich, flappte der Freund meiner Freundin mir zu. Ich kann auch gemein werden, wenn ich mich ironisiert wahrgenommen fühle. Vor allem älteren Männern gegenüber, die ich schlecht bis überhaupt kein bisschen einschätzen kann. Charmant geht anders, stachelte ich also zurück und setzte hinterher: Schicke Badehose, ist die von der Marke Leger? Damit war die Sache zwischen uns vorläufig geklärt.

Bis es dann zum zweiten Teil unseres Spaßbadabenteuers kam, der Wellnäss-Phase. Solange ich in mein Badehandtuch eingerollt war wie ein Brathering in seiner Dose, ging es mir ja noch ganz gut. Der Freund meiner Freundin hatte fairerweise ein gestreiftes Handtuch um die schmalen Hüften geschlungen. Ein winziger höchst unsportlicher Bauchansatz lugte darüber. Auch meine Freundin hatte sich wie auch ich in ihr großes Saunahandtuch über der Brust eingewickelt und sich obendrein sicherheitshalber bei mir eingehakt, tat aber total lässig. Als könne sie das alles hier überhaupt nicht kratzen. Ich beschloss eine ähnlich unbeteiligte Miene aufzusetzen. Es funktionierte genau so lange bis mir der erste Dreiertrupp junger Männer laut miteinander schnatternd entgegenkam. Sie hatten sich ihre Saunatücher locker über die Schultern geworfen und genau da lag bzw. hing mein Problem.

Ich erinnere die gesichtslosen jungen Männer rückblickend wie einen Morsecode: kurz-lang-kurz. Das ist SOS, oder? Meine Augen frästen sich an den baumelnden Tatsachen fest und mein Puls jagte fünfzig Oktaven in die Höhe. Ich gab irgend etwas von mir und meine Freundin zischte mir ins Ohr: Um Himmels willen nun starr die doch bloß nicht so entgeistert an, was sollen die denn denken? Doch da wurde ich bereits mit dem nächsten Entsetzen in Form eines flott auf mich zuflipfloppenden alten Mannes mit einem geradezu sensationellen Monsterteil irritiert. Ein heftiger Rippenstoß katapultierte mich gnadenlos in die grausame Realität zurück: Ich war umzingelt von nackten Männern und ich hatte nur mein Sauna-Handtuch um mich gegen sie zu wehren. Warum wir ausgerechnet zuerst in die Blockhaussauna gingen, weiß ich heute auch nicht mehr. Sie ist knallheiß, über hundert Grad, das hält man doch echt nur nackig aus. Wir schafften fünf Minuten und einen Aufguss, dann rannten wir kurz vor der Verdampfung stehend, natürlich becknackterweise hochgeschlossen mit Saunahandtuch unter dem schallenden Gekicher der außer uns noch anwesenden jungen Männer nach draußen. Das war ein Super-Auftritt. Ich sagte das meiner Freundin. Dann kam ihr Freund auf uns zu. Sein Dingdong baumelte verwirrend in Größe S vor ihm her. Ich unterteilte sie inzwischen sicherheitshalber in XS, S, M, L und XL als ich ein XXL auf der Empore entdeckte. Ich war einfach fassungslos. Mir entglitt vor Schreck mein Saunahandtuch und ich stand plötzlich nackig vor dem Freund meiner Freundin. Da ich mir keinen anderen Ausweg mehr wusste und nur noch die schockierten Augen meiner Freundin registrieren konnte, trat ich mein Heil in der Flucht rückwärts in die Dampfe an. Das Handtuch um meine Füße raffte ich schnell noch um mich, was ohne sich zu bücken einigermaßen schwierig ist und schleppte es selbstredend auch mit ins Dampfbad. Es war natürlich sofort durchnässt, denn ich kannte ja die Dampfe noch nicht. Eingewickelt in mein klatschnasses Saunahandtuch überstand ich fünf weitere Minuten bis ich durch das Fenster in der Tür Freund und Freundin nicht mehr sehen konnte.

