Bis denne mal…

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55 Kommentare zu “Bis denne mal…

  1. Bedeutet das Verabschiebung in den Urlaub, oder sogar eine längere Pause, oder … ? Mach mir keine Angst.

    Liebe Grüße

    Achim

  2. karfunkelfee sagt:

    Lieber Achim,
    Ich weiß es noch nicht.
    Mir kommen immer stärkere Zweifel an dem was ich hier so mache, bloggen, schreiben. Versuchen, Kontakt, Austausch und Feedback zu finden, zu geben… Vielleicht ist es alles nur eine kleine sinnlose Sinnkrise, eine vorübergehende Verschiebung zugunsten anderer Wichtigkeiten -doch ich habe den Verdacht, dass es umfassender ist.
    Mal sehen, was ich damit anstelle.
    Feen machen nie Urlaub, sondern immer nur stundeninduzierte Urlaubchen und die habe ich ja hier in der Vergangenheit oft genug dokumentiert. Viele Blogs, die ich gerne las, sind verschwunden. Ich bin deshalb auch traurig.
    Vielleicht hilft der Sommer drüber hinweg…
    Ich wünsche Dir jedenfalls einen schönen.
    Stefanie

    • Art of Arkis sagt:

      ich spüre, du fühlst dich hm „einsam“ auch sie kann viele Facetten haben. Krisen sind nicht sinnlos, sie zu verdrängen schon eher. Wenn auch nur virtuell, so fühle dich herzlich umarmt Schwester im Geiste.

      • karfunkelfee sagt:

        Lieber Arkis,
        Nein, Krisen sind nie sinnlos, sie sind Schmerzsignale des Geistes. Nur wenn sie begannen chronisch zu werden, sollte man sich auf die Suche nach der Ursache begeben. Und dann ist der erste Schritt hinaus aus der Krise bereits getan und ist vielleicht ein Schritt in eine andere Richtung.
        Diese Kontaktsucherei und Kommentiererei sieht nur so aus als ob es mir leicht fällt, denn das fällt es mir nicht. Immer wieder muss ich mich aufraffen und überwinden, auf Unbekannte zuzugehen, nachdenken, mir Zeit nehmen für ihrs und für Kommentare oder konstruktive Worte – das machte mich zuletzt immer mickermüder und jetzt….eben…
        …peng…
        Der maximale Schrumpfpunkt zur Entmaterialisierung der Fee wurde gestern einfach erreicht.
        Umarmungen hingegen werde ich niemals müde anzunehmen und ebenso herzlich wie sie mir zuteil werden, zu erwidern.
        Ganz lieben Dank also, magischer Bruder…

        …➰…

      • Art of Arkis sagt:

        (-** **-) befinde mich heut selbst in einem
        Neumond-Leerlauf-Zustand … Umarmung nommel …

      • karfunkelfee sagt:

        …umarmen kann man gar nicht oft und lange genug…

        …‘nommel’ klingt zum Liebhaben niedlich…:-)

      • Art of Arkis sagt:

        „nommel“ kommt aus dem schwäbischen Dialekt, und weils so schee isch grad nommel 🙂 funkelgutenmorgen liebe Fee !

      • karfunkelfee sagt:

        Danke Dir für die zauberhafte Morgenfunkelei. Und „Nommel“ habe ich genau wie „schee“ und „isch“ schon abgespeichert in meinem kleinen inneren Schwäbisch-Wörterbuch. „Lerne lieber lustig“ erinnert mich ein kleiner bunter Zettel auf meinem Schreibtisch täglich an meine Lust, mir neue und ungekannte Worte zu erobern. Das Wort „nommel“ ist so eines, an das ich mich nun jederzeit lächelnd erinnern werde. „Schee“, das sagt man auch in Bayern, oder?

      • Art of Arkis sagt:

        alles südlich ähnelt sich … 😉 es ist halt ein stückle weit weg, bis zu euch. Ich schick dir no bissel Muet, des tuet guet !