Als ich die Luft für rein erachtete, schoss ich schnell nach draußen und strahlte mich gefühlt fünf Minuten lang eisig kalt mit dem Wasserschlauch ab um den höllischen Schreck meiner ungewollten Ganzkörper- Sichtbarwerdung zu vertreiben. Mein Herz jagte irgendwo zwischen meinen Ohren herum. Geht es Ihnen gut?, wollte ein nackter und besorgter baumelnder junger Mann von mir wissen. Sind Sie auch Schweifträger? kam mir unsinnigerweise Loriot in den Sinn und beinah hätte ich dem jungen Mann diese völlig unverfrorene Frage gestellt.
Entschuldigend faselte ich völlig off-topic und triefenderweise irgend etwas in Richtung: Bin zum ersten Mal hier und das ist alles noch sehr ungewohnt für mich. Dabei wusste ich nicht, was ich zuerst festhalten sollte: meinen Busen oder meine Scham. Mit einer Hand quer bekam ich meinen Busen nicht ausreichend bedeckt, an dem sich gefühlt etwas festgesaugt hatte, was ich mich natürlich niemals getraut hätte durch einen kurzen Blick in das Gesicht meines Gegenübers zu überprüfen. Der zuckende Wasserschlauch in meinen Händen versuchte sich jedem meiner Versuche, ihn abzudrehen zu entwinden und weigerte sich sperrig sich zurück in die Halterung befördern zu lassen. Irgendwie gelang es mir dann doch noch und ich besann mich wieder auf meine totalitäre Nacktheit, die sich leider erwartungsgemäß an diesem Ort mit anderer Nacktheit konfrontiert sah. Seltsamerweise fiel mir nicht mein Busen ab und auch sein Dingdong hatte die Beäugungen irgendwie überstanden, denn er hing immer noch unübersehbar an ihm dran samt irgendwelcher anderer Teile, die ich meiner Phantasie überließ, während ich hartnäckig die Form seiner Zehennägel studierte.

Aus der etwas unangenehmen Situation retteten mich schließlich meine Freundin und ihr Freund. Wo warst Du? schrien ihre vorwurfsvollen Blicke und ich zuckte entschuldigend die Achseln und meinte, ich hätte mich verlaufen in der Therme, das sei alles so riesig und verwirrend hier. Ich beneidete meine Freundin heiß und innig um ihr noch halbwegs trockenes Saunahandtuch und ihr freundliches Gesicht lachte mich schon wieder an. Komm, wir gehen was essen, beschloss sie und wir machten uns auf in den Gastronomiebereich. Ich holte mir mein zweites trockenes Handtuch, froh und dankbar, irgendwie angezogen unter anderen halbwegs Bekleideten sitzen zu dürfen.

Meine Freundin und ich hatten trotz der tausendundeinen nackten Tatsachen einen Heidenspaß. An diesem Tag traute ich mich noch nicht, das Handtuch in den Saunen fallen zu lassen. Als ich vor ein paar Wochen in der Sauna war, saß vor mir ein junges Mädchen. Sie kam, vom Handtuch bedeckt hinein und platzierte sich damit auf einer Bank, die Beine übereinandergext und die Arme über dem Busen verschlungen. Ich erinnerte mich an mein „erstes Mal“ vor über dreißig Jahren als sei es gestern gewesen. Da war es ein windiger Frühlingstag im April gewesen und die Sonne blinzelte sporadisch durch dicke graue Wolken hindurch.

Als ich später abends gegen halb elf Uhr nach Hause kam, lag Papa bereits im Bett und Mama schaute sich Marnie von Alfred Hitchcock im Fernsehen an. Wir kannten den Film beide. Sie wollte wissen wie es im Spaßbad war und ich erzählte ihr von unseren Erlebnissen. Bevor uns der Film wie üblich auch in der zigsten Wiederholung wieder in seinen Bann bringen konnte, lachte sie über meine moralisierende Prüderie. Ach, das legt sich schon alles noch, prophezeite sie mir. Hab erst einmal einen Freund oder bringe eigene Kinder zur Welt, dann ändert sich deine Einstellung zu deinem Körper noch gewaltig. Dann sah Marnie schon wieder feuerrot und Furio, der blöde Superzossen ging endgültig durch mit einem Kreuz auf der Stirn und alles wurde sehr romantisch, theatralisch und furchtbar dramatisch, so wie es sich für erste Male nun einmal gehört.

——

(Bild: Sohnemann, Urlaub Kroatien)

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36 Kommentare zu “Tausendundeine Wellnässgeschichten, heute: Das erste Mal

  1. Wunderbare Studie – schmunzelnd habe ich innerlich mehr als einmal genickt. So, oder so ähnlich ging es oder geht es noch vielen Frauen.

    Danke, fürs erzählen.