    • Reisende muss man aufhalten. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie wir das gemeinsam schaffen, dich hier zu behalten. Hierhin, wo dein Schreiben hingehört wie die Feder zur Tinte und der Pinsel zur Malerei. Ich tu mich einfach mit Verlusten, liebe Güte, stay … please.

      • das sollteb natürlich heißen: ich tu mich einfach schwer mit Verlusten .. siehste, so weit ist es jetzt gekommen, dass ich schon Worte verschlucke … das muss ein Ende haben.

      • karfunkelfee sagt:

        … ich habe in der Vergangenheit immer mal wieder Pausen vom Blog gemacht.
        Danach etwas Neues probiert, weiter gehofft, versucht.
        Doch was im wirklichen Leben nicht funktioniert, das funktioniert im virtuellen Leben eben auch nicht und auch meine Begabung zum schreiben konnte mir leider nicht helfen, leichter Anschluss zu finden. Ich habe diese Hoffnung neun Jahre lang gepflegt und für einen Austausch gekämpft. Es war nicht alles umsonst wenn mich irgend jemand vermisst. Ich vermisse inzwischen auch so viele. Um mich herum ist es still geworden und von einer Gemeinschaft fühle ich hier im blogland nichts mehr.
        Aber ich habe es versucht, Fuß hier zu fassen.
        Unbegründetes Schweigen oder Ignoranz können sehr schmerzhaft sein.
        Nun akzeptiere ich was ich wie es scheint für manche eben bin und ziehe mich zurück. Ich gebe auf. Jedenfalls ist das Gefühl so in mir drin.

  3. castorpblog sagt:

    Machs gut und danke für den Fisch. Fähren kommen irgendwann auch mal wieder zurück, hoffentlich…🌊

  4. ananda75 sagt:

    und innen in uns drin … treffen wir uns alle wieder 🙂

  5. Ulli sagt:

    Liebe Fee,
    nun habe ich schon alle Kommentare gelesen (eigentlich eine Unsitte!) und habe auch gelesen, dass du an der Bloggerei an sich zweifelst. Ich tue dies auch und doch merke ich dann nach ener gewisser Zeit, dass es dort draußen eine Menge toller Menschen gibt, die mich inspirieren, ob nun per Wort oder Bild. Ich würde mich sehr freuen, wenn du zu dem selben Faszit kämst.
    Mir wirst du auf alle Fälle fehlen, ob per Kommentar oder wegen deiner Artikel und deiner Musik, du weißt ich bin fan 😉
    alles Liebe wünsche ich dir und einen guten Weg,
    herzliche Grüße, Ulli

    • karfunkelfee sagt:

      Liebe Ulli, bislang überwog in mir immer die Neugier und Lust auf die anderen. Heute wünsche ich mir allerdings welche, die mich gerne in ihrer Gesellschaft haben wollen und mal sehen wer das so ist und wenn das niemand ist, dann bleibe ich eben alleine. Jedenfalls werde ich nicht mehr länger versuchen, irgendwo Anschluss zu finden. Das sind mehr als Zweifel. Ich weiß ja auch vorläufig noch nicht was ich wirklich mache. Ob ich den Blog privatisiere und nur noch interessierten Lesern zugänglich mache, Doch das würde alles was bloggen bislang für mich ausmachte, zweckentfremden. Bloggen bedeutete Austausch für mich und nicht nur reine Selbstdarstellung.
      Ich wollte mit und von anderen gerne lernen.
      Das waren die Hauptantriebe.
      …es ist im Moment zappenduster in mir drin…
      Mal sehen ob und wo sich Lichtlein finden.
      Jedes Vermissen stellt einen Menschenwert dar, der nicht aufzuwiegen ist, weil jeder Mensch einzigartig und auf seine Weise somit auch faszinierend ist…
      Vielleicht bekrabbele ich mich. Doch ich bin ehrlich: sieht nicht so gut aus. Feenflimmern. Feenflatline?
      Liebe Grüße

      • karfunkelfee sagt:

        P.S. Ich las/lese/liebe dein blog auch❣️

      • Ulli sagt:

        Liebe Stefanie, mir ist bei der Bloggerei der Austausch und die Inspiration wichtig, beides findet mal mehr, mal weniger statt. Eins aber weiß ich ganz genau, dass du beide Kriterien immer wieder erfüllt hast. Nun sende ich dir ein Bündel Licht und einen Sack voller Kraft, auf das es wieder heller in dir wird!
        In diesem Jahr ist es bei Vielen schwer, Leichtfüßigkeit sind Momentaufnahmen im Gehassel der Welt und ihren Anforderungen, viele sind in Prozessen, so, wie ich selbst auch, es gilt sich zu sortieren, gut für sich zu sorgen, die Schatten ins Licht zu tragen, auch wenn hier und da Verzweiflung und Tränen überwiegen, alles gehört zum Leben. Aber du weißt das alles selbst, es ist nur ein kleiner Versuch der Aufmunterung.
        Wie schon gestern geschrieben: ich werde dich vermissen!
        Gutes und Schönes für dich!
        Herzliche Grüße, Ulli

      • karfunkelfee sagt:

        Liebe Ulli, Dein Bündel Licht habe ich mir schon unter die Schwingen geschnallt, lieben Dank dafür! Und auch für das Feedback…es bedeutet mir viel…
        In diesem Jahr ist vieles durcheinandergeschüttelt, politisch, meinungsmäßig und natürlich stehe ich mit round abound Fuffzig auch an einer Bewusstseinsschwelle, einer Neu(er)Findung. Du brauchst, wenn Du es willst, mich nie vermissen, denn wenn Du nach mir fragst, komme ich angeschwirrt. Und in den blogs herumlesen werde ich auch wie ich es schaffe und kann. Dein blog ist mir mir so oft geistige Befruchtung!
        Wo und wie ich mich mit meinem blog anders oder neu positioniere, weiß ich noch nicht so genau, denn dieser Innerzwist dauert schon ein Weilchen. Und ja, Leichtfüßigkeit ist tatsächlich immer nur eine Momentaufnahme in all dem Gehasse der Welt. Neben Schriftstellerin war mein erster großer Berufswunsch Balletttänzerin. Der hat sich zwar nicht erfülllt, doch weiß ich, weil ich sehr gerne auf Zehenspitzen herumtanze und auch Ballettübungen für Fuß und Rücken mache, wie lange es dauert und wie viel Übung es braucht, auf den Spitzen zu stehen und den Moment zu halten solange der Schmerz erträglich bleibt. Wer sich traut, offen auch seine Tränen und seine Verzweiflung zu zeigen, dem gebührt Zuspruch, Trost und Nähe durch andere.
        Die Schatten ins Licht tragen – das hast Du sehr schön gesagt. Deine Aufmunterung wirkt. Wie alles, was von Herzen gegeben wird. Die Fee ganz aufzugeben, brächte ich nicht über meines, denn sie ist mit mir verwachsen und verhilft mir zu mehr Leichtfüßigkeit, wenn ich sie dringend benötige. Herzlich zu Dir, Stefanie

      • Ulli sagt:

        Das alles habe ich jetzt sehr, sehr gerne gelesen!
        Danke, du liebe Fee, dass du dir die Mühe gemacht hast dies zu formuliere, ich weiß das zu schätzen!
        Herzensgrüße durch die Nacht hindurch an dich, Ulli

  6. Du wirst Dich doch wohl nicht unterkriegen lassen… Bist doch unsere funkelnde Karfunkelfee. Das würde die Bloggerwelt aber ein bisschen dunkler werden lassen…
    LG Susanne

    • karfunkelfee sagt:

      Es ist kein unterkriegen….eher ein Aufgeben…
      Ich war/bin/bleibe sehr gerne Deine funkelnde Karfunkelfee. Über die Jahre ist die Fee, die als Kopfgeburt bei Blog.de 2008 begann, gewachsen und hat sich selbständig wie etwas Lebendiges in mir ausgeformt…und ja, die Karfunkel-Fee will immer nur funkeln – sie ist schließlich ein waschechtes irdisches Märchenwesen…
      Und Wie gut, dass es so viele leuchtende Sterne im bloggiversum gibt…✨auch Dein blog ist einer…🌟

      • Nein – nicht aufgeben!
        Dann erlischt doch ein Stern im Bloggeruniversum. Das geht nicht!!!
        Danke, dass Du Mirandas kleinen Blog, auch als leuchtenden Stern siehst! ❤ Das ist sehr lieb von Dir und ich freue mich sehr! 😀

  7. Hallo Stefanie,

    Zitat von Dir: „Heute wünsche ich mir allerdings welche, die mich gerne in ihrer Gesellschaft haben wollen und mal sehen wer das so ist und wenn das niemand ist, dann bleibe ich eben alleine. “

    Ich bin mir unsicher darüber, was du mit diesem Satz meinst. Wünschst Du dir Gemeinschaft/Gesellschaft, die über diejenige hinausgeht, die durch das Bloggen/Kommentieren zustande kommt? Etwas, was eigentlich nur durch ein persönliches Sich-Kennenlernen über die Virtualität hinaus zustande kommen kann? Wenn das so ist, so war mir das nicht klar. Aber vielleicht interpretiere ich diesen Satz falsch.
    Ich war immer der Meinung, dass du wesentlich intensiver als ich durch deine ausführlichen und klugen Kommentare und deine Blogbeiträge Anschluss und auch Gehör und Akzeptanz gefunden hast in der Bloggerwelt. Es ist für mich nachgerade erschütternd zu lesen, zu welchem Fazit du jetzt gekommen bist. Ich kann die Resonanz (Likes und Kommentare) auf deinen Blog nur mit der auf meinen vergleichen und ich denke, dass die deinige wesentlich größer als die meinige.Und ich bin sehr zufrieden mit der Meinigen. Unsere jeweiligen Ansprüche differieren also stark.
    Ich kann nur wiederholen: Dich zu verlieren würde mein Bloggen in jeder Hinsicht ärmer machen. Es würde ein Nachdenken über den weiteren Sinn und Zweck meines Schreibens einleiten, an dessen Ende die Überlegung stehen könnte, das Bloggen aufzugeben. Wir zehren voneinander im Austausch, da hast du Recht. Aber auf einen Kommentar von dir zu antworten oder hier zu kommentieren, das war mir immer genug, plus den sehr wertgeschätzten anderen Bloggern natürlich, die ich ungern missen würde. Aber die wichtigste Person bist und warst du.

    Liebe Grüße (auch aus einer Ratlosigkeit heraus) an dich

    Achim

    • karfunkelfee sagt:

      Lieber Achim,

      Nein, über mangelnde Resonanz gibt es überhaupt keinen Grund zu klagen. Und war ich früher jemand, der, wenn er Menschen spannend fand, auch versuchte, mit Mails einen persönlicheren Kontakt herzustellen, hat sich das im Lauf der vergangenen Jahre verändert. Will sagen: ich eiere mit meiner Kontaktfreudigkeit am genau anderen Ende der Fahnenstange herum und erwische mich dabei, fremden Menschen, die mir überraschend mal schreiben, Mails zu beantworten und für drei höfliche Sätze volle zwei Stunden für die richtige Formulierung zusammenzusuchen, weil ich so furchtbare Angst habe, etwas Falsches zu sagen oder jemandem irgendwie zu nahe oder zu persönlich zu treten, was für mich den größtmöglichen Schrecken überhaupt darstellt.
      Das, wovon ich unfairerweise unkonkretisiert schrieb, weil mir eben im Moment ein paar Synapsen klemmen, bezieht sich auf alte bloggeschichten, auf negative Erfahrungen. Ich neige dazu, mir Entscheidungen mit lauter negativen Sachen „richtig“ zu reden. Dein blog begleitet mich nun bereits seit etwas mehr als fünf Jahren. So lange hält manche Freundschaft nicht. Die Kommentatoren unter Deinen Beiträgen sind sehr sympathische und kluge Leute. Was war ich schon an tollen Diskussionen beteiligt und Deinen Schreibstil – na ja, wie ich den finde und auch Deine Art der Poesie, die mich immer mal wieder kalt erwischt und umhaut (so wie Poesie für mich sein muss – volle Dröhnung von vorn) darüber schrieb ich schon oft in Deinem blog in den Kommentaren.
      Es ist ungeheuer schön, eine wichtigste Person zu sein und wenn ich weiß, dass das so ist, halte ich es mit Trude Herr und gehe niemals so ganz. In den vergangenen Monaten war ich manchmal unsicher ob und wie meine doch oft ziemlich langen platzraubenden Kommentarworte aufgenommen werden würden….
      …und eine Unsicherheit folgt der anderem auf dem Fuße und dann kommt noch eine und irgendwann werden Kontakt-Ängste erst Hürden, dann zum Berg. Wer klug und mutig ist, fragt bei Unsicherheiten nach, einfach so. Ich kann jedoch ein schlimmer Feigling sein, gehe auch gerne mal grundsätzlich vom worst case aus und türme lieber bevor mir Unbillen drohen.
      Ich schrub letztens einer Freundin, die mir über den blog hinaus ans Herz gewachsen ist, die Picaba-These von dem runden Kopf für ein bewegliches Denken, das die Richtung ändern kann. Ein guter Navigator plant auch Kurskorrekturen nach Relevanz in einen neuen Kurs um Gradstriche mit ein. Lernte ich mal von einem alten norwegischen Fischer.
      Wer wissen will, fragt, wagt und gewinnt – habe ich einen meiner Motivationspecker hinterm Spiegel klemmen.
      Bitte lege die Ratlosigkeit beiseite und nimm lieber meinen Dank für Deine Offenheit. Der trägt sich angenehmer. Ich bin die erste, die sich losfreut, wenn Du etwas schreibst. Wehe, Du stellst das ein, nur weil ich mit frisch lackierten Zaunpfählen herumwinke und Freunde suche. Dale Carnegie, der ein Buch geschrieben hat wie man Freunde sucht, würde sich mindestens genauso die Haare über mich raufen wie ich mir über sein Buch, das ich einer Art Extrakt kurzkonsumierte mit der Essenz: Wenn Du Freunde gewinnen willst, darfst Du sie niemalsniemals und auf gar keinen Fall kritisieren und Du musst ihnen immerfort zuhören und kluge Fragen nach ihnen und ihren Leben stellen.
      Ich werde so nie Freunde gewinnen, das weiß ich. Weil ich mir Freunde wünsche, die Kritik offen sagen, die Gegenmeinungen kundtun und denen ich als Mensch eine Auseinandersetzung wert bin. Auch bin ich überzeugbar und das will ich bleiben.
      Ansprüche. Nein…Wer erwartet, wartet. Und wer wartet, wird alt und grau. Das kann es nicht sein, das Leben. Dann sollte man an seinen Ansprüchen arbeiten, sie neu überdenken und die Erwartungen auf dem Sofa zurücklassen. Bekanntlich sind Erwartungen Extremcoucher und Sitzsäcke. 🙂

      Ich hoffe, wir lesen uns weiter und danke. Dieser Austausch hier, hilft mir.
      Jedes Wort ist ein Schritt nach vorn.