    • karfunkelfee sagt:

      danke, Petra…das denke ich eben auch…da werden sich vielleicht noch andere Frauen wiederfinden…und ich habe sehr gern erzählt, es hat Spaß gemacht….war ein besonderer Tag. Schönes WE für Dich und Dank für Deine Worte, die freuen mich sehr. 🙂

  2. kowkla123 sagt:

    ja, das hast du toll beschrieben, alles ist doch trotzdem gut, also, trotz Regen wollen wir den Tag genießen, Klaus

  3. Arabella sagt:

    Saunenanfängergeschichten mit Altmannbegleitung und Jungmädchenempfindlichkeit…ein Lesevergnügen.

  4. Du erzählst von deinem ersten Saunabesuch so detailliert, als ob es gestern wäre, erinnerst dich gut an Kleingkeiten und an Große .;) Das alles ist sehr amüsant zu lesen, und die erzählte Saunahitze ist ein hübscher Kontrast zum anhaltenden Regen hier.
    Beste Grüße,
    Jules

    • karfunkelfee sagt:

      Lieber Jules,

      Mal lieben Dank für Deine Worte! Mir erging es umgekehrt ähnlich: ich staunte wie detailliert Du Dich an Personen und Straßen, Ereignisse aus Deiner Kindheit erinnerst! Manche Zeiten, Tage, Ereignisse oder Begegnungen erscheinen im Gegensatz der in Dunkel getauchten Gedächtnisspeicher wie illuminiszierende Fristenreiter, Wegmarkierungen.
      Je intensiver ich meine Erinnerung befrage nach Details, desto mehr verrät sie mir. Ich muss nur nah genug herankommen können und das braucht Ruhe…ein stiller Regenmorgen eignet sich für solche Befragungen bestens.
      Inspiriert hast Du mich zu solchem detaillierten Denken, weil mich Dein Interview-Experiment mit Dir als Lüttjem faszinierte.
      Doch es braucht Zeit und ich reiste weit zurück in die Vergangenheit für diese backfischige Nabelschau, die den Beginn meiner Vorliebe für den Saunasport markierte und in Gedanken an eine sehr tolle Freundin.
      Regengrüße von der Fee✨

  5. Flowermaid sagt:

    … Saunieren kann schon auch mal mit flanieren einhergehen… eine wundervoll aufgegossene Studie von dir Fee 😉

  6. unFUCKINGfassbar … jetzt habe ich 4 Anläufe unternommen … und bin immer wieder gestört worden …

    werde warten … bis alles schläft … und DICH / deinen Beitrag … dann in Ruhe genießen …

  7. ich schau gerade nach den Worten, die mir irgendwo zwischen Aufguss und Baumelei stecken geblieben sind. Gesetzt, ich fände sie wieder, käme ihnen sofort die Schamesröte in die Quere. Du siehst, das wird heute abend nichts mehr mit einer angemessenen Würdigung der gefährlichen, schwellenerotischen Abenteuer einer Juvenilen. Morgen ist auch noch en Tag. Bis dahin, Träume natürlich, diese bitte fernab der Katalogisierung von Penislängen.

    • karfunkelfee sagt:

      …ich rechne neuerdings in Inches und Foot um…😁
      Katalogisierung diente in diesem Fall der groben Unterteilung von Objekten, die zu jenem Zeitpunkt schwer eindeutig zuzuordnen waren. Ich erinnere mich eines schlimmen Lachkrampfes meiner Mutter als ich ihr blumig die verschiedenen Formen, Farben und…äh…Auswüchse meines kleinen Abenteuers beschrieb.
      Wir waren rot vor lachen. Aber hinterher lachen ist ja auch einfach. Schwellenerotische Abenteuer einer Juvenilen schmettert förmlich nach weiterer Verdichtung, dürfte ich mir das vielleicht randnotieren?
      Schöne Träume auch für Dich✨

  8. bei *KURZ … LANG … KURZ* habe ich KURZ die Fassung verloren … danach noch ein paar mal herzlich gelacht … bis ich dann bei dem SCHWEIFTRÄGER endlich kollabierte …

    hab ich dir heute schon gesagt … dass ich dich liebe …?

    wenn wir uns im nächsten Leben begegnen … in der Sauna oder sonstwo … wirf mit Feenstaub um dich … oder gib mir sonstwie ein Zeichen …

    BITTE …

    • karfunkelfee sagt:

      …das freut mich sehr, dass ich Deine Lachmuckis zum Kollabieren bringen konnte, lieber Held…in ‚meiner‘ Sauna sorge ich ab und zu für Heiterkeit, also immer dem Lachen folgen, das Lachen ist nämlich…pst…eines der todsicheren Anzeichen für die Anwesenheit von Feen….😉✨🦋