      Ich habe Deinen letzten Beitrag noch nicht kommentiert. Daran arbeite ich noch. Darin werde ich dem “ Hedonismus für Kurzentschlossene“ einen Frühlingsstecken brechen. 😉

      Liebe Grüße in den Süden des Landes von Stefanie

      • Liebe Stefanie,

        deine letzten Sätze vermitteln mir eine Zuversicht, dass du einfach mit deiner Art des Bloggens weitermachen wirst. Ich wünsche mir, mich darin nicht zu täuschen. Klugheit, große Sensibilität, Offenheit, Ernsthaftigkeit und deren Geschwister mehr: all das macht dich aus und führt, wenigstens aus meiner Sicht, zu wichtigen Diskursen, zu gedanklichen Anregungen, zu Perspektiven, aus deren Blickwinkel ich immer wieder aufgefordert werde, die Dinge vielschichtiger und auch tiefer zu bewerten. Und all das lässt sich nur durch deine freimütige und unverstellte Art erreichen, mit der du auf die bloggenden Menschen zugehst. Das dabei auch gewisse Verletztlichkeiten einhergehen ist normal. Das geschriebene Wort ist eher Missdeutungen und Missinterpretationen unterworfen. Aber es gibt immer die Gelegenheit zum Geraderücken. Mehr will ich nicht sagen, denn alles lässt sich auf den Wunsch reduzieren, dass du bleiben mögest.

        Liebe Grüße

        Achim

      • karfunkelfee sagt:

        Lieber Achim,
        Ehrlich gesagt hatte ich mich schon ganz hübsch in meine Entscheidung hinein geredet. Meinte, alles sei ohne blog viel toller und besser und dass es sowieso niemanden jucken würde, ob nun eine Fee mehr oder weniger in diesem großen bloggiversum interstellar herumschwirrt als megamassereiches Subjekt.
        Bislang investierte ich pro Tag bestimmt zwei Stunden in bloggen. Entweder morgens oder noch abends. Es ist reizvoll, in den Bloggärten und Häusern herumzuschlendern, sich zu bilden und zu kommentieren, was das Hirn so umtreibt und bewegt. Ab und an muss ich das auf einen Prüfstand stellen – an welchen Stellen nutzt mir dieser Zeitvertreib, bringt er mich weiter? Ein unbedingtes Ja bekommen die Künstler, die hier bloggen und mich teilhaben lassen an ihrer Kunst, denn Kunst verbindet. Unbedingt ja auch zu all den Menschen, die über ihr kunterbuntes Leben berichten und die mich besuchen kommen um meine poetischen Welten zu erkunden. Doch nein zu denen, denen ich lange Kommentare schrieb – ohne Antworten zu erhalten oder denen mein blog nicht spannend genug war. Diese Zeit möchte ich sinnvoller nutzen, mich auch zurücknehmen und zu denen gehen, von denen Antworten kommen, wo ein Austausch möglich wird.
        Ich habe den Umstand, dass ich mich nur schlecht verstellen kann, bislang als Schwäche gewertet, denn es macht in der Tat verletzlich. Offenheit kennt ihren Preis. Doch unter dem Strich sind die Erfahrungen, die mir diese Authentizität brachten, positiv überwiegend und inzwischen werte ich meine schlechten Schauspielerkünste als eine Stärke in einer Zeit, die von Fake News und von Fake Persönlichkeiten nur so wimmelt…
        César Aira sagt, dass die Literatur die Königin unter den Künsten ist und mit einem Freund diskutierte ich darüber ob oder warum man das so sagen kann. Wenngleich ich mich Absolutismen und überhaupt -ismen nach Möglichkeit zu entziehen trachte, erscheint mir Airas Aussage insofern nachvollziehbar, da die Literatur ein mittelbares Medium darstellt. Will sagen: Man muss lesen können bevor man Literatur verstehen kann. Doch ein Auge muss nicht sehen lernen und ein Ohr nicht extra erst hören, bevor Bilder und Musik konsumiert werden können. Erst die Stimme macht das Gedicht zur Musik. Doch gelesen entfaltet es eine andere Wirkung – doch nur, wenn man es versteht und des Lesens mächtig ist. Also ist Schreiben eine hohe Kunst, weil Schriftliches immer die mittelbare Grenze zum Verständnis überschreiten muss und geht es nicht in unserem Land, in der Welt und untereinander immer um dieses Babelproblem der unverständlichen Sprachen? Gegen Missdeutung und Missinterpretationen ist kein Kraut gewachsen, nur das der besseren Kommunikationen und die erfordern Mut und auch den Mut der Offenheit und den Willen zum Austausch. Ich trau mich noch nicht Spanisch mit Spaniern zu sprechen. Verschluckte vorgestern fast meine Zunge bei den Kataloniern und wurde käsebleich vor Schreck als ich am Spanisch würgte, welches mir immer so leicht über die Lippen fließt, wenn ich mich allein wähne.
        Dein Wunsch ist mir zigfach mehr als ein Königreich für ein Pferd wert.
        Und ich bin eine Fee, juchhe… 🙂

        Liebe Montagsgrüße von

        Stefanie

  8. Flowermaid sagt:

    … dein Rucksack ist sehr voll liebste Fee… freu dich aufs leeren… ☆~(ゝ。∂)

    • karfunkelfee sagt:

      …Feen und ihre Rucksäcke…auch ein Stauraumwunder wie meiner bedarf von Zeit zu Zeit einer Generalinspektion…die Hälfte von dem was an Ballast rausfliegt, sind in der Regel uralte Salbei-Honig-Klümpchen, steinharte Lakritze, Quittungen, (diese seltsam kryptischen Botschaften aus der Vergangenheit, in der man ein anderer Mensch war), alte unleserliche Einkaufszettel, Kontoauszüge und ein Knirps zu viel. Raus fliegen in der Regel auch postsaisonale Kunsthallenprospekte, überholte Ausstellungsführer, Theaterprogrammorigamis und der floddrige Ersatznotizblock, ausgeschnipselte Zeitungsartikelsegmente, Fotos von den Kindern von noch vor ihrer Geburt und zerlesene Gebrauchsanweisungen von Fahrradnavigationssystemen oder Rennrad-Beleuchtungen.
      Aber mein Opinel-Messer muss in den mochila. Dann unbedingt mein Nähtäschchen mit Pflasterstrips und ein maximalminimierter Leichtfaser-Regenknirps. Außerdem natürlich neue Klümpchen. Im Moment Honig-Ingwer und Schoko-Kaffee. Und: zungekühlende Pfefferminzplättchen Zahnpflege-Kaugummi nebst Seidengesponst sowie mein Multitool gegen lockere oder dulle Schrauben, wo auch immer. Dann natürlich Taschentücher, César Aira, Notizblock, Bleifisch, Ratzefummel und Abspotzer.
      Am Ende bleiben mir diese treuen Gefährten, das was eine Fee so braucht um in der Wildbahn klarzukommen. Sachen wie Lakritze oder Zimtbonbons, Veilchenpastillen oder César Aira.
      Wie Du siehst, beherzige ich Deinen Rat…und leere…

      Danke!

      ˚‧*♡ॢ˃̶̤̀◡˂̶̤́♡ॢ*‧˚

  9. karfunkelfee sagt:

    …was Du so alles nähst …
    Zwinkerndes Geblinkere…

  10. Flowermaid sagt:

    … ich habe dir mal vor geraumer Zeit geschrieben… du hast alles Richtug gemacht… und ich meine das immer noch so… alles Liebe Steffanie

  11. kowkla123 sagt:

    liebe Fee, erfreuen wir uns einfach an diesem schönen Sommertag, Klaus

    • karfunkelfee sagt:

      ui, Klaus, habt Ihr es schön bei Euch im Norden? Ich habe mit Erfolg so lange für Regen getanzt, dass die Wolken Dauergäste bleiben wollen wie es scheint und die Strickjacke bleibt an, denn der Sommer zeigt uns hier im Augenblick eher die kalte Schulter.
      Liebe Grüße zu Dir und einen schönen Sommertag für Dich,
      wünscht die Fee

  12. karfunkelfee sagt:

    Der Arzt zum Alkoholiker:“ Sie zittern weil Sie zu viel trinken.“
    Der Patient schüttelt entschieden den Kopf:
    „Kann überhaupt nicht sein, Herr Doktor, die Hälfte verschütte ich…“

    Danke und Gruß🧚‍♀️

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