  9. In Saunen geht es ums Schwitzen. Die Sauna ist ja nicht das Biotop ästhetischer Geringschätzungen oder Würdigungen. Der Penis ist für mich eines der fassbaren Anschauungsobjekte, die jedweden Kriterien von Ästhetik abhold sind. Oder, er besitzt die Ästhetik mindestens eines Furunkels. Wer das Gegenteil behauptet, befindet sich noch in den Fängen hormonell gesteuerter Fehlurteile. Erstaunlich ist ja nur, gemessen an deinem bizarren Erlebnis des Bußgangs durch die Hitze, dass du den Penis späterhin als das fassen konntest, wofür er baumelt und was seine einzige, auf Widerruf gestundene Funktion ist. Die Lust muss schon durch ein ganzes Meer des Nicht-Ästhetischen waten, bis sie an ein Ufer gerät, wo sie lustwandeln kann, in einer Art von Besinnungslosigkeit und der Uminterpretation der Genitalien in Sehnsuchtsobjekte.
    Liebe Güte, der Sonntag …….

  10. karfunkelfee sagt:

    Oh, diese tollen Sonntage und wieder schreibst Du diese…Sätze…die in mir nachjodeln, einfach himmlisch. Ich wate durch das was andre Dreck nennen und sammele blingblings auf. Die Ästhetik von Geschlechtsteilen kann sich jeder selbst suchen. Suchet und Ihr werdet finden. Steht sogar in der Bibel. Ein Bibelzitat zur rechten Zeit sorgt immer verlässlich für Heiterkeit. Genitalien, das ist auch so ein Wort ohne das schöne Mulluskige von ‚Weichteilen‘. Ich wuchs mit Bruder auf, half aber nix- ich war ein Spätzünder, mir war lange vieles äußerst suspekt. Doch die meisten saunapeople die ich kenne, sind sehr entspannte Leute, denen die Scham nicht fremd ist. Inzwischen und über viele gute Erfahrungen hinweg, ist mir die Bloßheit wohl bewusst, doch als natürlicher Zustand u d das ist ein sehr gutes Gefühl. Auch mit den perfekten Kötpern hat es sich bald wenn man viele sieht und man sich am Ende nur an Augen, Worte und Gespräche erinnert, an Persönlichkeiten, nur mit Haut bekleidet und doch oder gerade besonders mit sich selbst bekleidet, ich kann das kaum beschreiben. Da liegen dreißig Jahre zwischen. Respekt und würde verschafft sich ein Mensch durch seine Persönlichkeit und durch seine Ausstrahlung, sein Wesen und nicht durch die Kleidung.
    Liebe Güte, bevor das hier noch länger wird:
    Schönen Sonntag und danke für Deine Gedanken✨

  11. Clara HH sagt:

    Spät kommt sie, aber sie kommt.
    Gut Mitternacht, liebe Fee. In der DDR war ja FKK wirklich ziemlich verbreitet, so dass mir die Sauna auch nicht viel ausgemacht hat/hätte. Ich hatte viel eher was gegen die schrecklich heißen Temperaturen und dicke schwitzende Männer, wenn die sich an mich ranschieben wollten. Aber mein kleines Schnäuzlein hatte ich schon immer am rechten Fleck, so dass ich fast sofort wieder meinen Freiraum hatte.
    In späteren Jahren, als ich mich selbst nicht mehr so FKK-attraktiv fühlte, schwor ich dieser Bade- und Schwitzkultur fast völlig ab.
    Es fanden sich andere Weg, um zu einer gewissen Art von Spaß und Freude zu gelangen.
    Liebe mitternächtliche Grüße von mir

  12. Clara HH sagt:

    Deine Rechneruhr geht 2 Stunden nach – es ist 00.01

    • karfunkelfee sagt:

      Sag bloß! Sie geht zwei Stunden nach? Das bedeutet, dass ich meine blogleser zum längeren Herumlesen und Musikhören oder Filmchen ankucken verführe….ich sollte das also unbedingt so lassen.. sie sollen ja ihre Zeit bei mir eine Weile vergessen dürfen…

      Du hast ein wachsames Auge!👌

      • Clara HH sagt:

        Liebe Fee, es fiel mir nur deswegen auf, weil ich ja in meinem Kommentar zweimal auf Mitternacht hingewiesen habe. Und dann schicke ich ihn ab und Lars 22:01 Uhr. Na wem da nichts auffällt, der hat Tomaten auf den Augen.
        Aber jetzt um 1:05 Uhr liege ich wirklich im Bett. Allerdings habe ich noch das Smartphone in der Hand und dann will ich noch ein wenig lesen. Aber ich sage jetzt wirklich gute Nacht

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